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Spartacus – Was uns die Serie für heute sagt

Wir können einiges aus der Serie für uns herausnehmen.

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Quelle: Starz

Wer schonmal gearbeitet hat – insbesondere im Niedriglohn-Sektor – hat sich manchmal vielleicht wie ein Sklave gefühlt. Man arbeitet für einen Hungerlohn, bekommt davon noch ein Viertel vom Staat abgezogen und muss immer damit rechnen, dass man gegen eine andere Arbeitskraft eingetauscht wird, wenn der Chef trotz dass man alles gibt und wirklich gewillt ist auch unter den widrigsten Umständen zu arbeiten, mit deiner Leistung nicht zufrieden ist. (Bei Zeitarbeitsfirmen kann dafür eine Krankmeldung reichen) Da würde es mich nicht wundern, wenn sich manche Patrioten in der Tradition des Rebellen-Anführers Spartacus sehen.

Hier soll es aber nicht um den historischen Spartacus sondern um die Hauptrolle in der gleichnamigen Serie, oder besser gesagt um die Serie an sich gehen. Hierbei handelt es sich um meine Lieblingsserie, welche die einzige Serie außer Rick und Morty ist, welche ich zu Ende geschaut habe.

Die Story

Spartacus und seine Frau Sura werden vom römischen Legaten Claudius Glaber (welcher später sein Erzfeind sein soll) gefangen genommen, weil er und andere Thraker sich weigerten weiterhin an der Seite Roms gegen die Geten zu kämpfen, da sie sich aufgrund eines Wortbruchs des Legaten hintergangen fühlten.

Während Spartacus nach Italien gebracht wird, wo er in der Arena von Capua im Kampf gegen vier Gladiatoren zum Tode verurteilt wird, weiß er nicht wo seine Frau, die er über alles liebt, ist.

Zum Entsetzen Claudius Glabers und zum Erstaunen der Zuschauer, tötet Spartacus alle vier Gladiatoren, worauf er im Ludus (eine Gladiatorenschule) des Lanistas (Gladiatorenmeister) Quintus Lentulus Batiatus aufgenommen wird.

Anfangs verweigert er sich dem strengen Regiment des Ludus und möchte sich nicht seinem Dominus Batiatus unterwerfen. Erst nachdem ihm dieser verspricht, nach seiner Frau zu suchen und sie zu Spartacus zurück zu bringen, willigt er ein sich zu unterwerfen und für den „Ruhm des Hauses Batiatus“ zu kämpfen.

Währenddessen wird er ein immer besserer Gladiator und wird vom Publikum der Arena gefeiert.

+++ACHTUNG: Spoiler+++

Als Batiatus ihm berichtet, dass er Sura gefunden hat und sie auf dem Weg nach Capua ist, plant Spartacus zusammen mit seiner Frau zu fliehen. Am Tag an dem seine Frau ankommen soll, findet man in der Kutsche allerdings nur noch ihre Leiche. Der augenscheinlich verletzte Kutscher behauptet dass sie überfallen wurden und Spartacus schwört Rache.

Im Laufe der ersten Staffel bekommt Spartacus heraus dass sein Dominus Batiatus für den Mord an seiner Frau verantwortlich ist, übrigens muss er aufgrund der Launen eines minderjährigen Römers seinen besten Freund im Kampf töten. Von da an plant er eine Rebellion, um den Mörder Suras zu töten und den dekadenten Römern die Macht zu entreißen.

 

Während Spartacus seine Rebellion plant wird die Lage innerhalb des Ludus immer angespannter, da die dekadente Art, wie Batiatus und seine Frau mit den Sklaven umgehen, immer offensichtlicher wird. Somit gelinkt es Spartacus während eines Festes eine Rebellion loszubrechen und die Staffel endet mit einem großen Blutbad. Alle Römer die sich im Ludus befinden werden abgeschlachtet!

+++ Spoiler Ende +++

Die laut Netflix zweite Staffel (in Wikipedia ist diese nicht als Teil der Serie gelistet) hat wenig mit der weiteren Story zutun, außer dass ein neuer Charakter eingeführt wird. Hierbei handelt es sich um einen Rückblick und Spartacus spielt darin keine Rolle. In der dritten und vierten Staffel geht es um den weiteren Verlauf der Rebellion. Für meine Analyse ist allerdings nur die erste Staffel relevant, weswegen ich auf die anderen Staffeln nicht weiter eingehen werde.

 

Meine Analyse

Die Serie spiegelt für mich zu einem guten Teil unsere aktuelle Situation wider. Zwar leben wir nicht mehr im römischen Reich – und ich möchte die zivilisatorischen Errungenschaften der Römer, welche sich teilweise noch auf unser heutiges Leben auswirken, nicht klein oder schlecht reden – allerdings haben wir eine EU, welche sich immer mehr in die Richtung eines bürokratischen Staates entwickelt und die mindestens genau so imperialistisch und expansionistisch wie das römische Reich ist.

Vor allem allerdings sehe ich eine Parallele zwischen den dekadenten römischen Eliten und unseren heutigen Eliten in Politik und Wirtschaft. Bei uns herrscht zwar offiziell keine Sklaverei mehr und die Leibeigenschaft gehört auch der Vergangenheit an, trotzdem hat man das Gefühl, dass wir von unseren Politikern, Wirtschaftsbossen und Arbeitgebern (bei ersterem #afdpolitikerausgenommen und bei letzterem #notall) als Sklaven oder zumindestens Leibeigene angesehen werden.

In der Serie wird gut die Dekadenz der römischen Eliten gezeigt, welche sich über die Sklaven stellen und glauben sie seien mehr Wert als der Pöbel. Sigmar Gabriel nannte uns einmal „das Pack“ und unser ehemaliger Bundespräsident sagte, dass nicht die Eliten das Problem seien, sondern das Volk. Noch mehr Beispiele gefällig?

