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Kino & Fern

So gut ist die deutsche Serie „Babylon Berlin“

Es lohnt sich!

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Im Moloch der Berliner Großstadt hebt Gereon Rath, Kommissar der Sittenpolizei, einen illegalen Pornoring aus. Im Auftrag von ganz oben ermittelt der gebürtige Kölner in einem Erpressungsfall. Doch in der schillernden Hauptstadt der Weimarer Republik der Goldenen Zwanziger wird der idealistische Polizist nicht nur mit menschlichen Abgründen konfrontiert, sondern findet sich rasch in den Spannungen zwischen einem demokratischen Staat unter Legitimationsdruck und radikalen Bewegungen von links und rechts wieder.

Was auffällig ist: Es handelt sich bei der Serie um eine deutsche Produktion. Was noch auffälliger ist: Babylon Berlin muss sich keinesfalls hinter US-Serien verstecken, im Gegenteil: Das reichlich geförderte Projekt wartet mit einer spannend erzählten Story auf, vermittelt ein glaubwürdiges historisches Panorama und steckt so generische Netflix-Produktionen locker in die Tasche! Kein Wunder also, dass sich Netflix selbst die Vertriebsrechte der Serie für die USA gesichert hat.

Die Serie basiert auf den Krimis von Volker Kutscher, der in seinen Romanen historische und fiktive Ereignisse kombiniert. Mit insgesamt 40 Millionen Euro soll die auf zwei Staffeln angesetzte Verfilmung die bislang teuerste nicht englischsprachige Serie werden.

Geschichtsbegeisterte und Fans der Goldenen Zwanziger werden hier sicher auf ihre Kosten kommen. Es darf die Hoffnung ausgesprochen werden, dass mit Babylon Berlin das Eis für weitere historische Adaptionen gebrochen wird. Gerade in den ambivalenten und deshalb interessanten Zeiten der Weimarer Republik gibt es noch einige historische Romane und Geschichten, die zu erzählen sich lohnen würde. Bleiben wir gespannt.

Fotos: Babylon Berlin

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Alien: Covenant – Die Frage nach der Existenz

Jetzt gibt es Alien: Covenant endlich als DVD und Blu-Ray. Deswegen könnt ihr heute unsere Kritik lesen:

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Nachdem Ridley Scott mit „Prometheus: Dunkle Vorzeichen“ versuchte, neue Wege zu gehen, besinnt er sich im neuen „Covenant“ auf die alten Stärken der Alien-Reihe. Weniger Rahmenhandlung, weniger die großen Fragen, mehr Action, mehr Klaustrophobie, mehr Horror. Und doch schwingen im Subtext einige grundlegende Fragen mit, deren Beantwortung er dem geneigten Zuschauer überlässt.

Zunächst zum Inhalt:

 

In der Einführungsszene sieht man einen weißen Raum, in dem ein Mann sich von dem Androiden David (Michael Fassbender) bedienen lässt, der diesen Vater nennt. Er bittet ihn, Wagners „Einzug der Götter nach Walhall“ auf dem Klavier zu spielen. David fragt den Mann: „Wenn Sie mich erschufen, wer hat dann Sie erschaffen?“ Eine Antwort auf diese Frage bekommt David nicht. Diese Szene fällt völlig aus dem dystopischen Stil der Alien-Reihe. Der Raum ist hell erleuchtet und gepflegt, der Kameraausschnitt weit und alles ist in puritanischem Ambiente gehalten. Das Rheingold dient hier als Verweis, die Frage nach dem Verhältnis zwischen Schöpfer und Schöpfung, die im Film immer wieder aufgeworfen wird.

