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Leben

Pepsi oder Coke? McDonalds oder Burger King? Du hast die Wahl!

Wir haben immer die Wahl.

Quelle: Pixabay

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Pepsi oder Coke? McDonalds oder Burger King? Rewe oder Edeka? Aldi oder Lidl? Du hast immer die Wahl. Du bist frei.

 

Frei zu konsumieren was du möchtest, so lang es nicht steuerfrei ist. Frei zu denken was du willst, so lang es nicht das „Falsche“ ist. Frei zu wählen aus 500 TV Sendern, die die Staatsmeinung propagieren oder dich ablenken, so lang es nicht Russia Today ist.

 

Frei, alle vier Jahre mal zu wählen aber selbst das schaffst du nicht. Stattdessen wählst du vielleicht eine undemokratische Partei, die irgendwie Volksabstimmungen befürwortet.

 

Stattdessen muss nun Christian Lindner dran glauben weil er als einziger Jamaikaner zum Programm seiner Partei steht. Vielleicht weil die FDP schon mal Verrat am Wähler begangen hat. Dieser Hauch von Integrität wird in den Medien so dargestellt als wär sein Ego das Problem. Man wird wohl entweder seine Seele für eine Machtposition verkaufen müssen oder als arroganter Egomane abgestempelt.

 

Du bist frei dich als Nazi beschimpfen zu lassen weil du nicht vollkommen realitätsfremd bist. Frei, kein zweites Mal zu wählen weil es scheinbar immer mehr Nazis wie dich gibt. Du bist so frei, dass deine Facebook- und Twitter-Posts gelöscht werden. Vielleicht sollte man mal Satzbausteine publizieren von dem was noch erlaubt ist zu schreiben. Du bist frei für Lootboxes Unmengen an Geld auszugeben und spielsüchtig zu werden oder Zeit zu investieren um von genau diesen Süchtigen vorgeführt zu werden bis du doch nachgibst.

 

Du bist frei zu glauben eine Partei, die „Ehe für alle“, die Energiewende und bald vielleicht die Abschaffung von Verbrennungsmotoren initiiert, sei christlich oder gar konservativ. Während du deinem Lieblingssessel einen Antrag machst, bist du sogar frei zu glauben es gäbe einen „gewaltigen Rechtsruck“ in der deutschen Politik.

 

Aber welchen glücklichen Sklaven interessiert das überhaupt? Es gibt genügend Brot und Spiele um seinen Kopf frei zu machen. Die Illusion der Wahl ist allgegenwärtig. Wenn wir tatsächlich in einer Computer-Simulation leben, wie Elon Musk denkt, ist das Leben wirklich Pay-To-Win? Und wann sind wir Game Over? Was passiert wenn wir nicht mehr an die psychischen Konstrukte wie Demokratie, Geld oder Gesetze glauben? Was passiert wenn wir unsere Zukunft selber wählen statt eine aus dem Katalog?

 

A man chooses, a slave obeys.

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Leben

Die besten Geschenke zu Weihnachten – Weihnachtsgeschenke für revolutionäre Konservative

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­Die Weihnachtszeit steht bereits mit einem Fuß in der Tür und wie jedes Jahr stellen sich abertausende junge Menschen die undankbaren Frage, wie sie ihre Freunde und Familien beschenken sollen.

Ein wenig Abhilfe soll die untenstehende Hitliste geben.

 

Mario Müller: Kontrakultur

Screenshot Vice Magazine

Mit „Kontrakultur“ aus der Feder von Mario Müller, dem Kopf der Hallenser Identitären, erschien dieses Jahr der Leitfaden schlechthin für die identitäre Jugendkultur. 300 Stichwörter von Musik und Film über Historie und Helden versammelt das Lexikon. Wer noch nicht angefixt ist, wird es spätestens mit diesem Band.

Auch unterm Tannenbaum gilt: Haarspray ist für Schwuchteln! 

Verlag Antaios, 2017

ISBN: 978-3-944422-95-4

Preis: 16,00 €

Hier bestellen.

 

Kasten Mixery

Mixery Shop

Das erneut aufstrebende Szenegetränk darf auf keiner Weihnachtsfeier der eigenen Aktivistengruppe fehlen.

