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Tech & Games

Ist unsere Angst vor Technik und Robotern berechtigt?

Quelle: ITU Pictures - https://www.flickr.com/photos/42121221@N07/34328656564/

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Zukunftsangst? Warum nicht? Wer sich heutzutage darauf verlässt, dass die Gesellschaft oder seine Firma schon für einen Platz sorgen werden, der bekommt auch den Platz, den er verdient. Blindes Ignorieren hilft weder bei islamistischen, noch bei technologischen Terrorakten.

 

In meinen fünf Jahren im zahlengetriebenen Dienstleistungs-Unternehmen setzen sich immer weiter die Zahlen gegenüber den Menschen durch. Die Management-Ebene kann den menschlichen Faktor auch gar nicht berücksichtigen, denn Entscheidungen können nur auf Statistiken basieren. Und so wie die Schere zwischen arm und reich existiert, existiert auch die Schere zwischen der Ebene mit Kundenkontakt zur Ebene der Entscheidungsträger.

 

Wenn immer mehr und mehr Tätigkeiten weg fallen und die Arbeit weiter und weiter „vereinfacht“ wird, kann die gänzliche Automatisierung nicht mehr so weit sein. Alles ist darauf ausgerichtet. Tatsächlich kann der Kapitalismus dem technischen Fortschritt ein bisschen Einhalt gebieten. Denn Technik muss man sich erst leisten können. Aber das bleibt eine Frage der Zeit. Sobald ein Unternehmen diesen Schritt gemacht hat, müssen die anderen, um wettbewerbsfähig zu bleiben, mitziehen.

 

Auch Nationalismus legt Technik Steine in den Weg. Denn Technik behandelt alle Menschen gleich. Daher spielen wir ihr in die Hand mit offenen Grenzen und der Heuchelei von Gleichheit, Toleranz und der Vernichtung/Assimilierung unserer Kulturen und Werte. Diese Welt der oberen 10.000 scheint unheimlich attraktiv für Linke zu sein, die sich zwar gegen Globalisierung einsetzen aber währenddessen „Die Internationale“ singen. Es ist nicht der Kapitalismus Schuld an irgendetwas, er bedient sich lediglich der Werkzeuge, die ihm Technik bietet und die früher oder später auch dem Staat in die Hände fallen werden.

 

Abgesehen von den zahlreichen Fehlschlägen des praktizierten Sozialis- oder gar Kommunismus bieten diese Staatsformen den besten Nährboden für technischen Fortschritt. Hier lebt die Menschheit nur noch um zu funktionieren und so effizient wie möglich zu „leben“. Und dabei wird noch Nächstenliebe geheuchelt, als gäbe es wahrhafte Selbstlosigkeit.

 

Erfolg muss belohnt werden. Menschen müssen zur Leistung motiviert werden, sei es geistig oder körperlich. Das schnellste Auto, die dickste Villa und den größten Fernseher besitzen sind Werte, die uns nicht der Kapitalismus gegeben hat sondern Technik. Und diese nennt sich Propaganda.

 

Wenn wir anfangen mit Grundeinkommen oder Einkommen nach Bedarf des jeweiligen Bürgers gibt es keinerlei Incentives mehr für den Bürger etwas zu tun. Er wird stattdessen in der Mittelschicht dahinsiechen und sich bis zum Tod fragen was ihm denn eigentlich so sehr fehlte. Die Idee des Grundeinkommens und Sozialismus überhaupt unterstellt den Menschen ein Maß an Empathie, Selbstständig- und Gutmütigkeit, welches sie noch nie bewiesen hat. Von Anarchie ganz zu schweigen. Die Menschen brauchen jemanden, der ihnen ein Ziel im Leben gibt. Und selbst wenn nicht, gibt es jemanden der genau das tun will. Siehe Stalin, Napoleon, Cromwell. Alle sind aus Revolutionsbewegungen geboren und alle haben ihr Land in den Ruin getrieben.

