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Wir werden sie jagen! Predator: Jäger (Review)

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Die bekannteste Rasse von außerirdischen Trophäenjägern bekam in diesem Jahr nicht nur einen neuen Film spendiert, sondern erhält durch den Cross Cult-Verlag auch eine deutsche Veröffentlichung eines in sich abgeschlossenen Predator-Comics, welcher ursprünglich 2017 erschien. Der Titel des Comics lautet komplett Predator: Jäger und enthält alle fünf original Hefte von „Predator: Hunters“, welche vom Autor Chris Warner stammen.

Dabei wird am Titel ein Homöonym deutlich. Im deutschen wurde Hunters passenderweise mit Jäger übersetzt. Das Wort Predator bedeutet in der Zoologie und übersetzt jedoch ebenfalls Jäger, kann aber auch Raubtier oder Räuber heißen. Im Grunde könnte der Titel also Jäger: Jäger heißen oder mit den anderen Varianten spielen. Teilweise kann es somit zur gleichen Bedeutung oder nur einer ähnlichen Bedeutung kommen. Es ist eine nette Wortspielerei, die sowohl im englischen als auch im deutschen funktioniert.

 

Schon seit längerem betrachten die Predatoren die Erde als ihr natürliches Jagdreservat, wo man sich nicht nur mit Soldaten und Milizen misst, sondern sich hin und wieder mit Superhelden (Batman & Superman) oder der zukünftigen Stimme des Gesetzes, Judge Dredd, anlegt (vgl. Arcadi 1/2018). Diese Jagd geht jedoch nicht immer glimpflich für die Außerirdischen aus und erst recht nicht, wenn einige Männer und Frauen, die schon früher mit diesem Alien Bekanntschaft gemacht haben, planen den Spieß endgültig umzudrehen, um selbst zum Jäger zu werden.

Dies ist der einfache Aufhänger des Comics. Dieser nimmt einen dabei gleich zu Beginn auf eine rasante Fahrt durch einen Dschungel auf einer (isolierten) Insel mit, hinter der sich noch mehr verbirgt. Dabei wirkt der Anfang sehr klischeehaft, funktioniert als Einstieg in die Geschichte aber hervorragend, weil so ein Comic Action bieten soll. Leider wird dies nicht in Gänze beibehalten oder besser ausgedrückt, es wird zu schnell abgewürgt. Die Hauptcharaktere werden dabei ziemlich gut eingeführt und bekommen viel Raum für ihre persönlichen Hintergründe, warum sie an der Jagd teilnehmen. Die traditionelle Familienlinie besticht dabei genauso wie das Motiv der Rache oder des Spaßes. Dieser Platz für die Hintergründe sorgt dabei aber tatsächlich für ein ziemliches Klischee, weil das Schicksal der namenlosen Begleiter bei der vorprogrammierten Auseinandersetzung sehr absehbar wird. Es passiert eben ganz ohne Überraschungseffekt, egal wie gut deren Ende auch umgesetzt wurde.

Die Zeichnungen von Francisco Ruiz Velasco sind, wenn es um das Einfangen der tödlichen Auseinandersetzung der jeweiligen Jäger geht, schon ansehnlich. Insgesamt ist es aber nichts was besonders heraussticht, es ist trotzdem angenehm umgesetzt. Diese wenigen Aha-Effekte gelten auch für die Geschichte an sich. Sie unterhält aber kurzfristig und liefert endlich mal wieder einen eigenständigen klassischen – wenn man es so nennen möchte – Predator-Comic. Und diese Eigenständigkeit tut ihr gut, weil sie trotzdem für einen Anfang einer Reihe taugt. Warum sollte die Jagd auch enden? Die durch Alexander Gauland angekündigte Jagd im Bundestag fängt auch erst richtig an! Dies zeigten auch die primitiven Reaktionen der Blockpartei im Bundestag zum UN-Migrationspakt.

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