Viel Später, genau 2104: Der Androide Walter ( Michael Fassbender) weckt die Crew des Populationsschiffes „USCSS Covenant“ aus dem Hyperschlaf, da es an Bord zu Turbulenzen kam, nachdem das Sonnensegel des Schiffes beschädigt wurde. Bei der Instandsetzung des Schiffes entdecken sie ein Signal, welches mit einer menschlichen Stimme „Take me home, country roads…“ singt. Der Planet, von dem dieses Signal kommt, eignet sich auf den ersten Blick deutlich besser zur Besiedlung durch die Menschen als der eigentlich ausgewählte. Zudem könnte man diesen in viel kürzerer Zeit erreichen. Die Crew diskutiert, der Captain entscheidet sich jedoch dafür, dem Signal auf den Grund zu gehen. Was nun folgt ist in vielerlei Hinsicht alter Wein in neuen Schläuchen. Horror- und Splatterelemente sind sichere Zugpferde des Altmeisters. Die wirklich atemberaubenden Bilder auf dem Planeten ( gedreht wurde unter Anderem in Neuseeland) und die tolle Kameraführung, mit der es Ridley Scott wieder schafft, eine extrem dichte Atomsphäre zu konstruieren, können jedoch nicht über die eher maue Handlung hinwegtäuschen. Der Film hat interessante Ansätze, die Frage nach der Herkunft des Menschen, die Frage, was einen letztendlich als Schöpfer über die Schöpfung stellt und was ist, wenn letztere den selben übertrumpft? Der kulturelle Verweis auf Richard Wagner, der diese Frage in ähnlicher Weise bereits 150 Jahre zuvor aufgeworfen hat, wenn auch eher mit mythologischer Stoßrichtung, verleiht dem Film zusätzliche Klasse, die in Kombination mit der beinharten Gewaltdarstellung das Potenzial zu einem Klassiker hätte. Dass er das nicht wird, liegt vor Allem daran, dass der Dreh- und Angelpunkt des Films, Michael Fassbender in seiner Rolle als Android vom Regisseur nicht so platziert wird, wie er durchaus hätte platziert werden können. Die Undurchsichtigkeit seiner wahren Motive bleibt handlungstragendes Element das aber zu wenig genutzt wird, den Plot Twist ganz am Ende des Films riecht man zudem, selbst als nicht-Fan der Reihe, hundert Meilen gegen den Wind.

Auch wenn das jetzt überrascht: Trotzdem ist „Alien: Covenant“ sehenswert. Nicht nur, aber auch wegen der tollen Bilder. Die Handlung enttäuscht nicht so sehr, weil sie über die Maßen schlecht wäre, sie enttäuscht vor Allem, weil man, wie ein Lehrer bei einem intelligenten Klassenclown, das Potenzial erkennt und das Ergebnis sieht. Das ist immer noch in Ordnung, aber eben nicht sehr gut. Die Frage, die der Film stellt und auch immer wieder aufgreift, ist die nach der Existenz. Wann existiert der Mensch und welche Moralstandards kann er überhaupt noch setzen, wenn es nur noch um seine Existenz geht? Was macht den Mensch eigentlich zum Mensch? Ist „Menschlichkeit“ hierbei ein intersubjektives Charakteristikum? Wer ist der Schöpfer? Was ist, wenn der Mensch selbst zum Schöpfer wird? Wenn diese Schöpfung wiederum eine Art paternalistisches Schöpferverhältnis zu einem dem Menschen dezidiert feindlich gegenüberstehenden Wesen aufbaut?  Diese Fragen und alle ihre Implikationen machen den Film trotz der genannten Schwächen sehenswert. Die Frage nach der Existenz jedenfalls wird man sich 2104 genauso stellen wie heute.

Fotos: Copyright 2017 Twentieth Century Fox

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Kino & Fern

Game of Thrones: Staffel 7 – Folge 4 Kriegsbeute (Spoiler)

Das war Folge 4:

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Mit der vierten Folge der siebten Staffel ist nun (leider) die Halbzeit der Staffel erreicht. Doch im Gegensatz zu früheren Staffeln, wird gerade hier das Tempo richtig angezogen! Aber Vorsicht, wer weiter ließt muss mit großen Spoilern zu vierten Folge der siebten Staffel Game of Thrones rechnen!

 

Cersei im Siegesrausch

 

Nach dem die Weite nun wieder ganz unter Kontrolle der Lannisters ist, sieht man nun, warum die Eroberung von Rosengarten so wichtig war für Cersei. Ein ganzer Karren voller Tyrellgold befindet sich nun auf dem Weg nach Königsmund, damit Cersei ihre Schulden bei der Eisernen Bank begleichen kann. Auch Bronn (Jerome Flynn) geht nicht leer aus, und bekommt reichlich Gold, auch wenn dieser am liebsten Rosengarten zu seinem neuen Heim gemacht hätte. Derweil plant Cersei schon wie sie ganz Westeros wieder unter ihre Kontrolle bringen kann. Ob sie das schafft wird sich in den nächsten Folgen zeigen.