 

Die Linken sind der Auffassung man könne sich von Atomwaffen trennen. Doch sobald Technik zur Anwendung kommt, kann man diese nie wieder rückgängig machen, vor allem wenn es um Abschreckung und Verhältnismäßigkeit geht. Ein gutes Beispiel ist Propaganda in den Medien. Es geht schon lange nicht mehr um „Fakten“ oder „wahr oder falsch“, du musst nur am lautesten schreien und am besten noch Obszönitäten einbringen, schon bist du in aller Munde. Beschimpf‘ jemanden als Hitler, wiederhol‘ Lügen einfach so oft bis das Volk sie nicht mehr von der Wahrheit unterscheiden kann. Mit freundlichen Grüßen von Göbbels. Die einzige Möglichkeit sich diesem Geschrei zu entziehen ist es auf ein anderes Thema abzulenken. Also ist es heutzutage wichtiger warum jemand „lügt“ als dass diese Person lügt. Darüber sind wir lange hinaus.

 

Doch wir werden uns auch daran gewöhnen, denn der Mensch lässt sich einige Male biegen bevor er bricht. Und für diese Personen hält Technik ja einige Medikamente zur Wiedereingliederung parat.

Wer auch immer so naiv sein sollte etwas anderes zu behaupten: Die Menschheit wird sich der Technik anpassen und nicht andersrum.

Tech & Games

Dishonored: Tod des Outsiders – Was bringt die Zukunft?

Endlich wieder Dishonored! Diesmal allerdings geht der Zyklus um Corvo und Emily Kaldwin zuende.

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Dishonored geht nach den ersten beiden Teilen und zahlreichen DLCs in die nächste Runde. Ursprünglich war Dishonored: Death of the Outsider als DLC für Dishonored 2 geplant. Dann entschied Arkane sich um und veröffentlichte das Spiel als Standalone. Seit dem 15.09.2017 ist es weltweit spielbar.

Ein alter Bekannter ist zurück: Daud

Billie Lurk, aus Dishonored 2 bekannt als Meagan Foster, ist auf der Suche nach ihrem alten Mentor, den Attentäter Daud. Ihr alter Freund hat mit ihr eine lange gemeinsame Vergangenheit und will sich nun endlich einer Person annehmen: dem Outsider. Wie der Titel schon verrät, will Daud seinen Tod. Der Spieler weiß also genau, was sein Endziel sein soll. Der Outsider ist bereits aus den ersten Spielen bekannt, immerhin gab er Corvo, Emily und auch Daud über das Zeichen des Outsiders seine Kräfte.

Die Spielmechanik

Billie Lurk bekommt in Dishonored: Tod des Outsiders ebenfalls die Kräfte der dunklen Persönlichkeit des Outsiders. Auf diese Weise kann sie sich teleportieren, die Gesichter anderer NPCs annehmen, mit Ratten sprechen oder durch Wände schauen und Gegenden auskundschaften. Da sie diese Fähigkeiten direkt von Anfang an hat, ist es nicht, wie in den anderen Teilen üblich, über Runen zu leveln. Eigentlich schade, denn so musste man sich ja immer entscheiden und Vor- und Nachteile in Kauf nehmen. Da das Spiel aber keinesfalls die Länge der ersten Teile hat, ist es an dieser Stelle sinnvoll. Wir sind nach bereits 8 Stunden mit der Geschichte durch gewesen. Hat der Spieler Einfluss auf den Ausgang des Spiels? In den vergangenen Teilen gab es immer einen Chaos Faktor, welcher über die Spielweise beeinflusst werden konnte. Das ist jetzt nicht mehr so. Auch hatten wir am Ende des Spiels das Gefühl, dass eine Veränderung durch unsere Taten nicht stattfand. Trotzdem bekommt der Spieler am Ende natürlich die Möglichkeiten sich zu entscheiden, was er macht. Arbeitet er gewaltlos oder prescht er mit seinem Waffenarsenal nach vorne? Einen Vergleich mit Dishonored 1 kann dieses Spiel aber nicht standhalten. Dafür verändert sich die Spielwelt mit der Zeit gar nicht.

Fazit

Insgesamt ist die Handlung nicht so fesselnd wie Teil 1 und 2. Dennoch handelt es sich hierbei nicht um ein schlechtes Dishonored. Keinesfalls. Das Ende ist sogar emotionaler aufgeladen, als es das Ende von Dishonored 2 war.  Wir fragen uns an dieser Stelle: was wird aus der heißgeliebten Dishonored Reihe? Immerhin ist der aktuelle Zyklus absgeschlossen und die Protagonisten haben ihre Geschichten erlebt. Ein Zurück ist nicht denkbar. Besonders spannend ist die Frage vor dem Gesichtspunkt des Outsiders? Was macht der Spieler mit ihm am Ende und wie könnte das kommende Teile beeinflussen? Ein Dishonored ohne übernatürliche Fähigkeiten wäre ja total langweilig. Oder etwa nicht? Gut denkbar ist, dass Arkane Studios, die Macher von Dishonored, zurück in die Vergangenheit gehen. Genug interessante Charaktere bietet die Stealth-Actionreihe ja. Wir dürfen gespannt bleiben.

