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Politik

Wortkrebs der Aufklärung

Dialektik der Aufklärung revisited

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„Nicht die Menschengattung ist, wie man gesagt hat, ein Seitensprung der Naturgeschichte, eine Neben- und Fehlbildung durch Hypertrophierung des Gehirnorgans.“

„Die soziologische Meinung, dass der Verlust des Halts in der objektiven Religion, die Auflösung der letzten vorkapitalistischen Residuen, die technische und soziale Differenzierung und das Spezialistentum in kulturelles Chaos übergegangen sei, wird alltäglich Lügen gestraft.“

„Das Wahrzeichen der Intelligenz ist das Fühlhorn der Schnecke ‚Mit dem tastenden Gesicht‘, mit dem sie, wenn man Mephistopheles glauben darf, auch riecht.“

Lieber Leser, war Dein erster Gedanke beim Lesen dieser Zitate eventuell:

„Hä?“

Wenn dem so ist, dann hast Du soeben das „Adorno-Gefühl“ erlebt. Es besteht aus Konfusion, Nichtverstehen und dem verzweifelten geistigen Umformulieren des Gelesenen, bis es irgendeinen Sinn ergibt. Die obigen Zitate waren allesamt Kapitelanfänge aus Adornos und Horkheimers Buch „Dialektik der Aufklärung“.

Auf einem feucht-fröhlichen Abend habe ich mir einmal ein Spiel ausgedacht: Jemand nehme ein Buch eines möglichst exzentrischen Schriftstellers, lese ein paar Sätze daraus vor und füge irgendwo einen selbst ausgedachten Satz ein. Dabei muss der Duktus des Originals möglichst glaubwürdig imitiert werden. Die Anwesenden müssen dann raten, welches jener eingefügte Satz war. Wer richtig tippt, erhält einen Punkt. Das erfordert Kreativität und Schauspielkunst und macht einfach Spaß. Unser Buch an jenem Abend war ein Gedichtband von Charles Bukowski. Und neulich haben wir dasselbe getan mit Dialektik der Aufklärung. Auf die Weise bekam ich es mal wieder in die Hände. Ich habe das Buch seit Ewigkeiten im Bücherregal und hole es eigentlich nur raus, wenn ich ich mich über seinen bizarren, kryptischen Schreibstil amüsieren möchte. Denn egal, wo man es aufschlägt – jeder Satz ist dermaßen zwanghaft kompliziert und verschlüsselt, dass es einer Satire gleicht. Einer Satire Adornos und Horkheimers auf sich selber. Für obengenanntes Spiel eignet sich das Buch hervorragend.

Übrigens ist nicht nur der Stil in Dialektik der Aufklärung zum Haareraufen. Auch die Gliederung. Das Buch ist ungeordnet, besteht aus „Fragmenten“, die teilweise nur kurze Absätze sind und recht zusammenhangslos ins Buch gekleistert wurden. Vielleicht ist Adornos Art zu schreiben ja das literarische Gegenstück zur modernen Kunst. Oder zu der von ihm so geschätzten „Zwölftonmusik“.

Als ich den Schmöker aber an jenem Abend wieder aufschlug, erlebte ich eine Überraschung. Zwischen all seinen leserfeindlichen Satzkatastrophen schimmerten einige Dinge durch, die ansatzweise Sinn ergaben und mich sogar – zustimmend nicken ließen! Das hat vor allem damit zu tun, dass das zentrale Thema des Buches die Gefährdung der Zivilisation durch sich selber ist. Und gerade für dieses Thema war wegen der islamischen Masseneinwanderung der letzten Jahre mein Bewusstsein geschärft worden.

Worum geht’s genau? Während für Adornos geistigen Vorgänger Karl Marx die Aufklärung noch etwas uneingeschränkt Positives war, brechen Adorno und Horkheimer mit dieser bisherigen linken Sichtweise und betrachten die Aufklärung dialektisch; gehen also auch auf ihre neu entdeckte negative Seite ein. Sie stellen die These auf, dass die Aufklärung zwar etwas Gutes sei, aber immer auch die Saat ihres eigenen Untergangs in sich trage. Zur Info: Mit Aufklärung meinen Adorno und Horkheimer die Überwindung von Mythen und Aberglauben zum Wohle der Menschheit.