Die Starks auf Winterfell

 

In Winterfell kommt es unter dessen zu einer tollen Szene nach der anderen. Alles beginnt mit einem interessanten Gespräch zwischen Bran (Isaac Hempstead-Wright) und Petyr Baelish (Aiden Gillen) wo Kleinfinger versucht sich beim jungen Stark beliebt zu machen und schenkt ihm sogar den Dolch, mit dem er in Staffel Eins getötet werden sollte. Dieser allerdings gibt unbeeindruckt zu erkennen, dass er alles über Kleinfingers Machenschaften weiß. Kurz darauf kommt es dann zum lang ersehnten Wiedervereinigung der Starks, als Arya (Maisie Williams) endlich Winterfell erreicht. Nach einem emotionalem Gespräch zwischen ihr und Sansa (Sophie Turner) in der Krypta, und dem eher trockenem Wiedersehen mit Bran, zeigt sie dann noch ihre neuen Fähigkeiten und schafft es sogar Brienne (Gwendoline Christie) ordentlich einzuheizen!

 

Höhlenexpedition auf Drachenstein

 

Auf Drachenstein macht Jon (Kit Harington) eine interessante Entdeckung und zeigt sie direkt Daenerys Targaryen (Emilia Clarke). So sieht man Höhlenmalereien der Kinder des Waldes, wie sie gemeinsam mit den ersten Menschen die weißen Wanderer bekämpfen. Die Mutter der Drachen bietet daraufhin an den Norden zu verteidigen, beharrt aber immer noch darauf, dass der König des Nordens sein Knie beugt, was dieser immer noch ablehnt. Kurz darauf erfährt Daenerys von ihren Niederlagen und beschließt nach kurzer Rücksprache mir ihren Beratern selbst ins Feld zu ziehen. So verpasst sie den kurz darauf eintreffenden Theon Graufreud (Alfie Owen-Allen), welcehr dafür von Jon Schnee in Empfang genommen wird. Diese hat natürlich noch nicht vergessen, was Theon seiner Familie angetan hat.

Feuer und Blut

 

Dann kommt es dazu, worauf wahrscheinlich alle Fans seit Staffel 1 am warten sind. Die Mutter der Drachen reitet auf ihrem größten Sohn Drogon in den Krieg zusammen mit den ihr ergebenen Dothraki. Auf dem Schlachtfeld trifft sie auf die Lannister Armee unter dem Kommando von Jamie Lannister (Nikolaj Coster-Waldau). Während Daenerys ihrem Familienmotto gerecht wird und das Schlachtfeld in ein Meer aus Feuer und Blut verwandelt, arbeiten Jamie und Bron an einem Plan den Drachen vom Himmel zu holen. Als ihnen das auch mit etwas Glück gelingt, versucht Jamie im Alleingang den Drachen zu töten, entgeht dann aber nur knapp einem Flammenmeer. Ob er überlebt hat, wird sich wahrscheinlich nächste Woche zeigen.

 

Beste Szene und Fazit

 

Die beste Szene hatten diese Folge Ser Davos ( Liam Cunningham) und Jon. So entgeht dem Zwiebelritter nicht, dass Jon ein Auge auf die Mutter der Drachen geworfen hat. Dieser allerdings antwortet nur mit „Für so was ist keine Zeit“. Dennoch dürften mit dieser Szene etliche Zuschauer (inklusive mir) Schnappatmung bekommen haben. Eine romantische Beziehung zwischen dem König des Nordens und der Mutter der Drachen ist doch das, was so viele Fans gerne hätten.

 

Die Folge kippt das Mächtegleichgewicht wieder mehr in Daenerys Richtung und im Norden kommt es zur großen Wiederverneigung. Dazu sieht man endlich was ein ausgewachsener Drache bewirken kann in einer Schlacht. Was kann sich ein Game of Thrones Fan mehr wünschen als das? Vielleicht nur noch das endlich die weißen Wanderer wieder auftauchen!

 

Die Foklge bekommt von mir 8,5 von 10 Punkten!

 

Anbei noch der Trailer für Folge 5!

 

Foto: HBO

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Kino & Fern

So genial ist die neue Folge Game of Thrones! (Spoiler)

Wir haben uns diese Nacht die neue Folge GoT angesehen! Hier unsere Eindrücke!