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Tech & Games

Warum Kinder und Jugendliche mehr Videospiele spielen sollten

Spiel nicht so lange am PC! Habt ihr das schon einmal gehört? Wahrscheinlich jeder, überall…

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„Kinder, die Videospiele spielen, sind schlechter in der Schule“

Ein klassischer Satz, welchen man oft hört. Medienpädagogen sind sich jedoch heute einig, dass dieser Satz keine Handfestigkeit besitzt. Teilweise kann man sogar einen Gegenstrom vernehmen, welcher dem von den Eltern gern verwendten Totschlagargument, widerspricht. Auch Eltern, welche sich als äußerst liberal in der Hinsicht geben und dem Kind immerhin 30 Minuten Spielzeit am Tag erlauben, sind nicht besser. Aber warum ist das so?

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Spielen ist ein Hauptbestandteil der Kindheit, im Kindergarten bereits wird sich in diverse Rollen hineinversetzt. Kinder übernehmen dabei spielerisch andere Rollenverhältnisse und versuchen dabei, das Erwachsenenleben oder ihre Fantasiewelt nachzuspielen. Das Spielen wird im laufe des Älterwerdens ein immer kleinerer Bestandteil der Freizeit. Schule, Hausaufgaben und viele Freizeitaktivitäten wie Klavierunterricht oder Sport verdrängen die Möglichkeiten, dem Spieltrieb nachzugeben.

„Computerspiele lenken ab, Bücherlesen ist viel besser für mein Kind“

Im Mittelalter in der Rolle eines Ritters den Kreuzzug miterleben; Rätsel lösen, um Informationen zu erhalten, die eine Entführung aufdecken; Als Landherr ein Dorf aufbauen und lernen, mit Ressourcen umzugehen – Rollenspiel und Strategiespiel ist mehr, als nur Zeitvertreib. Was Eltern häufig als Schwachsinn empfinden, ist in der heutigen medienpädagogischen Debatte, längst auf der Agenda. Spiele befreien die Kinder und Jugendlichen nicht nur aus ihrem stressigen Alltag – ihr Potential steckt in der Förderung, auch wenn Jugendliche und Kinder es oftmals nicht merken. In Spielen wie „Die Siedler“ lernen Kinder spielend, wie Wirtschaft vor über 100 Jahren aussah, in diversen sogenannten „Point-And-Click-Adventures“ müssen Rätsel gelöst werden um eine Hintergrundstory zu verstehen. All das ist die Aneignung von Wissen und Erfahrung, welche nicht nur im Spiel hilft, sondern auch in der Realität des Kindes oftmals gefordert ist.

„Also mein Kind darf Computerspiele spielen, aber nur eine halbe Stunde am Tag!“

Restriktion ist Doppelmoral. Eltern, die ihren Kindern eine Zeit vorgeben, in der sie Computerspiele spielen dürfen, müssten ihren Kindern auch eine Zeit vorgeben, in denen sie Bücher lesen dürfen. Bis Kinder und Jugendliche in einer Welt angekommen sind, bedarf es erstmal Zeit. Zeit, die nicht entspannen lässt und den Spieler unter Druck setzt. Die Devise: möglichst abgehetzt Spielen, um einen großen Fortschritt zu erreichen, ehe Mama kommt und das Spiel ausmacht, weil man ja nicht zu lang vor der Flimmerkiste sitzen soll. Das ist wie gezwungen werden, an einer sehr spannenden Stelle eines Buches, Filmes o.Ä. aufzuhören und erst am nächsten Tag erfahren zu dürfen, wie es ausgeht. Moralisch natürlich ein Sieg, das Kind im Griff zu haben, sodass Verbote eingehalten werden – der Preis ist jedoch, dass ein Potential nicht ausgeschöpft wird und das Kind aus einer Welt herausgerissen wird, pädagogisch und sozial genau das, was man eigentlich verhindern möchte.