Wer bereits genug Getränke hat, findet im Mixery-Shop  genügend andere Geschenkideen.

Bierpuristen setzen auf Pils Identitär!

 

 

Leibbesteck

Die Weihnachtskneipen der Studentenverbindungen finden zur Zeit im Wochenrhythmus statt.

Dein Leibfux hat nach gefühlt 100 Semestern immer noch nicht sein Leibbesteck beisammen?

Zehn geschlagene Partien und immer noch kein eigener Schläger in Sicht? Husch, husch – ab zum Couleurhändler!

Dir sagt das alles wenig bis gar nichts? Dann lass Dich schnell mit einer Einladung auf das nächstbeste Burschenschaftshaus beschenken.

 

 

Gauland-Krawatte

Für alle Amtsträger in Partei- und Parteijugend gibt es wohl zur Zeit kein besseres Weihnachtsgeschenk als diese Krawatte. Ob es sich wirklich um eine Neuauflage des Originalherstellers handelt, wie die Beschreibung weißmachen will, ist nicht zu ermitteln.
Egal ob zutreffend oder nicht ist sie wohl doch das beste Mittel, im Alltag und auf Versammlungen seine Sympathie zu bekunden.

 

Hier kaufen.

 

Alternative für alle Kragen-Allergiker: Die Gauland-Shirts bei Phalanx Europa.

Tridentische Messe

Wer genug von dem Gelaber von Jesus als Flüchtlingskind und sonstigen zeitgeistigen Predigten hat, schenkt sich selbst und seinen Lieben einen Messbesuch nach altem Ritus. In Deutschland werden die alten Bräuche vor allem von Pius- und Petrusbruderschaft ausgeübt.

Ein erhabenes Erlebnis, das einen nie wieder loslässt und das Weihnachtsfest in Würde begehen lässt.

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Leben

Die Sache mit der Selbstbestimmung

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Quelle: Pixabay

Was ist Selbstbestimmung? Es scheint zumindest eine große Nummer zu sein, denn schließlich wird sie in Artikel 2 des Grundgesetzes als ein unveräußerliches Grundrecht für alle Menschen deklariert. Damit ist die Selbstbestimmung nach der Würde des Menschen die zentrale Kategorie, die einen Menschen von allen anderen Lebewesen abhebt, soweit der Rechtstext. Und in der Tat. Die Möglichkeit, ein selbstbestimmtes Leben zu führen, also Entscheidungen seines Lebens in eigener Verantwortung zu treffen ist hierzulande ein wichtiger Faktor in der Beurteilung menschlichen Lebens.

Die Möglichkeit, Selbstbestimmt zu handeln ist etwas Grundlegendes. Dabei spielt primär die Verfügungsgewalt über den eigenen Willen und das eigene Selbst eine Rolle. Die Verfügungsgewalt über Leib und Leben, wie es so schön heißt, kann die Selbstbestimmung nur bedingt treffen. Natürlich will man, wenn möglich vorher selbst entscheiden, bevor eine Veränderung des materiellen Zustandes meiner selbst sich vollzieht. So zum Beispiel bei einer Schwangerschaft. Eine Frau hat schließlich auch das Recht zu sagen, sie wolle nun gerade nicht schwanger werden. Sich vom Sofa ans Klavier zu begeben, um eine Beethoven-Sonate zu spielen, will man auch selbst entscheiden. Wenn jedoch eine schwere Krankheit oder ein Unfall an die Tür klopfen sollte, hat der Mensch in der Regel herzlich wenig dabei mitzureden, ob er nun krank werden möchte oder nicht.

Selbstbestimmung tangiert nur die Sphäre des eigenen Willens und Handelns und daher auch nur Situationen, in der der Mensch als handelndes Wesen in Erscheinung tritt (Schwanger werden zum Beispiel, oder Klavier spielen). Nicht jedoch, wenn der Mensch als leidendes Wesen eine Zustandsveränderung hinnehmen muss (Krank werden). Selbstbestimmung ist eng mit der Freiheit des Menschen verbunden und bezieht sich auch nur auf die Aspekte des menschlichen Lebens, die menschlicher Freiheit unterworfen sind.