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Viel zu lange mussten die Fans warten, doch nun ist sie da, die siebte Staffel von „Game of Thrones“! Seit fast 13 Monaten warteten unzählige junge und alte Leute auf die heutige Nacht, damit sie genau wie ich um 03:00 Uhr endlich erfahren wie es weiter geht! Und ohne zu viel zu versprechen, aber die neue Staffel zeigt direkt warum die Schauspieler sie als die Beste bisher sehen! Aber Vorsicht, wer weiter ließt muss mit großen Spoilern zu ersten Folge der siebten Staffel Game of Thrones rechnen!

 

Und es geht los mit einem Paukenschlag

Game of Thrones war ja noch nie zimperlich, was die Zahl der Toten angeht. Aber nun sieht man direkt zu Beginn, wie die junge Arya Stark (Maisie Williams) mit ihren Fähigkeiten das gesamte Haus Frey auslöscht. Und das sogar noch vor dem Intro! Übrigens ist es das Erste mal, dass im Intro kein Ort aus Essos gezeigt wird. Nun wissen wir also, dass die Handlung dieser Staffel wahrscheinlich komplett in Westeros spielen wird.

Eisige Zeiten im Norden

 

Direkt nach dem Intro sieht man das, worum es wahrscheinlich in der ganzen Staffel gehen wird, nämlich die Armee des Nachtkönigs. Diese besteht übrigens auch zum Teil aus toten Riesen. Direkt im Anschluss sieht man wie Meera Reet und Bran Stark die Mauer passieren. Ihr nächstes Ziel wird wohl Winterfell sein. Hier tagt im Moment aber der neue König des Nordens Jon Schnee (Kit Harington) zusammen mit seiner Schwester Sansa Stark (Sophie Turner) und seinen Verbündeten. Man merkt direkt das Jon versucht wie sein vermeintlicher Vater zu sein (Er weiß ja noch nicht das was die Zuschauer bereits wissen). Das gibt zwar ordentlich Sympathiepunkte, sorgt aber für Konfliktpotenzial zwischen ihm und Sansa, die inzwischen eine Menge von Kleinfinger und Cersei Lannister (Lena Headey) gelernt hat. Da braut sich was zusammen im Norden!

 

Anspannung im Süden

 

Cersei ist derweil, auf der Suche nach Verbündeten. Sehr zum Leidwesen ihres Bruders, lädt sie deshalb Euron Graufreud (Pilou Asbæk) nach Königsmund ein. Dieser hält auch gleich um ihre Hand an und verspricht ihr ein würdiges Geschenk zu bringen. Samwell Tarly (John Bradley) hingegen versucht in der Zitadelle alles darüber in Erfahrung zu bringen, wie man die Gefahr jenseits der Mauer am Besten bezwingen kann. So findet er heraus, dass eine große Menge Drachenglas auf Drachenstein existiert und schreibt dies direkt seinem Freund Jon. Das Problem dürfte nur sein, dass Daenerys Targaryen (Emilia Clarke) dort gerade gelandet ist und keine Zeit verlieren will, um von dort aus den eisernen Thron zu erobern! Ein Highlight dieser Folge ist zweifelsohne zu sehen, wie ihre Drachen über die Festung fliegen, denn genau da gehören sie hin!

 

Reue und Mut

 

Die beste Szene in Folge Eins gehört aber Sandor Clegane (Rory McCann)! Dieser ist mit der Bruderschaft ohne Banner auf dem Weg nach Norden. Als sie auf einem verlassenem Gehöft Rast machen, kommt es zu einem emotionalen und spannenden Dialog zwischen ihm, Beric Dondarrion und Thoros von Myr. Zudem offenbart der Herr des Lichts dem Bluthund in den Flammen, wo der Nachtkönig zuschlagen wird. Es ist Ostwacht an der See, die östlichste der Festungen an der Mauer!

 

Ed Sheeran und Fazit

 

Ed Sheeran hat seinen Auftritt übrigens bereits in dieser Folge und trifft hier auf Arya. Welche Rolle er spielt und in welcher Verbindung er zu Arya steht, möchte ich hier allerdings nicht verraten!

Am Ende dieser Folge möchte ich am liebsten direkt zur nächsten springen, wohl wissend das ich mich dafür allerdings noch eine Woche gedulden muss. „Drachenstein“ schafft es das zu tun, was die Serie bereits seit Jahren schafft. Sie macht uns hungrig auf mehr! Trotzdem ist es nicht die spannendste Folge, da viele Sachen einfach nur der Vorbereitung der restlichen Folgen dienen.

 

So vergebe ich 7,5 von 10 Punkten!

 

 

Foto: HBO

 

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