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Unterhaltung

Review PC – Holdfast: Nations At War – Das bessere Napoleonic Wars ?

Wir haben Holdfast für Euch gespielt. Hier unsere Eindrücke.

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Mit Holdfast: Nations At War versucht sich das Indiestudio „Anvil Game Studios“ an einem Multiplayer Shooter in der napoleonischen Zeit. Seit dem 21. September ist es auf Steam unter Early Access erhältlich und kostet momentan 19,99€.
Zunächst erinnert es an das bereits in die Jahre gekommene „Mount & Blade Warband“ DLC „Napoleonic Wars“. Hier überzeugt Holdfast mit wesentlich besserer Grafik, gutem Sound und einem authentischen Teamgefühl. Dadurch entsteht ein atmosphärisches Spiel, welches jeden Freund der napoleonischen Ära mitreißen wird.
Zurzeit stehen erst 2 Fraktionen zur Verfügung, doch wie von den Entwicklern bereits angekündigt wurde, werden weitere, wie zum Beispiel Preußen, Russland, etc. folgen.
Auf Servern von über 150 Leuten lassen sich dann riesige Schlachten, Belagerungen oder Seeschlachten ausfechten. So spielt man zum Beispiel als Marinesoldat oder General auf den historisch inspirierten Schiffen auf unterschiedlichsten Karten, die sich stark von den anderen Karten unterscheiden. Kämpfen wir am Wasser, im Wald, auf einem Schiff? Müssen wir eine Stellung einnehmen oder eine Befestigung erstürmen? All das ist in diesem Spiel möglich Dort kann man dann Schusswaffen und Nahkampfwaffen benutzen. Genau wie in der Realität, ist dies mit langen Nachladezeiten und unzuverlässiger Genauigkeit verbunden. Eine interessante Abwechslung in sonst so unhistorischen Videospielen.

Wir können uns auf verschiedenen Karten in Multiplayer Schlachten stürzen.

Da sich das Spiel bisher noch in der Alpha befindet sind natürlich auch noch einige Bugs im Spiel enthalten, so ist zum einen das Nahkampfsystem noch sehr unausgereift, woran die Entwickler jedoch mit besserem Trefferfeedback arbeiten möchten.

Die Seeschlachten wirken authentisch.

Fazit

In Zukunft bleibt nur zu hoffen, dass das dreiköpfige Entwicklerteam weiterhin aktiv an ihrem Spiel arbeitet, denn hier besteht noch einiges an Potenzial. Sollte das Spiel erfolgreich aus der Beta kommen, sind die Entwickler gerne bereit weitere historische Konflikte und Franchise zu wagen.
Wir freuen uns definitiv auf kommende Updates und halten euch gerne auf dem Laufenden.

Fotos: Anvil Game Studio

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Comics

Star Wars Blutsbande II

In der Reihe Star Wars Legends liegt uns jetzt der 28. Teil, Blutsbande II, vor. Das sind unsere Eindrücke.

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Quelle: Panini Comics

Tom Taylor und Chris Scalf haben uns den vorliegenden 28. Teil der Star Wars Legends Reihe bescherrt. Der Untertitel schlägt direkt erstmal ein:

Boba Fett ist tot!

Hey?! Wussten wir das nicht bereits schon mit dem Film „Die Rückkehr der Jedi-Ritter“? Stimmt, aber dieser Comic spielt sogar noch vor „Eine neue Hoffnung“ und stellt eine Seitengeschichte dar. Schon aus dem ersten Blutsbande Band haben wir erfahren, dass Jangos Klone Kinder bekommen haben, in Teil 1 war das der Klonsohn Connor Freeman. Auch hier erfahren wir mehr über Connor. Der Anfang ist natürlich fulminant: die Nachricht vom Tode Fetts geht durch die Galaxie und Connor Freeman kommt selbst in Schwierigkeiten. Irgendwer macht Jagd auf Bobas Feinde. Diese sterben reihenweise.

Unser Fazit

Die Geschichte ist wieder einmal gute Star Wars Kost. Charaktere sind den harten Fans vertraut. Es gibt deftige Sprüche und die Action kommt auch nicht zu kurz. Trotzdem ist das Ende des Comics sehr abrupt und der Schlussdialog dümmlich. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau. Chris Scalf hat alle Bilder allein mit dem PC angefertigt. Die Qualität ist daher hoch und stimmig. Keine Abbildung ist unpassend. Die Spannung wird schön über die Seiten transportiert und zieht sich bis zum Ende. Interessant ist zudem die Person der Sintas Vel, einer allein erziehenden, draufgängerischen Frau. Sie ist politisches Sinnbild für die emanzipierte Frau. Vel wirkt aber nicht extrem aufgezogen und zeigt selbst auf den wenigen Seiten ihr inneres Gefühlschaos. Insgesamt können wir für Blutsbande also eine Empfehlung aussprechen. Fans schlagen sowieso zu.

