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Unser Eindruck zu FIFA 18


Seit Ende September ist FIFA 18 auf dem Markt. Wir haben das Spiel jetzt 22 Stunden getestet und können folgendes dazu sagen. EA hatte einige Neuerungen versprochen. Darunter die 3. Liga und verbessertes Feeling während der Spiele. Dieses Versprechen wurde gehalten. Die 3. Liga in Deutschland wird sicherlich viele erfreut haben. Gerade der Ton und die Stadionkulisse machen einen sehr guten Eindruck. Trotzdem fällt immer noch auf: es sind unheimlich viele Bugs in FIFA 18 enthalten. So ist uns bei einem Angriff kein Tor geglückt, aber Christiano Ronaldo beginnt zu jubeln. Dann: doch Abseits! Was ist denn hier los? Ein anderes Beispiel: Dynamo Dresden ist aufgestiegen und steht mitten im Abstiegskampf. Das letzte Spiel ist verloren, man weiß noch nicht, ob es gereicht hat. Das Spiel wird abgepfiffen und Dynamo Dresden stellt sich zur Meisterfeier samt Meisterschale auf. Im Hauptmenü sieht man dann das Resultat. Wir sind abgestiegen. Na toll, trotzdem schön, dass wir die Schale mitnehmen dürfen.

Der Karrieremodus hatte zu Beginn ja auch den ein oder anderen Fehler. Darunter die Möglichkeit, geliehene Spieler für den Spielertausch mit anderen Clubs anzubieten. Trotz alledem ist FIFA 18 kein schlechtes Spiel. Wir fühlen uns gerade im Karrieremodus gefordert. Das liegt unter anderem daran, dass wir a) nicht jeden Spieler einfach mit jedem Verein nach einer gewissen Zeit kaufen können und b) das die Vertragsverhandlungen mit eigenen Spielern deutlich anspruchsvoller geworden sind. Jedoch gibt es auch hier Kritikpunkte. Warum fordern einige Spieler Freigabesummen und lassen sich diese dann doch ausreden? Wieso kann man keine Verträge für verschiedene Ligen schließen? Es wäre doch realistisch, dass ein Verein viele Spieler verliert, wenn er absteigen würde. Die Ligazugehörigkeit spielt leider immernoch fast gar keine Rolle in FIFA 18. Interessant wäre es doch, wenn Leihen künftig auch Geld einbringen könnten oder vereinslose Spieler vielleicht auch mal attraktiv wären. Stattdessen wird dieses Potential noch verschenkt. Die neuen animierten Verhandlungen sind in den ersten Tagen sehr nett anzusehen, da sie aber keinerlei Unterschiede bilden und auch nicht vertont sind, wird dieses Feature irgendwann auch nur noch langweilig. Besser wäre es hier gewesen, wenn die unterschiedlichen Dialogoptionen ausgeklügelter gewesen wären. Möchte der Spieler nur 3 Jahre Vertrag, kann er nicht ein Angebot von 5 Jahren annehmen. Es wäre auch besser gewesen, hätte man dem Spieler, wie im echten Leben auch, mit mehr Geld locken können. Da dies getrennt voneinander geschieht, wirkt FIFA 18 an dieser Stelle leider sehr unrealistisch.

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Wir haben auf dem schwierigsten Schwierigkeitsgrad „Legendär“ gespielt. Hierbei auffällig: Im Gegensatz zu FIFA 17 werden kaum noch Freistöße oder Elfmeter für uns gepfiffen. Eigentlich sehr schade, da es in FIFA 17 immer sehr spannend war. Auch die Vereinstrikots sind ein Rückschritt. Hatte man in der Bundesliga in FIFA 17 oft 4 Trikots zur Auswahl, wurde dies reduziert auf 3. Leider lassen sich auch wenige Trikots über das Shopsystem freischalten. Beispielsweise Leverkusen spielt in der Realität oft mit dem alternativen blauen Trikot. In FIFA 18 ist es bisher gar nicht vorhanden. Hier könnte man noch nachbessern. Wir dürfen gespannt sein, was sich EA für die Zukunft noch überlegt hat.

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