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Resident Evil 2 – Was wir vom Remake bisher kennen und erwarten

Der zweite Teil der Resident-Evil-Reihe wird in neuem Glanze erscheinen. Aus bisherigen Stellungnahmen der Entwickler geht hervor, dass es sich bei der Neuauflage um eine Kombination aus alten und neuen Elementen handeln wird.

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Am 11. Juni dieses Jahres wurde auf der Electronic Entertainment Expo, also der E3, von Sony auf der eigenen Messe das nächste Spiel von Capcom angekündigt. Einen Tag zuvor wurde auf der Xbox-E3-Messe mit Devil May Cry 5 ebenfalls ein Capcom-Produkt beworben. Bei der Sony-Messe hingegen wurden die Zuschauer mit einem Trailer zu der Neuauflage von Resident Evil 2 überrascht.

Im Trailer klettert man als eine Ratte in einem lichtarmen Raum ein Regal hoch, während ein Polizist von einem Zombie angegriffen wird. Diese kurze Sequenz erinnert einen Resident-Evil-Veteranen leicht an die Introsequenz aus Resident Evil Outbreak. Die PlayStation 1 darin hatte einige Zuschauer erst ein wenig verwirrt. Als der Polizist schließlich von dem Zombie getötet wurde, welcher anschließend selbst ausgeschaltet wurde, konnte man in das neue Gesicht des jungen Polizisten Leon Scott Kennedy blicken. Die Fans begannen sofort zu jubeln. Nach beeindruckenden Szenen und dem Veröffentlichungsdatum, dem 25. Januar 2019, begann schließlich der Hype um das Spiel.

 

„We do it!“

Bereits im August 2015 wurde die Neuauflage von Resident Evil 2 vom Produzenten des Titels, Yoshiaki Hirabyashi, angekündigt. Bis zur E3 kamen allerdings keine offiziellen Informationen zu diesem hochambitionierten Projekt. Ein Jahr später kam dann eine Ankündigung zu Resident Evil 7  heraus, welches als erstes Resident Evil in der Hauptreihe in der Ego-Perspektive zu spielen ist. Neben den Hoffnungen, dass Resident Evil 7 ein gutes Spiel werden würde, wurden auch die Befürchtungen, dass das Remake-Projekt eingestampft worden wäre, immer größer. Resident Evil und Devil May Cry sind aber nicht die einzigen Serien aus dem Hause Capcom. So erhoffte man sich auch zum Beispiel ein Remake der Dino-Crisis-Reihe. Aber auch Namen wie Street Fighter und Monster Hunter dürften dabei zur Sprache kommen. Letzteres hatte sogar im Januar einen neuen Teil erhalten (Monster Hunter: World).

 

Man sprach wieder darüber

Im gleichen Monat wurde auf 4chan ein angeblicher Leak zu dem Spiel veröffentlicht. Darin heißt es, dass Resident Evil 2 eine Dritte-Person-Ansicht haben wird, die aus Komponenten von Resident Evil 4 und Revelations 2 bestehen würde. Die klassische Dritte-Person-Ansicht mit statischen Kameras und einer Panzersteuerung fällt somit komplett weg, was für manche Fans eine Enttäuschung darstellen könnte. Aus bisherigem Demogameplay von der E3 könnte man das auch andeuten.

Wie wird wohl der Kampf gegen den Riesenalligator im Remake ausschauen?

 

Ebenso sind die Umgebungen umgearbeitet worden, indem man sie erweitert hatte, ähnlich wie beim Remake von Resident Evil 1. Hirabyashi selbst widerlegte die Behauptung, dass der mutierte Riesenalligator und die Zusatzmodi „The 4th Survivor“ und „The Tofu Survivor“ rausgeflogen oder als DLC verfügbar sind. Mehr ist zu dem Zeitpunkt allerdings nicht bekannt, auch zu dem Zusatzmodus „Extreme Battle“ gibt es noch keine Stellungnahme.

Klar ist jedenfalls, dass wie auch im Original die beiden Protagonisten Leon S. Kennedy und Claire Redfield jeweils zwei Szenarien haben werden. Im Endeffekt wurde das Ziel gesetzt, bereits existente Inhalte aus Resident Evil 2 zu verarbeiten, zu erweitern und teilweise den heutigen Standards anzupassen.

Dieser Screenshot aus 4chan sorgte für eine Menge Gesprächsstoff. Nur wenige Punkte wurden bestätigt oder widerlegt, im Generellen überhaupt angesprochen.

 

Warum ist Resident Evil 2 so beliebt?

Resident Evil 1 war bereits ein Erfolg. Trotz der eher peinlichen Synchronisation und Dialoge und der schlechten Zwischensequenzen hatte das Spiel durchaus eine Menge Schockermomente gehabt. Das Spiel war durchaus eine Herausforderung, wie mit Geschick, einem klaren Kopf und vor allem mit einer guten Verwaltung der eigenen Ressourcen bewältigt werden konnte. Mit Resident Evil 2 wurden die Optik und die Präsentation deutlich professionalisiert. Die Geschichte konnte viel besser erzählt werden. Die CGI-Zwischensequenzen waren durchaus revolutionär für 1998. Es spielte sich nicht nur in einem Herrenhaus, sondern in einer ganzen Stadt ab. Das apokalyptische Szenario mit einer Kombination aus Action, Rätseleien und Survival-Horror fesselte die Spieler.