 

Arcadi könnt ihr über einen Kauf unterstützen:

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Bücher

„Schwarze Wut“ – Spannend oder doch langweilig?

Wir haben „Schwarze Wut“ von Karin Slaughter gelesen.

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Quelle: Verlag

Der Thriller „Schwarze Wut“ von Karin Slaughter handelt von einem Drogenkonflikt im Bundesstaat Georgia. Die Autorin schickt den als Kriminellen getarnten Will Trent nach Macon, um das Polizeiteam von Lena Adams undercover zu unterstützen. Das Polizistenpärchen Jared und Lena Adams werden zu Beginn des Buches von Drogenbossen überfallen und Jared schwer verletzt. Seine Stiefmutter, Sara Linton, fährt direkt nach Macon. Neben der Sache, dass sie Lena zur Rede stellen will, kommt die Gefahr hinzu, dass Wills Tarnung dadurch aufliegen könnte. Er muss alles daran setzen, dass sie keine Gefahr für die Mission darstellt. Es könnte passieren, dass Sara und Will dieses Mal auf gegnerischen Seiten stehen…

Wer steht wo?

Welche Rolle spielt die Polizei dabei? Schnell wird klar, dass nicht alle Polizisten aufrecht unterwegs sind. Die Drogenbosse bekommen anscheinend ausreichend Hilfe von hoher Stelle. Diese Fragen begleiten den Leser durch das Buch. Hinter jeder Ecke, hinter jeder Person könnte eine falsche Fassade stecken. Soweit so spannend, könnte man meinen: Die immer wieder aufkeimenden zeitlichen Sprünge in den Kapiteln verwirren etwas. Die Kapitel sind sehr ausführlich und lang. Wer hier keinen langen Atem beweist, wird wenig Freude am Werk von Karin Slaughter haben. In meinen Augen verliert sich Karin Slaughter in „Schwarze Wut“ an einigen Stellen im Detail. Das schadet dem Lesespaß, bzw. der Spannung. Die Charaktere sind zwar dadurch ausführlich beschrieben und ausreichend dargestellt, aber das kann schon auf den ersten 150 Seiten nerven. Öfters hat man das Gefühl, dass hier kein Krimi, sondern eher ein Beziehungsroman zwischen Will und Sara sowie Jared und Lena aufgebaut werden soll. Das muss man erstmal mögen.

Fazit

Für wen ist das Buch denn dann eigentlich geeignet? Wer sollte es kaufen? In erster Linie dürfte das Buch für Fans von Karin Slaughter interessant sein. Natürlich werden auch eingefleischte Krimifans einen Blick darauf werfen. Immerhin ist Karin Slaughter im Genre keine Unbekannte, sondern innig geliebte Autorin. Für mich stellt das Buch allerdings keine Überraschung dar und war sogar stellenweise durch nicht vorhandene Chronologie verwirrend.

Hier könnt ihr das Buch erwerben und Arcadi unterstützen:

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Bücher

Können Magie und Medizin heilen? Hirschhausen klärt auf!

Wir haben sein Buch „Wunder wirken Wunder. Wie Medizin und Magie uns heilen.“ gelesen.

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Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Eckart_von_Hirschhausen_at_214._Wetten,_dass.._show_in_Graz,_8._Nov._2014.jpg CC BY-SA 3.0

Dreimal täglich…

 

…oder doch besser 5 Tage hintereinander jeweils 15 Minuten lang die Anweisungen durchführen? In seinem im Rowohlt-Verlag bei Hamburg erschienen Buch „Wunder wirken Wunder“ (Wie Medizin und Magie uns heilen) ist Dr. med. Eckart von Hirschhausen auf sehr humorvolle und unspektakuläre Weise eine Reise durch die Welten der Schulmedizin und der alternativen Medizin angetreten und lässt den Leser sehr entspannt und immer mit einem zwinkernden Auge sein Reisebegleiter sein.

