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Gott & die Welt

Was spricht dafür, dass Jesus Christus wirklich von den Toten auferstanden ist?

Auferstanden oder nicht?

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Wir befinden uns aktuell nach der Osterzeit und Ostern ist das höchste christliche Fest überhaupt, das die Christenheit an die Auferstehung Jesu von den Toten erinnert. Diese Auferstehung ist das größte Wunder Jesu und ist gleichzeitig ein gewaltiger Stein des Anstoßes, denn selbst bei Christen ist die Wahrhaftigkeit der Auferstehung umstritten. Manche Christen behaupten, nach seinem Tod sei Christus nur im Geist der Jünger auferstanden – also sei die Auferstehung keine wirkliche sondern nur eine symbolische. „Ist aber Christus nicht auferweckt worden, dann ist unsere Verkündigung leer und euer Glaube sinnlos.“ (1 Kor 15,14) Der heilige Apostel Paulus sagt an dieser Stelle ganz deutlich, dass ohne die wahrhaftige Auferstehung Christi von den Toten das ganze Christentum überflüssig ist. Theologisch betrachtet ist dies selbstverständlich. Wie kann man jemandem, der nicht an Jesus Christus glaubt, dennoch verständlich machen, dass es für seine Auferstehung von den Toten plausible Argumente gibt? Dies ist nur möglich, indem man mit der Vernunft argumentiert und möglichst mit historischen Fakten.

Dass es das Christentum als eine der zahlenmäßig stärksten Religionen der Welt heute gibt, wird kaum jemand anzweifeln. Es ist schon etwas überraschend, dass jemand, der erbärmlich am Kreuz hingerichtet wurde, in der Lage war, eine seit 2000 Jahren bestehende und derart große Bewegung ausgelöst zu haben. Dennoch wird die Story hinter dem Christentum angezweifelt; zunächst kann man sich fragen, ob es die Person Jesus Christus wirklich gegeben habe.

Die literarischen Fakten zeigen, dass es eigentlich keine Person aus der Antike gibt, über die mehr schriftliche Zeugnisse hinterlassen wurden als über Jesus Christus. Es gibt beispielsweise weniger Schriften über Cicero, Caesar oder Platon, dennoch zweifelt niemand an der Existenz dieser berühmten antiken Autoren. Der Gipfel des Zweifels dürfte bei der Auferstehung von den Toten angebracht sein. Wenn Jesus Christus wirklich Gottes Sohn war, dann konnte er auch Wunder wirken. Jedoch kann dies nicht direkt bewiesen werden. Man kann sich aber indirekt dieser Frage annähern. Man könnte einmal überlegen, was denn vom Christentum geblieben wäre, hätte es die Auferstehung Jesu nicht gegeben. In diesem Fall wäre er als ein erbärmlicher Verbrecher gestorben und keiner hätte sich wohl mehr um ihn und seine Lehre gekümmert, denn gescheiterte Menschen finden normalerweise keine enthusiastischen Anhänger. Der Kreuzestod galt in der damaligen Zeit als die unwürdigste aller Arten zu Sterben. Im jüdischen Gesetz galt ein Gekreuzigter als verflucht, wonach wohl keiner seiner Jünger, die alle Juden waren, seine Lehre weiter gepredigt hätte. Alle seine Jünger bzw. Apostel (außer Johannes) sind für ihn in den Tod gegangen und hierfür gibt es auch gute historische Zeugnisse. Wer geht für eine Lüge freiwillig in den Tod? Dies macht vielleicht ein einzelner Verwirrter, aber warum in diesem Falle gleich so viele Jünger auf einmal? Dies ist zwar kein eindeutiger Beweis für die Auferstehung, aber diese Tatsachen können zumindest zum Nachdenken anregen. Es ist mit menschlichen Kategorien kaum zu erklären, dass ein – nach weltlichen Maßstäben – restlos gescheiterter Mann wie Jesus, der weder über Waffen noch über Macht oder Geld verfügte, eine Bewegung angezettelt hat, die sich heute eine der größten Weltreligionen nennt. Mohammed hat den Islam mit dem Schwert ausgebreitet, das Christentum dagegen zeichnet sich durch die Aufforderung zur Nächstenliebe – ja sogar zur Feindesliebe – aus, was rein weltlich betrachtet keine guten Erfolgschancen verspricht. Vielleicht erkennen aber gerade an diesem scheinbaren Widerspruch viele die Wahrheit und Göttlichkeit der christlichen Religion.

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1 Kommentar auf "Was spricht dafür, dass Jesus Christus wirklich von den Toten auferstanden ist?"

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Hermann Herrlich
Gast

„Die literarischen Fakten zeigen, dass es eigentlich keine Person aus der Antike gibt, über die mehr schriftliche Zeugnisse hinterlassen wurden als über Jesus Christus“

Was für ein Blödsinn, die außerchristlichen Quellen zu Jesus sind ja mehr als dünn…

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