Selbstbestimmung hat also Grenzen. In aller Ausführlichkeit hat schon Immanuel Kant diese Begrenzung der Freiheit in seiner Kritik der praktischen Vernunft durchexerziert. Hier in aller Kürze: Freiheit ist nur innerhalb der intelligiblen Welt des Willens zu denken. In einer materiellen Welt gibt es keine Freiheit, nur Kausalität. Was für die Natur die Kausalität ist, ist für den Willen das Sittengesetz. Der Wille kann somit nur unter dem Diktum des Sittengesetzes gedacht werden. Freiheit ist immer eine Freiheit für etwas, nämlich das Gute zu tun. Dieser positive Freiheitsbegriff ist ein moralischer. Freiheit bedeutet nicht dasjenige zu tun, was man will, sondern was man soll.

Nur eine moralische Freiheit ist überhaupt denkbar. Denn wenn man keinen Fixpunkt hat, kein Ideal, für das man sich entscheiden kann, oder eben nicht, würde der Begriff der Freiheit streng genommen keinen Sinn ergeben. Von was wäre man denn frei? Denn die Kausalität der natürlichen Welt kann es ja nicht sein (Stichwort: krank werden!). Wenn man nicht entscheiden kann, ob man sich für oder gegen ein Gesetz entscheidet, entscheidet man überhaupt nicht. Diese Ansichten vertraten auch die Parlamentarier der Paulskirche von 1848, als sie ihre Verfassung konzipierten. Unter ihnen waren nicht wenige Schüler Kants und solche, die seine Kritiken gelesen hatten. An dieser Verfassung von 1848 und den Ideen, die damit verbunden waren, orientierten sich wiederum die Väter des Grundgesetzes, als sie es nach einem verlorenen Krieg, in einem Land voll von Trümmern und Bauschutt den Grundstein für eine neue Demokratie legten. „Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.“ (Art. 2, Abs. 1, GG).

Diese Sichtweise auf Recht und Ordnung scheint im politischen Berlin heute kaum jemand mehr zu teilen. Ja in der ganzen Gesellschaft hat sich ein utilitaristisches Denken breit gemacht. Die Krankheit einer Massendemokratie, wie wir sie heute erleben ist, dass dasjenige als moralisch gut bewertet wird, was von der Mehrheit scheinbar gewollt wird. Das diese Denke einen Geburtsfehler hat, erschließt sich dem aufmerksamen Leser wohl sofort. Man kann eben auch etwas Schlechtes wollen, denn wir sind keine willenlosen Geschöpfe – wie beispielsweise Martin Luther behauptet – ohne Freiheit. Und es wird etwas moralisch Verwerfliches nicht deshalb besser, weil es von vielen befürwortet wird. Genau das hatten wohl die Väter des Grundgesetzes im Sinn, als sie so explizit auf den Zusammenhang zwischen Selbstbestimmung und Sittengesetz hinwiesen.

Wenn in der Presse von Selbstbestimmung geredet wird, ist zumeist die Selbstbestimmung der Frau gemeint, genauer: die Verfügungsgewalt über ihren Körper. Warum das so ist, ist eine andere Frage und hat damit zu tun, dass der Mann als prinzipieller Täter a priori und die Frau als sein Opfer in den Köpfen etabliert ist. Eine Folgeerscheinung der gesellschaftlichen Vergiftung durch den Feminismus. Begonnen hat das mit einer Dame namens Margaret Sanger (1873-1966), die den Satz prägte, dass die Frau „the absolute mistress of her own body“ sei. Das sei der Kern weiblicher Identität und könne ihr vom bösen, bösen Mann auch nicht abgerungen werden. Etwas platter: „Mein Bauch gehört mir!“ Interessant, dass der Feminismus die Frau als zutiefst leibliches Wesen betrachtet, deren Identität nur eine sexuelle ist. Die Frau beschränkt sich selbst auf ihre Funktion des Kinder-Bekommens. Wie nett von ihr!