 

Auf den vor mir liegenden 496 Seiten deckt Dr. von Hirschhausen nicht nur unseriöse Angebote aus Spammails und Zeitungen auf (zum Beipiel addierte er alle Angebote eines einzigen Tages zur Penisvergrößerung und kam auf sehr unpraktische zwei Meter …), er behandelt auch sogenannte Frauenthemen.  Wollen Sie Ihr Gewicht annehmen oder doch lieber abnehmen?  Bei der Geburt wiegt jeder Mensch um die 3 Kilogramm, manche etwas mehr, andere weniger. Seither hat jeder Leser hier reichlich zugenommen und würde doch gern DIE eine Pille kaufen zum Abnehmen, wäre Frau oder Mann doch gern 10 Kilo oder mehr leichter. Doch wir Menschen sind total unterschiedlich, es gibt kein Idealgewicht, auch wenn der Kopf weiß, dass weniger Bauchumfang manchmal gut ist und die Kniegelenke sich auch darüber freuen würden. Eckart von Hirschhausens Placebo Light als stilvolle Anzeige eines neuen „Medikamentes“ ist täuschend echt den üblichen Werbeblöcken der Pharmaindustrie nachempfunden, enthält dafür aber sinnfreie Aussagen: „ Wer inhaltsleere, aber wie die „echten“ aussehende  Medikamente in den Verkehrt bringt, darf sich nicht wundern, wenn diese so gut wirken wie die echten.“ „Überzogene Tabletten zu überzogenen Preisen. Wirkstoff: Glaube, Liebe, Hoffnung. Nur mit viel Zuwendung und positiver Erwartung einnehmen“. „Einzunehmen mit 3 Litern Wasser anstelle der Mahlzeiten. Depottabletten für Bauch, Beine, Po. Hilft sicher beim Abnehmen.“ Und ein erschrockenes Gesicht eines potentiellen Patienten auf der „Anzeige“ tut ihr übriges. Weniger wiegen mit nichts. Die Pharmaindustrie auf die Schippe nehmen, Hirschhausen tut es hier humorvoll.

 

Kollege Hirschhausen nimmt mit viel Witz auch gängige, volkläufige Redensarten unter die Lupe, z.B. „Kann man sich zweimal halbtot lachen?“ Mit viel Feingefühl erzählt er von Patienten, die aufgrund ihres Glaubens starben. Ein  Herr glaubte an eine Krebsdiagnose und war am nächsten Tag tot. Die Diagnose stellte sich bei der Obduktion als falsch heraus. Ein depressiver Kollege wollte sich das Leben nehmen und schluckte alle seine Medikamente auf einmal, bereute und wählte schweißtreibend die Notrufnummer. Im Spital wurde er über seine Placebos aufgeklärt, und schlagartig ging es ihm viel besser.  Zwei Beispiele nur von den vielen, mit denen Hirschhausen zeigt, was der Glaube an eine Sache bewirken kann.

 

Hirschhausen entmündigt die Patienten, Entschuldigung: die Leser, nicht, sondern gibt jedem praktische und durchaus lesenswerte Tipps an die Hand, wie Frau bzw. Mann als Wissender oder gut Informierter in ein Arztgespräch einsteigen kann. Nachdenkenswerte Gedanken, die vor einer Behandlung oder Medikation mit dem medizinischen Personal zu klären sind, z. B. was passiert, wenn man einfach abwartet und gar nichts tut? Nicht immer ist eine teure Medizin notwendig. Sinnvoll ist sie meistens nur für den Kontostand des behandelnden Arztes.

 

Sehr zahlreiche und lustige Bildchen und Fotos sowie Bastelbögen durchstreifen das gesamte Buch Hirschhausens hier. Ein Beispiel: Im Stil der Paperdolls bzw. Ankleidepuppen aus Papier, welche die Generation 50+ noch aus ihrer Kindheit kennt, findet der Ratsuchende auf Seite 293 ein Heiler zum selber Basteln.  Natürlich trägt dieser Hirschhausens Gesichtszüge und enthält einen Weißkittel sowie im Stil asiatischer Kleidung einen Anzug eines dortigen chinesischen Wunderheilers sowie notwendige Arztutensilien, diverse Kettchen mit verschiedenen Symbolen. So ist es möglich, sich den Arzt oder Wunderheiler zusammenzustellen mit den Dingen, an die man selbst glaubt. Mit dem so eigenen Bild eines potentiellen Behandlers kann die Bastelratte sich hernach  einen Arzt oder Heiler suchen, der diesem selbst erstellten mit Erfolg entspricht.  Viel Glück. Einen positiven Effekt hat das Ganze: Man macht sich mehr oder weniger spielerisch Gedanken, was einem wichtig ist und geht nicht unvorbereitet in die nächste Arztpraxis.

 

Wenn Du bis jetzt noch nicht geheilt bist, dann nimm doch dieses Buch in die Hand und bereite Dir ein paar vergnügliche Stunden. Es wirkt.

 

 

 

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