Adornos und Horkheimers Beweggründe für diese neue, kritische Sicht auf die Aufklärung sind klar: es sind die drei gewaltigen Knackse, die ihr marxistisches Weltbild erlitten hatte: Erstens das nicht eingelöste Versprechen Marx‘, die Aufklärung würde die Arbeiter eine Weltrevolution durchführen und ein kommunistisches Utopia errichten lassen. Zweitens das trübselige Bild, das die kommunistische Sowjetunion von sich zeichnete. Und drittens die Entstehung des Nationalsozialismus (den sie als Rückfall in die Barbarei ansahen), ausgerechnet in der damals zivilisiertesten und aufgeklärtesten Nation der Welt. Es ist folgerichtig, dass die Autoren vor diesem Hintergrund nicht mehr an den bedingungslosen Erfolg der einst so hochgelobten Aufklärung glauben konnten und logischerweise Gründe für deren Scheitern suchten. Den Hauptgrund, den sie ausmachten, legen sie in dem Kapitel „Kulturindustrie – Aufklärung als Massenbetrug“ dar. Die Überschrift sagt es schon: In aufgeklärten Ländern errichten die Herrschenden eine „Kulturindustrie“. Das ist eine perfide Propagandamaschine, die dem Volk, grob gesagt, permanent den Marxismus ausredet. Die Argumente, die die Kulturindustrie dafür liefert, hören sich nach Meinung Adornos und Horkheimers zwar nach Aufklärung an, sind aber in Wirklichkeit irrational, bzw. auf Mythen basierend:

„Wie die Mythen schon Aufklärung vollziehen, so verstrickt Aufklärung mit jedem ihrer Schritte tiefer sich in Mythologie, in eine Mythologie, die im Positivismus des Faktischen kulminiert, welcher die bestehenden gesellschaftlichen Verhältnisse als notwendige darstellt und die den Einzelnen […] gegenüber den ökonomischen Mächten vollends annulliert“

Als ich diesen Satz halbwegs decryptet hatte, fand ich ihn richtig gut und zutreffend. Lässt er sich nicht wunderbar auf den heutigen Zustand des Westens anwenden? Ist die Social-Justice-Religion nicht genau das: eine auf Mythen basierende Ideologie, die als Aufklärung getarnt daherkommt und zum Herrschaftsinstrument geworden ist? Die zur Rechtfertigung der bestehenden gesellschaftlichen Verhältnisse dient? Und gibt es nicht auch heute die dazugehörige Kulturindustrie, die uns das Social-Justice-Gedankengut pausenlos einimpft?

An anderer Stelle fanden die Autoren noch einen weiteren, breiter gefassten Grund für die Selbstvernichtungstendenzen der Aufklärung: Adorno und Horkheimer meinten herausgefunden zu haben, dass eine aufgeklärte, zivilisierte Welt immer als Gegenreaktion auf die Erfahrung des „Schreckens“ entsteht und dieser Schrecken eine zwingende Voraussetzung für die Aufklärung ist:

„Im Zeichen des Henkers vollzog sich die Kultur, […] stehen Arbeit und Genuss. Dem Widersprechen heißt aller Logik, aller Wissenschaft ins Gesicht schlagen. Man kann nicht den Schrecken abschaffen und Zivilisation übrigbehalten. Schon jenen zu lockern bedeutet den Beginn der Auflösung.“

Übersetzt heißt das so viel wie dass eine Zivilisation aus dem Willen heraus entsteht, dem Schrecklichen zu entrinnen, und wenn dieses Schreckliche entfällt, auch die Bedingungen zur Bildung einer Zivilisation schwinden. Die Autoren spielen hiermit auf das Phänomen an, dass die Deutschen, die in der Weimarer Republik soeben erst zu Freiheit und Demokratie gekommen waren, diese Errungenschaften freiwillig wieder aufgaben, indem sie Hitler an die Macht wählten.

Auch dieses Zitat, dachte ich, passt doch wunderbar auf unsere heutige Zeit. Sogar noch besser als auf die Weimarer Republik und das Dritte Reich: Die allzu sehr aufgeklärte, zivilisierte westliche Welt, in der der Schrecken durch den Sozialstaat und andere Annehmlichkeiten weitestgehend zurückgedrängt wurde, weiß den Wert der Zivilisation nicht mehr zu schätzen, löst sich auf, hat keine Selbsterhaltungskraft mehr und den Willen zur Selbstverteidigung verloren. Das Beispiel Schwedens drängt sich geradezu auf: Das aufgeklärteste, humanistischste, atheistischste, sozialste und fortschrittlichste Land aller Zeiten, kurz, das Land, das sich am weitesten von allem „Schrecken“ entfernt hat, gibt sich sehenden Auges der Selbstvernichtung preis. Ohne Not. Ohne nennenswerten Widerstand. Anscheinend hat die Abwesenheit von Schrecken für zu lange Zeit es schwach gemacht. „ Man kann nicht den Schrecken abschaffen und Zivilisation übrigbehalten“ – Horkheimer und Adorno scheinen mit diesem (ausnahmsweise klar formulierten) Satz bezüglich Schweden genau ins Schwarze getroffen zu haben. Und auch ein Gegenbeispiel drängt sich auf: Die Länder des ehemaligen Ostblocks: Sie sind religiös, haben kaum einen Sozialstaat, stehen (in Erinnerung an den Kommunismus) noch immer unter dem „Zeichen des Henkers“. Der „Schrecken“ ist noch präsent. In diesen Ländern wird demzufolge die Zivilisation noch als etwas Verteidigungswertes und Zerbrechliches angesehen. Also sind auch die Fähigkeit und der Wille, diese zu erhalten, in Osteuropa noch vorhanden.

