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Vampyr – Die Blutsauger sind zurück!

Diese Blutsauger glitzern zum Glück nicht in der Sonne…

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London zur Zeit des 1. Weltkriegs – wir erwachen auf einem Leichenberg. Die Stadt ist verpestet mit Kranken und Seuchentoten. Doch als Frontarzt und Star-Chirurg Dr. Jonathan Reid merken wir gleich, dass etwas mit unserem Körper nicht stimmt. Es ist der Durst nach Blut, der uns ins Leben zurückholt. Wenige Minuten später haben wir unser erstes Opfer erledigt und sind auf der Flucht. Wachen haben es auf uns abgesehen und jagen uns durch die düstere Stadt. Die Sonne blitzt durch die Barracken und brennt uns die Haut weg. Reid rettet sich erschöpft in ein Haus und weiß spätestens seit der ersten folgenden Nacht: Ich bin ein Vampir.

Die Kräfte eines Vampirs

Als junger Vampir werden wir in eine neue Welt geworfen. Reid kennt weder die Geschehnisse in London, noch die Talente von Vampiren. Während er versucht, als gewissenhafter Arzt den Menschen in London zu helfen, werden die Triebe nach Blut in ihm stärker. Seine Tarnung will er aber um keinen Preis aufgeben und so lebt er ein gefährliches Doppelleben.

 

Die Kämpfe

Immer wieder lassen sich Konflikte nicht ohne Gewalt lösen. Reid kann eine einhändige Waffe in der linken Hand mit einer Waffe in der rechten Hand kombinieren.  Darunter fallen auch Schusswaffen. Der Spieler hat aber auch die Wahl, eine doppelhändige Sense oder ähnliches zu benutzen. Ein großes Plus im Spiel stellen die Vampirkräfte dar. Hier kann Reid mit seinen Blutkräften Gegner betäuben, sie aussagen oder mächtige Blutspeere auf sie abfeuern. Hat Reid seine Blutleiste aufgefüllt, welche sich nur durch das Beißen von Ratten, Menschen oder ghulähnlichen Skalen und dem Trinken von Serum auffüllt, kann er seine Fähigkeiten einsetzen. Durch verschiedenste Widerstände muss unser Vampir sich auch spezialisieren, ansonsten geht er unter. Die Kämpfe im Spiel sind oft dynamisch und benötigen einen großen Einsatz der Ausweichtaste. Im Spiel wird zu Beginn angekündigt, dass das Aussagen von Personen uns Stärke bringen würde. Das ist natürlich richtig, aber auf der anderen Seite leveln die Gegnergruppen über den Verlauf des Spiels mit. Man hat nur in bestimmten Gebieten das Gefühl, wirklich den gegnerischen Einheiten überlegen zu sein.

Der gute oder böse Vampir?

In Vampyr wird man vor die Wahl gestellt. Saugt man alle möglichen NPCs aus oder lässt sie am Leben? Verschiedene Entscheidungen werden einem im laufenden Spiel immer wieder vorgehalten und es ist klar, auch das Ende wird dadurch geprägt werden. Wir haben das ganze Spiel über im ersten Durchlauf einen blutrünstigen Dr. Reid gespielt, der alles und jeden umbringen wollte. Am Ende haben wir eine Quittung dafür erhalten und waren tatsächlich etwas reumütig, diesen Weg gegangen zu sein. Es ist natürlich auch möglich, dass der Spieler einen Mittelweg findet. Das Spiel unterstützt dies sogar, indem über einzelne NPCs Geheimnisse aufzudecken sind. Dabei werden die Erfahrungspunkte wie Meilensteine erhöht, falls Dr. Reid den Charakter doch in einer dunklen Gasse beißen möchte.

Das Szenario

Die Welt von Vampyr ist düster und unverbraucht. Man könnte das Ganze sicherlich zu H.P. Lovecraft und seinen Cthulhu-Mythos in Verbindung setzen. Reid erkennt schnell, dass er nicht alleine ist und dass es Wesen gibt, die seine bisherige Vorstellungskraft sprengen. Ist der Start noch mehr wie eine Kriminalgeschichte, taucht man später so richtig in diese bizarre Parallelwelt ein und lernt sich unter seinesgleichen zu behaupten.

Die Frage nach der eigenen Herkunft

Fakt ist, Dr. Reid wurde in sein neues Leben ungefragt geworfen. Wer ist dafür verantwortlich? Wer kann ihm darüber überhaupt Auskunft erteilen? Das Spiel ist in gewisser Weise auch eine Sinnes- und Herkunftssuche. Mysteriöse Erscheinungen und die Frage, wer im Spiel überhaupt vertrauenswürdig ist, runden die Sache ab und lassen uns oft vor dem Rechner fragend zurück.

Fazit

Vampyr ist ein treibendes, düsteres und manchmal auch erstaunendes Werk geworden. Als Singleplayerspiel entfacht es einen Sog, der ca. 20 Stunden für einen Lauf benötigt. Spielt man mehrere Varianten, dann kommt man sicherlich auf 40 Stunden Spielspaß. Die Hauptgeschichte ist die größte Stärke des Spiels. Man fühlt mit Dr. Reid wirklich mit, begleitet ihn auf seinem Weg zum Licht oder in die tiefste Dunkelheit. Die NPCs haben eine gewisse Tiefe, da man allerhand Geheimnisse zu entdecken hat. Auch Sonderereignisse bringen einem im Spiel weiter: Die Nebenquests sind gutes Beiwerk, können aber mit der Hauptgeschichte nicht mithalten. Es bleibt zu hoffen, dass die Macher von Dontnod diese Spielwelt weiter ausbauen und uns vielleicht sogar DLCs dazu liefern. Spannend wäre es wirklich und die Figur Dr. Jonathan Reid würde einiges an Potential noch bieten. Natürlich gibt es Stimmen, welche behaupten, Vampyr hätte sehr viel Potential verschenkt. Das können wir allerdings nicht unterstützen, denn wir haben uns keine Minute gelangweilt und wurden immer wieder von der tollen Stimmung im Spiel gepackt!

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Yannick Noé ist leitender Redakteur des Arcadi Magazins. Seine Lieblingsthemen sind Politik, Kunst und alle möglichen Bücher. Für Arcadi rezensiert er verschiedene literarische Werke.

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Dindu Nuffin
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Dindu Nuffin

http://www.returnofkings.com/58204/quit-playing-fantasy-sports

Das ist das, woran ich denken muß, wenn ich hier ständig PC Spiele Berichte lesen muß!

Anishai
Gast
Anishai

Vielleicht noch der Hinweis, dass das Game neben PC auch für PS4 und xbox one erhältlich ist.

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