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Stil & Mode

Warum ich Scheitel trage

Vergangener Tage las ich irgendwo einen erheiternden Onlineartikel:

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am

Pexels

„Hunderte junge Menschen tragen gerade diesen Haarschnitt, doch keiner kennt seine wahre Bedeutung!“

 

Der Scheitel solle „absolute Loyalität gegenüber dem Diktator“ bedeuten und aus Unwissenheit würde dieser Haarschnitt zum ‚Hype‘ aufkeimen. Jetzt mal ernsthaft, wie bekloppt kann man sein?

 

Nachdem Heino der Heimatministerin von Nordrhein-Westfalen eine Platte mit den „Schönsten deutschen Heimat- und Vaterlandsliedern“ schenkte und die Schenkung in  einem Bild festgehalten wurde, distanzierte sich die CDU-Ministerin von dem Inhalt, denn das 1814 geschriebene Werk „Wenn alle untreu werden“ sei von der SS instrumentalisiert worden. Ist es nach dieser Logik nicht aberwitzig und abwegig, wenn man sich vorstellt, dass die SS-Männer auch Dextro Energy lutschten oder die deutsche Sprache sprachen, welche die nationalsozialistische Führung ja auch ‚instrumentalisierte‘. Würde oder wird demnächst der linke Gesinnungsterrorist deshalb auch sein Veto einlegen? Heino änderte sogar die Melodie, als er das Lied 1981 veröffentlichte!

 

Johannes Gross sagte einmal: „Je weiter das Dritte Reich zurückliegt, desto stärker wird der Widerstand gegen Hitler und die Seinen!“. Nun ist der Mann bekanntlich tot, aber sind es auch ‚die Seinen‘? Das sind bekanntlich alle, die einen  Seitenscheitel tragen, ihren Kindern noch Mittagessen kochen und sie anschließend zum Musikunterricht oder zum Sport fahren.

 

Aber jetzt mal ehrlich, wieso trage ich eigentlich Scheitel?

 

Wie Kleider, machen auch Frisuren Leute. Unser Erscheinungsbild ist ein Spiegel unserer Selbst. Der Scheitel steht für Markanz, für Männlichkeit, für Charakter, Charme und Stil und Geradlinigkeit wie seine Ausrasur. Tugenden wie Ordentlichkeit, Anstand und Fleiß sind ebenfalls überzeugende Faktoren. Anders wie wilde Dreadlocks oder Zottelhaare, die das komplette Gegenteil ausdrücken, steht der Scheitel für Selbstwertgefühl und eigenen Anspruch. Der Scheitel ist die Frisur des Gentleman.

 

Zugegeben, dieser Haarschnitt ist für mich auch Rebellion und in gewisser Weise Ausdruck von Widerstand gegen den linksliberalen Zeitgeist. Ich bin schon ein wenig stolz auf mich, wenn ich mit Hosenträgern und Hemd durch vermeintlich bunte Straßen laufe und mir gleichgeschaltet, modisch uniformierte Wohlstandskinder hinterher schauen, als sei ich ein Marsmensch. Und von den morgenländischen Jogginghosenträgern reden wir erst gar nicht… Und schmunzeln musste ich schon, als ich davon hörte, dass in Hamburg zwei Damen mit Dreadlocks keinen Einlass zu einem alternativen Musikkonzert erhielten, weil es rassistisch sei, dass weiße Mädchen diese Filzlockenfrisur tragen.

 

Ein Haarschnitt macht jemanden nicht rechter und ein Bart niemanden linker. Aber er verleiht Ausdruck und Haltung. Ich trage Scheitel, weil ich demonstrieren will, dass ich gegen Gender, gegen Sozialismus, gegen Zensur, gegen Entwurzelung und Einheitsideologie bin!

 

Also – kuhl bleiben, Scheitel tragen!

 

 

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