Mich haben diese Zitate von 1946 fasziniert. Sie bezogen sich auf die Zerstörung der Zivilisation durch den Faschismus, treffen aber viel besser auf unsere heutige, weitaus nachhaltigere Zerstörung der Zivilisation zu.

Warum hatte Adorno eigentlich diesen obskuren, Kopfschmerzen bereitenden Schreibstil? Dazu habe ich eine Theorie. Ich glaube, es hat es was mit seinem verlorengegangenem Vertrauen in die Aufklärung zu tun. Im Gegensatz zu Adorno hatte Karl Marx nämlich einen exzellenten Schreibstil. Marx bemühte sich sehr um Klarheit, um einprägsame, gut zitierbare Sätze und ließ auch nicht selten Pathos in seine Texte einfließen. Das ist auch logisch, richtete sich Marx doch mit seinen Schriften an die breite, aufzuklärende Masse, und nicht nur an die von ihm verhasste intellektuelle Oberschicht. Adorno hingegen versteckte seine Aussagen in einer absurden Rätselsprache. So, als ob er gar nicht wollte, dass er verstanden wird. Und schon gar nicht von der Arbeiterklasse – also jenen, die soeben den Holocaust begangen hatten, statt, wie erhofft, den Kommunismus einzuführen. Adorno wirkt auf mich wie ein Marx, der von der einst heißgeliebten Arbeiterklasse verprügelt wurde, kleinlaut geworden ist und sich mit eingezogenem Schwanz tief in die Wort-Windungen seines intellektuellen Schneckenhauses zurückgezogen hat; von der vormals so hochgehaltenen Aufklärung schwer enttäuscht und nicht mehr mit dem Ansinnen beseelt, das Volk mit dieser zu beglücken. Er verschlüsselt seine Aussagen nun mit einem kryptischen Schreibstil. Damit teilt er deutlich mit, dass seine Botschaft nun nicht mehr fürs Proletariat ist, sondern nur noch für seine intellektuellen Mitstreiter. Für seine frankfurter Echokammer, in der der Marxismus zum Kulturmarxismus wurde.

Kulturmarxismus ist ein Marxismus, der um die Erfahrung bereichert wurde, dass sich die Aufklärung der Massen nicht nach dem Graswurzelprinzip realisieren lässt. Das Prinzip der Selbstaufklärung der Massen hat nach Meinung der Kulturmarxisten gegen die Indoktrination duch die Kulturindustrie keine Chance. Der Kulturmarxismus stellt einen Strategiewechsel dar: Man wollte das marxistische Gedankengut nun folgendermaßen unters Volk bringen: Indem sich die linksintellektuelle Elite Macht über die Kulturelle Landschaft, die Institutionen, die Medien, die Lehre und so weiter verschafft. Marxismus nun also nicht mehr als revolutionäre, antikapitalistische Befreiungsideologie der breiten Masse, sondern als die Ideologie einer Elite, die Macht über die neuralgischen Knoten der Gesellschaft hat und von dort aus ihre Ideen von Gleichheit, Antifaschismus und politischer Korrektheit zum Wohle der Menschheit unters Volk bringt.

Ich habe in Dialektik der Aufklärung allerdings noch keine Ideen in Richtung Kulturmarxismus finden können. Die kamen den Autoren wohl erst später. Überhaupt werden keine Lösungsansätze bezüglich des Dilemmas der Aufklärung präsentiert. Es gibt keine Synthese, obwohl diese ja zur Dialektik definitionsgemäß dazugehört (Dialektik=These, Antithese, Synthese). Deshalb bleibt nach der Lektüre ein sehr pessimistischer Nachgeschmack: Ein mythologisches Weltbild ist nicht erstrebenswert, aber ein aufgeklärtes Weltbild ist nicht möglich.

Ebenfalls eine Erfindung der Frankfurter Schule ist die „Kritische Theorie“: „Ihr Gegenstand ist die kritische Analyse der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft, das heißt: die Aufdeckung ihrer Herrschafts- und Unterdrückungsmechanismen und die Entlarvung ihrer Ideologien, mit dem Ziel einer vernünftigen Gesellschaft mündiger Menschen“ (Wikipedia). Die Kritische Theorie scheint ebenfalls eine direkte Konsequenz aus den Erkenntnissen der Dialektik der Aufklärung zu sein: Nicht mehr der Kapitalismus selber steht im Zentrum des Angriffes, sondern seine Herrschafts- und Unterdrückungsmechanismen, wie z. B. Die Kulturindustrie.

