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Wird Battlefield V ein Flop?

Mit über 300.000 Dislikes wurde der Trailer zu Battlefield V abgestraft. Doch warum?

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Ein britischer Kommandosoldat mit Katana auf dem Rücken, eine rothaarige Maid mit Armprothese und Crickedschläger, ein Schwarzer mit blauer Kriegsbemalung… Wir müssen bei Fortnite gelandet sein! Aber mitnichten. Es handelt sich um den am 23.05. veröffentlichten Reveal Trailer zu Battlefield V. Und das etwas chaotisch anmutende Treiben stößt bei Fans der Serie auf breite Ablehnung.

Ganz im Zeichen der zeitgenössischen Gaming- Mode, soll die Individualisierung der Spielfigur in Battlefield V stärker in den Fokus gerückt werden. Dies soll auch mit dem neuen Battlefield V Reveal Trailer gezeigt werden. Schade nur, dass eine Atmosphäre des Zweiten Weltkriegs im hektisch-bunten Actionfeuerwerk nicht so recht aufkommen will und das Szenario weitestgehend in den Hintergrund tritt.

Das stößt vielen Fans sauer auf, vor allem die klare Fokussierung auf weibliche und schwarze Charaktere lassen den bitteren Beigeschmack einer politischen Beeinflussung durch die SJW-Agenda durchschimmern.

Könnte man das nicht als künstlerische Freiheit verbuchen? Nein. Es steht ganz klar eine politische Agenda hinter diesen Veränderungen. Denn, das ist nur ein Beispiel von vielen. Wer noch etwas Wert auf historische Authentizität legt, der muss sich auf massive Vorwürfe gefasst machen. So auch Regisseur der Batman-Trilogie, Christopher Nolan, der mit seinem Kriegsdrama „Dunkirk“ (2017), welches die Schlacht von Dünkirchen 1940 thematisiert, einen politisch korrekten Nerv getroffen hat. Er musste sich von Autoren der „USA Today“ und „The Guardian“ etc. vorwerfen lassen, ein Rassist und Sexist zu sein, da in seinem Film weder Frauen noch Schwarze zu sehen seien. Auch um das Mittelalter-Rollenspiel „Kingdom Come: Deliverance“ (2018) entbrannte eine „Rassismus-Debatte“. Das Entwickler-Studio „Warhorse Studios“ musste sich von der US-amerikanischen SJW-Szene -angeführt von Vice und Polygon- schwere Anschuldigungen gefallen lassen. Da in ihrem spätmittelalterlichen Epos keine „people of color“ zu finden seien. Dies sind nur zwei Beispiele von vielen. Also, ist hier künstlerische Freiheit das Problem? Nein. Der schwedische Entwickler DICE passte sich dem politischen Mantra der „Diversity“ und „Equality“ an und zeigt sich solidarisch gegenüber jenen, die mit Videospielen relativ wenig anfangen können. Mit dieser heftigen Gegenreaktion der Fangemeinde hatte allerdings wohl niemand gerechnet.

Mit einer Summe von gut über 300.000 hat der Trailer mehr Dislikes als Likes. Das ist in der Geschichte der sonst so beliebten Triple A Serie neu. Auch in den Kommentaren auf YouTube machen viele ihrem Unmut Luft. So schreibt ein User:

„Diversity is great and all. But forcing isn’t.“

Auch auf Reddit, Twitter und in anderen Sozialen Netzwerken kochen die Gemüter hoch. Mit dem Hashtag „#NotMyBattlefield“ wollen viele enttäuschte Fans ihrem Ärger Ausdruck verleihen und gegen das neue Konzept demonstrieren. General Manager von EA DICE, Oskar Gabrielson, wendete sich auf anwachsendem Druck zwei Tage später via Twitter an die Fans. Einsichtig zeigte er sich jedoch nicht, sondern machte klar, dass DICE nicht einlenken wird und geht mit seinem Hashtag „everyonesbattlefield“ in die Gegenoffensive.

Ob Battlefield V ein Flop wird, das werden wir im kommenden Oktober erleben.

 

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