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Meinung

Höcke hat jetzt ein Holocaust Denkmal vor der Tür

Sein Familienhaus wird seit 12 Monaten vom Nachbarhaus systematisch überwacht.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Bj%C3%B6rn_H%C3%B6cke#/media/File:Bj%C3%B6rn_H%C3%B6cke.jpg

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Eins muss klar sein: der Hass ist groß. Er ist so groß, dass er keine Grenzen mehr kennt und sich ausbreitet wie ein Flächenbrand. Wir befinden uns im Jahr 2017 und die Methoden einer Diktatur haben wieder Einzug erhalten. Und sie werden bejubelt von Teilen der Bevölkerung und ignoriert vom schweigenden Rest.

 

Am 22.11.2017 wurde eine Webseite geschaltet, die die Ergebnisse monatelangen Bewachens und Ausspitzelns des Politikers Björn Höcke und seiner Familie zeigt. Es wird deutlich, dass es sich keineswegs um eine spontane Aktion des „Zentrums für politische Schönheit“ handelt, sondern um eine lange und perfide vorbereitete. So wird klar, dass die selbsternannten „Künstler“ den Politiker bestohlen haben und auch nicht vor der Observation seiner Familie und insbesondere seiner vier Kindern zurück schreckten.

 

Man kann von Höcke halten, was man will, aber damit werden deutliche Grenzen überschritten, die in einer Demokratie tabu sein sollten. Es finden klassische Maßnahmen statt, die in jeder Diktatur zum Alltag gehören: Observation, Einschüchterung und Bedrohung der Angehörigen. Man fragt sich: wo ist die Grenze, wo ist Schluss? Und man findet nichts. Was kommt als nächstes, wenn die freie Meinungsäußerung am Ende ist? Werden Oppositionelle wieder verhaftet und ermordet? Der Hass in den Augen ist so groß, dass selbst das nicht mehr ausgeschlossen scheint.

 

Wir sollten uns der Illusion nicht hingeben, dass in der nächsten Zeit eine Entschärfung des Zustandes zu erwarten ist. Alle, die sich einer unbequemen Meinung erfreuen, wissen, dass die Situation zunehmend schlimmer wird und Grenzen Schritt für Schritt eingerissen werden. Es gibt Angriffe auf Wahlkämpfer, Gebäude und Eigentum.

 

Wie in finstersten Zeiten schweigt die Mehrheit und nimmt in Kauf, dass die Krake sich ausbreitet. Politiker begrüßen die neue Eskalationsstufe und beglückwünschen die „Aktivisten“, wie etwa die grüne Landespoltikerin Thüringens Rothe-Beinlich.

Ja, Politik lebt von einem lebendigen Meinungsaustausch, der auch unbequem und bisweilen sogar verletzend sein kann. Aber die Politik ist gestorben, wenn sie zum Anlass genommen wird, unbequeme Meinungen mit Mitteln einer Diktatur auszuschalten. Wer sich auf den Weg in eine solche machen will, der möge weiter schweigen.

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