So, und jetzt möchte ich endlich auf den Elefanten im Raum zu sprechen kommen. Ist es nicht drollig, dass Adorno, Horkheimer und die anderen frankfurter Genossen sich genau dessen schuldig gemacht haben, vor dem in Dialektik der Aufklärung von ihnen noch so großartig gewarnt wurde?

1. Die Kritische Theorie, sie sollte Herrschafts- und Unterdrückungsmechanismen und Ideologien entlarven und aufdecken, nicht wahr? Aber was haben die Kulturmarxisten getan? Sie haben selber solche Herrschafts- und Unterdrückungsmechanismen etabliert. Beziehungsweise, sie haben die vorhandenen im Rahmen des „Marsches durch die Institutionen“ übernommen und für ihre Sache instrumentalisiert. Die von Adorno einst so sehr mit Spott und Verachtung bedachte „Kulturindustrie“, sie wurde nicht, wie von der „kritischen Theorie“ vorgesehen, entlarvt, sondern von den Kulturmarxisten weitestgehend übernommen.

2. Sie haben die Social-Justice-Religion kreiert. Eine Ideologie, die in Gestalt der Aufklärung daherkommt, in Wahrheit aber nicht mehr viel mit Aufklärung zu tun hat, sondern hauptsächlich auf neu erschaffenen Mythen beruht: dem Mythos des für alles Übel in der Welt verantwortlichen weißen Mannes, dem Mythos der Gleichheit der Rassen und Geschlechter, dem Mythos der unterdrückten Minderheiten und so weiter. Und das hanebüchenste ist, dass diese Ideologie gerade dabei ist, wie von Adorno und Horkheimer postuliert, die aufgeklärte, westliche Zivilisation – zu zerstören! Also genau das tut, wovor in dem Buch gewarnt wurde.

Es ist verrückt. Die Kritik, die Adorno und Horkheimer vor 70 Jahren bezüglich des Selbstzerstörungspotenzials der Aufklärung äußerten, und zwar mit Rückblick auf den Nationalsozialismus – sie passt perfekt auf unsere heutige Zeit! Und nicht nur das: Sie lässt sich auch noch haargenau auf die von der Frankfurter Schule selbst angestoßen Entwicklungen anwenden. Und mehr noch: Die Saat der Selbstzerstörung der Aufklärung, vor der Adorno und Horkheimer so eindringlich mahnten – sie geht tatsächlich auf. Freilich nicht in Form des allgemeinen Übergangs in den Faschismus (so, wie die Autoren es sich vorgestellt hatten). Sondern durch das unbekümmerte Geschehenlassen der Islamisierung, der Zensur, des Rechtsbruchs und des großen Austauschs.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was ich mit dieser Erkenntnis anfangen soll. Soll ich Adorno und Horkheimer nun gut finden, weil sie korrekt vor den Selbstauflösungstendenzen der Zivilisation gewarnt haben? Oder soll ich sie schlecht finden, weil sie teilweise selber jene Entwicklungen angestoßen haben, die unsere Zivilisation heute bedrohen? Ich weiß es nicht. Jedenfalls ist die Geschichte der Kulturmarxisten ein schönes Beispiel dafür, dass Menschen sehr oft exakt selber die Fehler machen, die sie anderen vorwerfen.

Zum Schluss noch das bekannteste Zitat aus Dialektik der Aufklärung, der Absatz, mit dem das Buch beginnt:

„Seit je hat Aufklärung im umfassendsten Sinn fortschreitenden Denkens das Ziel verfolgt, von den Menschen die Furcht zu nehmen und sie als Herren einzusetzen. Aber die vollends aufgeklärte Erde strahlt im Zeichen triumphalen Unheils. Das Programm der Aufklärung war die Entzauberung der Welt. Sie wollte die Mythen auflösen und Einbildung durch Wissen stürzen.“

Vielleicht sollten wir aus Adornos und Horkheimers Erkenntnissen unsere ganz eigene Lehre ziehen: Nämlich, dass wir anders, als Marx, Nietzsche und weitere radikale Aufklärer es forderten, unseren alten Mythen eben nicht den gnadenlosen Todesstoß versetzen. Sondern sie statt dessen – hegen und pflegen! Wie eine liebe Großmutter. Sie nicht anbeten und vergöttern, ihnen nicht zu viel Macht geben, aber uns liebevoll und respektvoll um sie kümmern. So dass wir, falls uns die „Aufklärung“ einmal nicht mehr weiterhelfen kann, uns notfalls noch immer bei ihnen Rat holen können.

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