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Nationalmasochismus – Lust an Erniedrigung

Ein Volk mit Lust, sich selbst zu erniedrigen. So könnte man Deutschland beschreiben, oder was meint ihr?

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am

Pixabay / Antaios

Masochisten empfinden sexuelle Lust, wenn sie erniedrigt und ihnen Schmerzen zugefügt werden. Der Nationalmasochismus wendet diese Neigung ins Kollektive. In Deutschland (und auch anderen Nationen) gibt es einen regelrechten Kult der Selbsterniedrigung und Selbstabschaffung des eigenen Volkes.  In dem von Michael Ley und Martin Lichtmesz herausgegebenen Sammelband Nationalmasochismus beschäftigt sich ein Who-is-who rechter und konservativer Publizisten mit diesem Phänomen.

Nach einem Überblick über die Thematik und die Entstehung des Begriffs von Martin Lichtmesz kommen die verschiedenen Autoren zu Wort, die sich aus je eigener Perspektive mit dem Nationalmasochismus befassen. Michael Ley legt dar, dass eine von Selbsthass getriebene Gesellschaft keine Chance hat sich gegen einen selbstbewussten und aggressiven Islam zu behaupten. Eine Politik der offenen Grenzen und von Multikulti, liefert das eigene Volk ans Messer. Michael Mannheimer sieht die Ursache des deutschen Masochismus vor allem in der Agitation der Frankfurter Schule und der 68er. Diese etablierten einen von antideutschen Ressentiments getriebenen Schuldkult, der bis heute wirkt und dessen Ziel – die Abschaffung Deutschland – wir heute beängstigend nah gekommen sind. Caroline Sommerfeld greift unter anderem die „Dialoge mit H“ wieder auf. Auf einem intellektuellen Niveau setzt sie sich mit diversen linken Vorwürfen auseinander. Tilman Nagel befasst sich wiederrum mit dem Islam. Dabei stellt er die gefährliche Doppelmoral der deutschen bzw. europäischen Politik heraus, das Eigene zu verteufeln und dabei das Fremde, den Islam, unkritisch zu beweihräuchern. Von Michael Klonovsky sind Auszüge aus den bekannten Acta Diurna zu lesen, die passend zum Thema das Buches ausgewählt wurden. Siegfried Gerlich gräbt tief. Die Deutschen neigten schon immer dazu zwischen Überheblichkeit und Selbstverleugnung zu variierien. Der Hang zu den Extremen käme sowohl im Nationalsozialismus zum Vorschein, als auch im nun herrschenden Nationalmasochismus. Abschließend widmet sich Lichtmesz den USA und der dort grassierenden Vorstellung von einer „weißen Schuld“.

Fazit

Der unterschiedlichen Kapitel beleuchten den Nationalmasochismus in den verschiedensten Zusammenhängen. Dabei entdeckt der Leser neben bekannten Thesen auch neue Perspektiven auf das Thema. Besonders lesenswert sind dabei Gerlichs Darstellung über den Charakter und die Umerziehbarkeit der Deutschen und Lichtmesz‘ Untersuchung des Schuldkults in den USA.

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Robert Wagner

In Deutschland herrscht eine kollektive Neigung, sich durch Erniedrigung und Schmerzen sexuelle Lust zu verschaffen? Das ist mir neu.

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