„Du sitzt jeden Tag am Computer, mach mal mehr mit deinen Freunden“

Besonders bei Jugendlichen in der Pubertät, ist dies ein klassischer Satz der Eltern.
Verabredet wird sich heutzutage in Spielen wie „World of Warcraft“, „Guild Wars“, „Age of Conan“ oder „League of Legends“, in welchen man mit Freunden online Quests und Gefechte austragen muss. Diese Gefechte und Aufgaben, sorgen innerhalb eines Teams für Zusammenhalt und man lernt, sich auf andere Mitspieler zu verlassen. Onlinerollenspiele versetzen die Jugendlichen in Welten, in denen sie mit mehreren Hunderttausend anderen Mitspielern kommunizieren müssen. Hier steckt ein weiteres Förderungspotential: Der Fremdsprachenerwerb. In Onlinespielen mit Tausenden von Mitspielern wird zwangsläufig nicht auf Deutsch kommuniziert, sondern es Bedarf der Anpassung. Der kleinste gemeinsame Nenner ist dabei, wie soll es auch anders sein, Englisch. Floskeln, Vokabeln, Grammatik und Syntax, werden in diesen Spielen vermittelt – auch hier ohne das die Spieler es mitkriegen. Darüber hinaus muss man Taktieren, eine Gruppe anführen und viele weitere Softskills der Kommunikation anweden um erfolgreich zu sein. Im Schleier einer von den Eltern angeprangerten „Desozialisierung“ entsteht für die Jugendlichen jedoch ein neues Inventar an Fähigkeiten, welche sich optimal in der Realität umsetzen lassen.

 

Die Resultate sind deutlich, Computerspiele haben ein großes Potential. In einer Zeit der Debatten über Bildungspläne und Digitalisierung ein Faktor, welcher oftmals vergessen, gar ignoriert wird. Vermeintliche Fakten von Lehrern und Eltern sind nicht tragbar. Moderne medienpädagogische Forschung liefert Ergebnisse, welche das meiste entkräftet. Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel, aber liebe Eltern: Seid doch einfach ein bisschen lockerer auf dem Gebiet, wenn euer Kind nach den Hausaufgaben Videospiele spielen möchte, lasst es doch einfach mal machen, was könnt ihr schon verlieren?

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Tech & Games

Foxhole Alpha angespielt

Habt ihr schon das Spiel Foxhole angesehen?

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Seit Ende Juli 2017 gibt es das Spiel Foxhole bei Steam im Early Access. Wir durften für Euch einen Blick riskieren und müssen sagen, es macht echt Laune! In Foxhole spielt man einen einzelnen Soldaten, der sich auf MMO Schlachtfeldern aus der Vogelperspektive behaupten muss. Dabei treten zwei Armeen gegeneinander an. Es wird schnell klar, dass Teamwork hier gefragt ist. Foxhole ist nämlich nicht wie andere Spiele, hier müssen die Rohstoffe und Waffen für den Krieg erst gefördert und gebaut werden. Nachschubrouten sind ebenfalls von großer Bedeutung. Auf diese Weise ist das Spiel herrlich taktisch und knifflig zugleich. Bevor man sich ins Schlachtengetümmel werfen kann, muss daher erstmal die Grundlagen erlernen. Nach einer gewissen Eingewöhnungsphase kann man allerdings schnell einen Beitrag zum Sieg leisten. Nur wer klug und richtig taktiert und sich in seinem speziellen Bereich einbringt, ist ein Gewinn für sein Team.

Zudem ist Foxhole Sandbox Spiel. Wir bauen Verteidigungsanlagen oder sammeln für unseren ersten Panzer. Flankenangriffe oder Guerillazüge gegen Nachschubtransporter verleihen Foxhole die gewisse Würze.

Interessant ist auch der Suchtfaktor, den dieses Spiel erzeugt. Schlachten enden nicht, wie in anderen Titeln, nach einer halben Stunde bis Stunde, sondern können mehrere Tage andauern. Wie im echten Krieg ist also langer Atem gefordert. Die Ausgangssituation kann also am nächsten Tag schon eine ganz andere sein.
Was kostet Foxhole und was bekommt man dafür? Im Moment kostet es auf Steam 19,99€. Das Spiel befindet sich in einer spielbaren Alpha Version im Early Access. Was ist noch zu beachten? Es ist im Vergleich zu anderen Titeln wirklich wichtig zu kommunizieren! Andernfalls geht man in Stahlgewittern einfach nur unter. Die Gemeinschaft an Spielern ist dafür sehr freundlich und nimmt euch gerne an die Hand!

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