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Börse & Wirtschaft

Krypto-Entscheidungsschlacht: Dezentrale Bitcoins vs. Zentralbanken

Der Bitcoin könnte ein Symbol für Freiheit werden.

Quelle: pexels

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Die weltweiten Entwicklungen im Bereich von Kryptowährungen, darunter der Bitcoin, werden sich 2018 zuspitzen.

In Europa hat diese Woche Martin Sellner schon einige Bankenkonten für Spenden versucht zu eröffnen, die schon Stunden später wieder geschlossen wurden. Politisch Andersdenkenden soll die Existenzgrundlage entzogen werden. Ihre Fahrzeuge und Häuser werden abgebrannt, ihre Konten geschlossen.

In China hat heute die Regierung angekündigt Bitcoin-Minenunternehmen geordnet aus dem Land vertreiben zu wollen, etwa durch höhere Strompreise. Auch EU Politiker kündigten im Dezember an unter dem Vorwand „Terrorismus“ gegen Bitcoin vorgehen zu wollen. Die Kommissare der Zentralisierungsmächte Brüssel und Peking versuchen sich mit aller Macht gegen eine Dezentralisierung der Finanzströme zu stemmen. Sie wollen den Lauf der Zeit anhalten und umklammern ihre geliebten Zentralwährungen.

Zentral verwaltete, staatliche Monopolwährung hatten einen guten Lauf: Begonnen hat es mit dem englischen Goldstandard aus dem Jahre 1717. Das Vereinigte Königreich baute mit dem Pfund ein Weltreich auf, bis es den Goldstandard 1914 auflöste um den ersten Weltkrieg durch Geldinflation finanziell zu ermöglichen.

1914 wurde das Zentralgeld also erstmals aufgeweicht und vom Goldstandard genommen, heute plant Brüssel im nächsten Schritt das inflationäre Papier-Bargeld aus dem Verkehr zu ziehen: Keine Geldbewegung soll vor dem Finanzministerium des zukünftigen europäischen Zentralstaats verborgen bleiben.

Heute ist es Bürger noch erlaubt mit archaischen Geldbriefen ihre politische Aktivisten zu unterstützen, aber im Jahr 2028 wird das wahrscheinlich nicht mehr möglich sein. Die Finanzminister werden vielleicht schon bald erklären, dass angesichts des zunehmenden Terrorismus ein europaweites Bargeldverbot leider alternativlos ist.

Ich glaube derzeit warten die Politiker warten einfach noch auf den geeigneten Scheingrund die staatliche Kontrolle mal wieder ein Stück auszuweiten. Große Teile der europäischen Bevölkerung haben sich mit diesem Zustand der Beherrschung abgefunden. Abgestumpft und ermüdet von einer nicht enden wollenden Sequenz undemokratischer Entscheidungen und Reformen aus Brüssel haben sie sich in die ihnen verbliebene Freiheiten des Privatlebens zurückgezogen. Doch nach 300 Jahren sind die europäischen Zentralbanker so wie ihre Untertanen träge und unaufmerksam geworden, während außerhalb von Europa freidenkende Menschen noch nicht aufgehört haben an Freiheit und Fortschritt zu glauben.

Als 2008 die staatlich regulierte Bankenwirtschaft und durch Bankenlobby gelenkte Staaten in eine selbstverschuldete Krise schlitterten, entwickelten amerikanische Programmierer einen digitalen Geldersatz der ohne Staaten, Zentrale und Banken funktionierte. Die Idee von Bitcoin war geboren. Ob das visionäre Konzept funktionieren und nützlich sein würde, dass wussten damals selbst die Erfinder nicht. Mit den Jahren wuchs Bitcoin, sammelte Unterstützer, Investoren, Nutzer und Propheten. Gemeinsam entwickelten Programmierer weltweit, ehrenamtlich eine Open Source Währung. In Folge schwappten Wellen des Bitcoin-Hype um den Planeten. Jedes Mal zog das Wissen von Bitcoins Technologie weitere Kreise – weckte mehr Hoffnungen.

Bitcoin wuchs in einem virtuellen Schonraum heran, fast unberührt von lähmenden staatlichen Vorschriften, nur so konnten Erfinder und Unternehmer bis heute annähernd ungestört 1000 konkurrierende Kryptowährungen entwickeln. Manche dienten zum Betrug uninformierter Investoren, aber auf dem freien Markt setzten sich langfristig die besten und ehrlichsten Entwicklerteams durch.

So gibt es heute spezielle Währungen für verschiedenste Einsatzmöglichkeiten: In Sekunden überweißbare Alltagswährungen für Krisenländer wie Venezuela und kryptografisch anonyme Währungen welche sogar den Sicherheitsanforderungen von Edward Snowden genügen. Sollten sich die Europäer entscheiden eines Tages gegen ihre monopolistische Zentralbank und die staatlich verordnete Inflationssteuer aufzubegehren, steht ihnen ein ganzer Blumenstrauß an dezentralen Währungsalternativen zu Verfügung. Schon heute kann man Martin Sellner neben Geldbriefen, Bitcoins zukommen lassen: Seine Bitcoinadresse existiert digital in der Blockchain, außerhalb des Zugriffs der europäischen Bankenbürokratie.

Europäer die vom Staat unkontrolliert und frei agieren? Diesen Zustand werden die Brüsseler Kommissare wahrscheinlich nicht viel länger dulden wollen. Alan Greenspan, ehemaliger Ayn Rand Anhänger und US-Zentralbanker, verglich unlängst Kryptowährungen mit dem Kontinental-Dollar, welchen die Amerikaner für die Zeit ihres Unabhängigkeitskrieges einführten.

 

 

Quellen:

An alle Hetzmedien und als Journalisten getarnte Aktivisten die in den Raum gestellt haben ich hätte den Autobrand…

Posted by Martin Sellner on Samstag, 6. Januar 2018

https://news.vice.com/en_us/article/59w5eb/china-is-about-to-kill-nearly-all-bitcoin-mining-operations-in-the-world

https://www.coindesk.com/edward-snowden-zcash-is-most-interesting-bitcoin-alternative/

https://www.reuters.com/article/uk-eu-moneylaundering/eu-agrees-clampdown-on-bitcoin-platforms-to-tackle-money-laundering-idUSKBN1E928M

https://www.cnbc.com/2017/12/06/greenspan-compares-bitcoin-to-colonial-america-currency-that-eventually-became-worthless.html

https://de.wikipedia.org/wiki/Kontinental-Dollar

 

 

 

Mit meinem Projekt Philosophie Workout möchte ich einen Leuchtturm für Wahrheit und Freiheit errichten. Begleite mich bei diesem Projekt.

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