Auch in der Arbeitswelt treffen wir diese Mentalität an, gerade im Niedriglohn-Sektor.

Der Mensch wird immer mehr zur Ware und die Angestellten werden unter einen Druck gesetzt welcher auf Dauer gesundheitliche Folgen haben muss. Versteht mich nicht falsch: Man darf Leistung erwarten! Was Heute von den Arbeitgebern verlangt wird, ist allerdings Ausbeutung und hat nichts mit einem guten Verhältnis zwischen Arbeitnehmern und -gebern zutun.

Dabei bekommt man einen Hungerlohn, von dem der Staat auch noch ein Viertel abzieht (zusätzliche Steuern und Abgaben sind hier noch nicht berücksichtigt!) und ein sicherer Arbeitsplatz ist heutzutage auch nicht mehr selbstverständlich.

Währenddessen werden Festangestellte gerne durch Leiharbeiter ersetzt, die Ware Mensch kann nämlich beliebig ausgetauscht werden. Während der Agenda2010 wurde die Beschränkung der Überlassungsdauer für Leiharbeiter an die Betriebe abgeschafft, wodurch der Leiharbeits-Sektor massiv gewachsen ist.

Nicht umsonst wird die Leiharbeit oft als „moderne Sklaverei“ bezeichnet: Die Unternehmen haben die Möglichkeit, von einem Tag auf den anderen Arbeitskräfte einzustellen und wieder zu entlassen, während man von der Leiharbeitsfirma oft bei der ersten Krankmeldung gefeuert wird. Oft wird den Arbeitern dabei weniger Lohn als den Festangestellten gezahlt. Bei gleicher Arbeit!

Von Leiharbeit können übrigens nicht nur unqualifizierte Arbeitskräfte betroffen sein. Leiharbeitsfirmen suche oft sogar gezielt nach Menschen mit einer beruflichen Ausbildung.

Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten! Die Massenmigration und Schengen machen die Situation nicht gerade besser. Jetzt strömen zahlreiche billige Arbeitskräfte auf den Markt und die Auswahl für die Arbeitgeber wird noch größer. Während viele dieser neuen Fachkräfte für sexuelle und oft tödliche Übergriffe auf deutsche Bürger verantwortlich sind. Unseren Politikern und unseren Dominus*nas ist das allerdings egal. Der Pöbel soll das Maul halten, solange das Geld stimmt.

 

Mein Fazit

 

Spartacus ist eine geile Serie, welche jeder Patriot gesehen haben muss. Die Story ist emotional inszeniert, aber trotzdem fühlt man sich beim Weinen noch männlich genug, um zum weißen Patriarchat zu gehören. Frauen können sich die Serie natürlich auch reinziehen, nicht zuletzt wegen den knapp bekleideten und gut gebauten Gladiatoren.

Kämpfe und geschickt eingefädelte Intrigen kommen übrigens auf keinen Fall zu kurz und für die Notgeilen unter euch gibt es auch genug Sex. Diese Serie motiviert jeden Patrioten seinen Kampf weiterzuführen, oder ihn aufzunehmen, falls man das noch nicht gemacht hat. Die Verbindung zwischen dieser schweren Zeit und dem Zustand in welchem sich Spartacus und seine Männer in der Serie befinden ist nicht zu weit hergeholt.

Was wir brauchen ist ein Sklavenaufstand! Wir – die Unterdrückten – müssen uns verbünden und die dekadenten Eliten stürzen. Versteht mich nicht falsch! Ich möchte nicht, dass ihr morgen euren Chef abstecht und im Bundestag ein Blutbad anrichtet. Bleibt friedlich, das ist wichtig!

Tut was ihr könnt um die patriotische Bewegung voranzubringen, das Mindeste ist, dass ihr die AfD wählt. Ihr könnt euch allerdings auch außerhalb der Politik einsetzen, macht politische Musik, macht YouTube Videos, seid kreativ.

 

Rom wird fallen!

 

 

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nebulus
Gast
nebulus

sehr gut erfasst und auf den punkt getroffen,allerdings nicht für bildungsferne,sie verstehen den tiefen sinn darin nicht. mit einem wort…wir brauchen einen sklavenaufstand…..

Robert Wagner
Gast
Robert Wagner

„Die Serie spiegelt für mich zu einem guten Teil unsere aktuelle Situation wider. […] Vor allem allerdings sehe ich eine Parallele zwischen den dekadenten römischen Eliten und unseren heutigen Eliten in Politik und Wirtschaft. […] trotzdem hat man das Gefühl, dass wir von unseren Politikern […] als Sklaven oder zumindestens Leibeigene angesehen werden. […] Was wir brauchen ist ein Sklavenaufstand!“

Wo soll sich da bitte ein anderslautender Subtext verstecken?

Robert Wagner
Gast
Robert Wagner

Ich habe erst vor kurzem die komplette Serie gesehen – die erste Staffel ist tatsächlich die beste – und kenne mich sogar ein bisschen mit dem Alten Rom aus. Deshalb kann ich mit einer gewissen Überzeugung sagen, dass dieser Vergleich ziemlich ahistorisch und daneben ist. Die politischen, ökonomischen, kulturellen und sozialen Bedingungen waren völlig andere, als die, unter denen wir heute leben. Das spätrepublikanisch-kaiserzeitliche Rom war DIE Sklavereigesellschaft schlechthin. Wir alle können uns sicher nicht in das Schicksal derjenigen hineinversetzen, die ihr Leben lang als Eigentum eines anderen galten und ihr Dasein in einem Berwerk fristen oder sich zum Vergnügen… Read more »

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