Daher hat die Frau zunächst in sexueller und reproduktiver Hinsicht Freiheiten und Rechte. Ist das jetzt wirklich Selbstbestimmung? Oder wird der Frau hier nicht ein Stempel aufgedrückt? Fremdbestimmung? Wie dem auch sei, der Autor will mit Sicherheit diese Aussage nicht bestreiten, dass eine Frau grundsätzlich das Recht hat, zu bestimmen, wann und ob die schwanger werden will. Die Frage ist nun aber, ob dieser Recht auch noch gilt, wenn sie bereits schwanger ist. Nach heutiger Meinung scheinbar schon. Denn warum gibt es schließlich die Möglichkeit, die Schwangerschaft abzubrechen, wenn es der Wille der Frau ist.

Was ist aber mit der Selbstbestimmung des Ungeborenen? Zunächst einmal eine kurze Klärung der Frage, ob es sich überhaupt um einen Menschen handelt. Ich orientiere mich dabei an den sogenannten SKIP-Kriterien, die eine naturwissenschaftliche Antwort darauf geben. Diese Abkürzung steht für Spezies, Kontinuität, Identität und Potenzialität. Ein teilungsfähiger Einzeller lässt sich nach Verschmelzung der Chromosomensätze einer bestimmten Spezies zuordnen. Das Fortbestehen, die Kontinuität dieses neuen Lebewesens ist gegeben. Auch ist mit dem vollständigen Chromosomensatz die genetische Identität des neuen Individuums bestimmt. So liegt jetzt schon fest, welche Haarfarbe oder Augenfarbe der Mensch später einmal haben wird. Auch die Grundzüge des Charakters sind schon angelegt, ebenso das Geschlecht (entgegen der unsinnigen Meinung so mancher Gender-Fanatiker). Des Weiteren weist der Embryo die Potenz auf, sich zu einem eigenständigen Individuum zu entwickeln. Damit ist der Beginn des menschlichen Lebens aus naturwissenschaftlicher Sicht weder unklar, noch fließend, sondern genau bestimmbar.

Da das nun geklärt wäre, ist es wohl offensichtlich, dass dieses menschlichen Leben schützenswert ist nach Art. 1 GG. Damit hätte aber eine Frau nicht das Recht, dieses Lebens zu beenden, weil es schlichtweg nicht von Art. 2 GG gedeckt ist. Zumal die Selbstbestimmung des Ungeborenen auch noch im Raume steht. Dass das jedoch von einem großen Teil der deutschen Gesellschaft als gerechtfertigt angesehen wird, zeigt, dass dieses Land an seiner Sittenlosigkeit zerbricht. So viel zum Schutz der Grundrechte durch das Grundgesetz.

Moralität ist das einzige, was eine Gesellschaft vor dem Abstieg in die Bedeutungslosigkeit bewahrt. Der Begriff „spätrömische Dekadenz“ bezieht sich gerade eben auf den moralischen Verfall eines Landes, der dem materiellen Untergang nur vorausgeht. Eigentlich auch logisch. Wenn eine Gesellschaft ihr moralisches Gerüst verliert und sich in eine allumfassende Beliebigkeit begibt, ist der Abstieg vorprogrammiert. Auf dieser Welt gilt für die Beziehung zwischen Staaten und Völkern nach wie vor das Recht des Stärkeren. Und ein Volk, das den Weg des Nihilismus wählt, zählt mit Sicherheit nicht mehr zu den Starken. Denn was soll man denn verteidigen nach außen hin, wenn innen gähnende Leere herrscht? Sexuelle Selbstbestimmung etwa?

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Leben

Die Schönheit des Inneren

Kommst du mit deinem Inneren klar? Bist du mit dir im Reinen? Oder haben wir doch alle damit zu kämpfen, wer wir sind, was wir sein wollen und was wir sein könnten?

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Die schönste Kunst, egal in welcher Form, sei es musikalisch oder visuell erfahre ich nie bei der ersten Begegnung. Im Gegenteil, Menschen, die mir auf den ersten Blick hübsch erscheinen verlieren manchmal schon beim dritten Mal Hingucken ihren Reiz.

 

Die wahre Schönheit findet wie guter Wein erst nach einiger Zeit die ästhetische Reife, die mich ein Leben lang begleiten könnte. Vielleicht liegt das aber auch am Kennenlernen des Charakters der dahinter steckt. Wenn der so einseitig ist, wie nicht selten am Aussehen erkenntlich oder wenn er gar eine der Schubladenüberzeugungen und Ideale adoptierte, ist meine Zeit hier falsch investiert.

