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Meinung

Weniger Einwohner – eine Chance für Deutschland?

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Wie Bevölkerungsschwund einer Nation helfen könnte

Wenn man sich die Weltkarte ansieht, so ist Deutschland gerade mal so groß wie ein Stecknadelkopf – und eines der am dichtest besiedelten Länder der Erde. Woher also diese Kateridee, Deutschland sei ein „Einwanderungsland“? Weil wir eine schrumpfende Geburtenrate haben? Unsinn, was ist so schlimm daran, dass sich die Bevölkerungszahl etwas reduziert? Es gibt einfach nur mehr Platz für alle: keine verstopften Autobahnen mehr, weniger Ressourcen wie Wasser und Energie werden verbraucht, weniger Tiere werden getötet, die Umwelt wird weniger verschmutzt, und aus Parkplätzen werden wieder Grünflächen gemacht, was soll daran so falsch sein?

Beispiel Japan; es liegt mit seiner Geburtenrate von 1,46 noch niedriger als wir in Deutschland. Werden die Japaner deshalb hysterisch, und karren sich Millionen von Kulturfremden ins Land? Nein, das tun sie nicht. Es fällt ihnen nicht im Traume ein. Was tun sie stattdessen? Sie entwickeln z.B. Roboter für simple Handlangerarbeiten, und ersetzen somit die Manpower. Die Häuser die durch den Schwund an Menschen dadurch frei werden, besetzen die Japaner nicht mit menschlichem Import – etwa mit Aborigenes, damit diese es ein bisschen besser haben als in Australien – sondern sie besitzen nun mehrheitlich ein „Zweithaus“. Ein Stadthaus während der Woche, und ein Landhaus für die Freizeit. In Deutschland ist das Luxus, in Japan die Norm.

Intelligenz hilft bei der Kindeserziehung

Japaner besitzen weltweit den höchsten IQ, und sind deshalb auch so schlau, ihre Kinder intensiv zu fördern. Und die werden dann noch schlauer. Aber Japaner haben nicht alleine deshalb den Höchststand an kognitiven Fähigkeiten, aufgrund der umfassenden Förderung ihres Nachwuchses, sondern weil sie ein in sich geschlossenes Volk sind, und auf eine hohe intellektuelle Entwicklung zurückblicken können. Ohne sich deshalb wirtschaftlich und international abzukapseln; „Made in Japan“ kennt jeder, und japanische Touristen mit Fotoapparat trifft man in jedem Kuhdorf überall auf der Welt. Aber was ihr Land anbetrifft, da halten sie es mit „My Home is my Castle“, da wollen sie unter sich sein, und das ist auch gut so.

Heute leben so viele Menschen wie nie in Deutschland, die Einwohnerzahl hat einen Höchststand erreicht. Im Jahre 2017 sind es 232 Einwohner pro qkm. Und die Politik schreit lauthals, „wir haben zu wenig Menschen in Deutschland“. Solch ein Schwachsinn! Im Jahre 1834 betrug die Bevölkerungsdichte In Deutschland 56 Einwohner pro qkm. Und es begann die Industrialisierung, und somit das erste Wirtschaftswunder der deutschen Geschichte. Also an der Einwohnerzahl hat‘s weiß Gott nicht gelegen. Aber wenn man glaubt man brauche Zuwanderung – bitte sehr, Asiaten wie Japaner und Chinesen sind eine Bereicherung, da sie klüger sind als wir Europäer. Oder Zuwanderung zumindest aus dem eigenen Kulturkreis – aber doch nicht mit mehrheitlich Analphabeten; religiösen Fanatikern; und Ethnien von teilweise einem so niedrigem IQ, der bei uns bereits als geistig behindert gilt.

Ab den 1830er Jahren entstehen im ganzen Land Bahntrassen. Um die herzustellen, braucht es Eisen, und um Eisen zu Stahl zu verarbeiten, braucht es Kohle. Das Ruhrgebiet entwickelte sich schnell zum Zentrum der Kohleförderung, und hatte mit der Firma Krupp einen wichtigen Stahlproduzenten vor Ort. In Sachsen, wo 1850 schon mehr Menschen in der Industrie und im Handwerk beschäftigt sind als in der Landwirtschaft, profitiert vor allem der Maschinenbau: Denn der hat rund um Chemnitz schon seit der Frühindustrialisierung in den 1820ern Tradition – auch wenn man damals noch eher Spinn- und Webmaschinen für die Textilindustrie herstellte.

Mitte der 1850er Jahre kommt der erstarkenden Wirtschaft ein weiterer Faktor zugute: Nach Jahrzehnten der Armut wächst endlich auch die Nachfrage nach Konsumgütern. Die Textilindustrie boomt, Genussmittel wie Tabak und Zucker – letzterer bis vor kurzem ein Luxusprodukt – finden reißenden Absatz. Dank steigender Löhne bekommen selbst die Arbeiter ihr Stück vom Kuchen. Es ist nicht nur das große Zeitalter der Industrialisierung, sondern auch das der Erfindungen, der Wissenschaft, der Kunst, der großen Dichter und Komponisten. Kurzum, ein Zeitalter der Blüte.

Auch mit dieser jämmerlichen Anzahl von Menschen …

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1 Kommentar auf "Weniger Einwohner – eine Chance für Deutschland?"

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Robert Wagner
Gast

Das Deutschland des Jahres 2018 mit dem um 1850 zu vergleichen und daraus den Schluss zu ziehen, man käme hier, in einem hochindustrialisierten Land wie Deutschland, auch mit wesentlich weniger Einwohnern klar, ist das Dümmste, was ich seit langem gelesen habe. Es ist eine Binsenweisheit, dass eine ausreichend große Bevölkerung die Grundvoraussetzung für Wohlstand und politischen Einfluss ist. Das war übrigens schon 1850 so, als nur eine sehr dünne Schicht von Unternehmern und Börsenspekulanten von der Industrialisierung überhaupt pofitierte.

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