Mr. X stellt sich immer in den Weg.

 

Noch heute wird das Spiel von Fans aktiv gespielt. Mehr als 6,1 Millionen Einheiten (PC- und digitale Käufe nicht miteinbezogen) wurden seit der Ersterscheinung für die Playstation 1 verkauft. 1998 erschienen für die PlayStation die normale und die DualShock-Version. Im Gegensatz zur normalen Version konnte man den Charakter auch mit den Analog-Sticks steuern, sie wurde allerdings auch indiziert, sofern es sich um die deutsche Version handelt. Besitzer der normalen deutschen Version hatten also das Glück, das Spiel ungeschnitten zu erwerben. Im selben Jahr kam auch die game.com-Version raus, sie ist aber so katastrophal, dass sie nicht mal eine anständige Erwähnung verdient hat. Ein Jahr später wurden die Dreamcast-, Nintendo 64 und die erste PC-Portierung, 2003 die Gamecube-Portierung und 2005 eine Sourcenext-PC-Version publiziert.

Ebenso existieren diverse Mod-Tools für die PS1- und vor allem die PC-Version, mit denen Charaktere, Level und auch Gegenstände modifiziert und eine Art eigenes Resident Evil erstellt werden kann. In dem Forum Resident Evil Modification (http://re123.bplaced.net/board/index.php?sid=ad1f864295f14bfb49d307f37940780d) kann man sich darüber austauschen und um Rat bitten. Eine der bekanntesten Mods nennt sich Resident Evil: Mortal Night, wo man den Agenten HUNK aus dem Modus „The 4th Survivor“ spielt. Dabei tauchen dort auch Charaktere und Gegner aus anderen Resident Evil-Teilen auf, unter anderem der Nemesis aus Resident Evil 3.

 

Visuelle Unterschiede

Im Grunde reicht dieses Video hier aus, um die größten Unterschiede zu illustrieren.

Allerdings möchte ich noch ein wenig ins Detail gehen. Wie zuvor erwähnt, existieren keine statischen Kameras in den Zimmerecken mehr, sondern man verfolgt das Spiel aus der Über-die-Schulter-Ansicht mit Komponenten aus Resident Evil 4 und Revelations 2. Das Spiel läuft auf der Resident-Evil-Engine, die bereits bei Resident Evil 7 zum Einsatz kam und seitdem massiv überarbeitet wurde. Bisher ist bekannt, dass auf der normalen PlayStation 4 das Spiel mit einer 1080p-Auflösung und 30 Bildern pro Sekunde wiedergegeben wird, während es bei der PS4 Pro eine 4K-Auflösung mit 60 Bildern pro Sekunde sind. Auf dem PC wird die Grafik sowieso am Besten aussehen. Die Umgebung wurde viel düsterer und verwüsteter gestaltet; grundsätzlich sind viele Räume lichtarm, aber auch detailreich. Klar, es existieren wieder einige Skripte, aber bislang scheinen sie nicht zu stören. Man kann nur hoffen, dass diese Skripte nicht das Spiel unnötig bremsen.

 

Meine Erwartungen

Was ich mir von der Neuauflage erhoffe, ich auf jeden Fall, dass im Basispaket mindestens die Inhalte existieren, die es bereits in allen Versionen von Resident Evil 2 gegeben hat. Das schließt auch den „Extreme Battle“-Modus ein. Weiterhin darf das Spiel nicht zu sehr unter Skriptsequenzen leiden, um die Wiederspielbarkeit zu gewährleisten. Nett fände ich auch, wenn im Basispaket noch mehr Zusatzmodi enthalten wären, wie beispielsweise der Söldnermodus aus Resident Evil 3 (nicht zu verwechseln mit dem Söldnermodus ab Resident Evil 4!). Aus der Grafik mache ich keinen so großen Punkt. Allgemein sollte nicht mit DLCs um sich geschmissen werden. Ob eine Gold-Edition folgen wird, ist weiterhin unklar, aber leider gehe ich von einem RE7-ähnlichen DLC-Plan aus.

Resident Evil 2 wird nicht schlecht ausfallen; das denke ich zumindest. Jedoch habe ich leichte Bedenken, dass die Wiederspielbarkeit hauptsächlich aufgrund der Skripte und Zwischensequenzen leiden wird. Das ist für ein Resident Evil 2 ziemlich schädlich. Sicherlich gab es im Original auch einige nicht überspringbare Stellen, seit Resident Evil 7 gehe ich aber auch von mehr Stellen dieser Art aus. Da allerdings kein VR unterstützt wird, könnte vielleicht auch nicht damit übertrieben werden.

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