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Wieso ich gegen den Schulzwang bin!

Nicht zur Schule gehen? Wäre das eine Option?

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classroom-2093743_1920Hast du dich schon mal gefragt, warum du zur Schule gegangen bist? Oder warum deine Kinder zur Schule gehen sollten? Wahrscheinlich nicht, denn hierzulande gibt es ja die Schulpflicht, die uns diese Entscheidung ganz einfach abnimmt.

Was würde wohl passieren, wenn die Schulpflicht in Deutschland abgeschafft wird und wir stattdessen eine Bildungspflicht hätten? Dann könnten alle Eltern frei und ganz legal entscheiden, ob sie ihre Kinder zur Schule schicken möchten oder nicht. Eltern könnten  darüber entscheiden, ob sie ihre Kinder selbst unterrichten möchten, Privatlehrer in Anspruch nehmen oder andere Bildungsmöglichkeiten für ihre Kinder nutzen wollen  – und all das, ohne befürchten zu müssen, dass sie von der Polizei abgeführt werden.  Jährliche Prüfungen an staatlichen Einrichtungen könnten sicherstellen, dass  Homeschooler und Freilerner über den Wissensstand verfügen, der von staatlicher Seite verlangt wird. In anderen Ländern passiert genau das. Wer sich bereits mit dem Thema Freilernen, Homeschooling u.ä. beschäftigt hat, hat wahrscheinlich auch schon davon gehört, dass Kinder, die sich nicht dem staatlichen Schulzwang ausliefern müssen, häufig besser gebildet sind als Schüler, die sich ihr Wissen in staatlichen Schulen aneignen sollen. Auch belegen Forschungsergebnisse, dass diese Kinder oft selbstbewusster  und glücklicher sind als Gleichaltrige, die in die Schule gehen.  Auch das Vorurteil, Freilerner wären isoliert, trifft in der Regel nicht zu, denn diese Kinder verbringen z.B. sehr viel Freizeit in Vereinen und sozialen Einrichtungen. Man kann davon ausgehen, dass der natürliche und lebendige Entwicklungsprozess von Freilernern und Homeschoolern sehr wahrscheinlich nicht unterbunden wird – im Gegensatz zu Schülern, die unsere Staatsschulen besuchen.  Ich behaupte sogar, dass unser Schulsystem zuhauf  charakterlose und manipulierte Roboter erschafft, die blind der gesellschaftlichen Norm folgen und die Fähigkeit, Dinge zu hinterfragen, verlernen.

Als wenn das Zwangssystem allein nicht ausreichen würde, kommen inzwischen auch noch Frühsexualisierung, Gendermainstreaming, Inklusion und Massenzuwanderung hinzu. All das führt zu zusätzlichen Schwierigkeiten und Überforderungen, die ebenfalls eine gesunde Entwicklung unserer Kinder behindern.

Deutschland könnte schon froh sein, wenn wir uns zumindest mit dem Gedanken beschäftigen würden wie es wäre, wenn der Schulzwang abgeschafft wird. Wenn eine rege Diskussion über dieses Thema entstehen würde. Jeder, der mag und davon überzeugt ist, kann seine Kinder auch weiterhin beschulen lassen. Aber was ist eben mit den Eltern, die die ihre Kinder zu Hause weitaus besser fördern können und wollen? Zählen diese Menschen nicht? Letztlich sind wir mit unserem Schulsystem eines der wenigen Länder auf der Welt, die an diesem System festhalten. Und ich frage mich, warum ist das so?

Anders als Menschen aus anderen Ländern hat die Mehrzahl der Deutschen keine Kenntnis darüber, dass es in vielen Ländern keine Schulpflicht sondern eine Bildungspflicht gibt. Die Eltern, die sich in Deutschland nicht an die zwanghafte Schulpflicht halten, werden sogar strafrechtlich verfolgt – wie Kriminelle. Derartige Eingriffe in die Selbstbestimmungs- und Elternrechte gibt es weltweit beispielsweise nur noch in Ländern wie der Türkei, in Nordkorea und auf Kuba. Klingelt es an dieser Stelle? Man kann den deutschen  Schulzwang durchaus als Erbe der Nationalsozialisten bezeichnen.  Hitler wollte die absolute Kontrolle über die heranwachsenden und noch formbaren Kinderseelen. Kritisches, individuelles Denken war nicht erwünscht.  Vor 1938 war der Hausunterricht trotz bestehender Schulpflichtgesetze  – im Sinne einer Unterrichtspflicht – erlaubt.

Wie kann es  nun sein, dass in unserer angeblich so offenen und freien Gesellschaft ausgerechnet die Deutschen an diesem Schulzwang festhalten? Sind wir vielleicht doch nicht so frei und demokratisch wie immer behauptet wird? Ist die Angst der politischen Elite vor kritischen und selbst denkenden – also mündigen – Bürgern vielleicht so groß, dass alles dafür getan wird, Systemsklaven zu formen?

In  Deutschland wird häufig versucht durch fragwürdige Reformen und Experimente das Schulsystem zu verbessern. Die zuständigen „Experten“ meinen offenbar  mit solchem pädagogischen Quatsch  wie etwa der Rechtschreibreform oder dem Schreiben nach Hören etwas zum Besseren wenden zu können.  Tatsächlich werden ideologische Experimente unseren Kindern allenfalls weiteren Schaden zufügen.

Es wäre wünschenswert für die gesamte Gesellschaft, wenn endlich ein Nach- und Umdenken stattfinden würde.  Wolfgang Amadeus Mozart oder Thomas Alva Edison sind wohl die besten Beispiele dafür, dass man auch ganz ohne Schule eine ganze Menge an Wissen verinnerlichen und dabei auch noch persönliche Talente und Potentiale auf bestmögliche Weise zur Entfaltung bringen kann. Doch Veränderung braucht als Erstes den Mut von uns allen!

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