 

Möchte nicht behaupten, dass man Vielschichtigkeit im Gesicht tragen kann oder das „heart on the sleeve“, doch strahlen von Grund auf zufriedene Menschen, die diesen Status durch Selbstreflexion und der einhergehenden Steigerung des Selbstwertgefühls erreicht haben, eine innere Ruhe und Zufriedenheit aus, die sich gut und gerne auch optisch in ansprechender Weise bemerkbar machen.

 

Die Optik mag eine eigene Sprache haben wie jedes andere Sinnesorgan eine hat, dessen Vokabular sich im Laufe des Lebens erweitert und an persönlicher Note durch Dialekt Individualität verspricht. Was ist dann mit den vielen Models, welche die Gesellschaft scheinbar einstimmig für hübsch befindet? Ist es vielleicht erst die Gesellschaft und deren Propaganda in Fernsehen und Internet, die uns erzieht hübsch zu finden, was uns da präsentiert wird? Ist es wie der Radio“hit“, der sich stündlich in der Playlist eines Senders wieder findet?

 

Ich hab‘ gehört, die Chancen stehen gut, dass sich ein Paar schon irgendwann verlieben wird, wenn man es nur lange genug einsperrt und evtl. isoliert von äußeren Einflüssen. So entstehen zweckmäßige Gemeinschaften, ist das das Ergebnis einer Alternativlosigkeit? Das Stockholm-Syndrom ist nichts anderes. Man muss scheinbar einem Menschen nur die Fluchtmöglichkeit nehmen, schon versucht er sich in seine Umgebung zu adaptieren und passt sich und seine Erwartungen den Umständen an. Ist das nicht letztendlich nur ein Instinkt, der Wille zu überleben?

 

Warum sind die „hässlichen“ Kinder ab einem bestimmten Alter Einzelgänger und mögliche Mobbing-Opfer in der Schule? Sind sie tatsächlich mit minderwertiger Ästhetik geboren oder war da zuerst der zurück gezogene, einsame und traurige Charakter der sie in diesem „hässlichen“ Licht scheinen lässt? Wenn Schönheit von innen strahlt ist es mit Hässlichkeit nicht anders.

 

Wenn nun diese Menschen nicht mit einem Selbstverständnis von Selbsthass aufwachsen (und üblicherweise eine Tendenz zu politisch links-gerichteten Motiven entwickeln) und lernen sich zu akzeptieren, sich vor allem zu vergeben, dann gehen diese Menschen ihren Weg mit zurück genommenen Schultern, einem nach vorne gerichteten Blick, kurz gesagt einer anmutenden Schönheit weiter, die seines gleichen sucht. Und die schlägt ihre Wurzeln dort wo auch Charakter gedeiht.

 

Werden einige Menschen, die übermäßig Alkohol oder Drogen konsumieren, schneller „alt“ und unansprechender weil sich nicht etwa, die dem Körper eingeflößten Chemikalien bemerkbar machen, sondern weil diese Menschen mit sich unzufrieden sind, vielleicht trinken um sich davon abzulenken, und mit diesen Zweifeln unbewusst die Fassade ihres Gefäßes streichen? So wie eine positive oder negative Einstellung das Ergebnis einer Krebsdiagnose, Krankheiten vermeiden oder hervorrufen oder einfach nur den Alltagsverlauf beeinflussen kann, so beeinflusst es auch das was wir nach außen tragen. Und das ist unser schönstes und dennoch leider auch zu oft bestgehütetes Geheimnis, das was uns erst menschlich macht.

 

Und so leben Menschen wie Aliens in ihrem Körper, versuchen ihn zu schützen vor Verfall und übermalen ihre Seele statt sich stolz zu zeigen von ihrer besten Seite. Ein Theaterstück der Menschen, die sich schämen für ihr Innerstes, die sich selber lieber fremdgehen statt Zeit zu verbringen mit dem höchsten Gut. Unter der Oberfläche erwartet dich kein Feind, sondern dein bester Freund, mit dem du dein ganzes Leben verbringst. Also lieb‘ ihn nicht aus Zweckmäßigkeit sondern weil du geehrt bist ihn dein eigen zu nennen.

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