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Bücher

Harry Potter von Rechts

Warum Dumbledore AfD wählen würde

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Für viele gelten die Harry Potter Bücher und ihre Verfilmung als linkslastig. J.K.Rowling selbst fällt immer wieder durch Tweets auf, bei der sie ein links-progressives Weltbild vertritt. So mischte sie sich in den US Wahlkampf ein und schoss gegen Donald Trump. Außerdem versucht sie immer wieder, im Nachhinein Personen und Charaktere aus Harry Potter umzudeuten. So behauptete sie plötzlich, dass Dumbledore eigentlich schwul wäre.

Doch auch in den originalen Büchern werden einige Themen behandelt, welche dieses Bild bestätigen. So ist der Bösewicht Lord Voldemort durchaus als Naziäquivalent zu sehen, der Muggles hasst, Rassenreinheit fordert und Terror anwendet. Genau so hat Hermine die Züge eines Gutmenschen, die immer wieder zutage treten. So zum Beispiel, als sie sich gegen die angebliche Unterdrückung der Hauselfen stellt und den „Bund für Elfenrechte“ gründet. Es stellt sich jedoch heraus, dass die Hauselfen nicht befreit werden möchten.

 

Unter der Oberfläche

Doch wenn man die Grundpfeiler der Welt von Harry Potter beleuchtet wird schnell klar, dass im Fundament einiges an konservativen Gedanken zu finden ist. Es wird in den Büchern nur nie in den Mittelpunkt gestellt, sondern wird als Grundlage für die Erzählung verwendet. Ein Beispiel dafür sind die Weasleys, mit der die Idylle einer traditionellen Familie gezeichnet wird.

Der Youtuber „Among the Ruins“ hat sich in seinem Video „Harry Potter. Magischer Nationalismus“ mit der Welt der Zauberer auseinandergesetzt. Er kommt zu dem Ergebnis, dass die Zauberer in Harry Potter als eine eigene Nation angesehen werden können. Sie haben nicht nur ethnisch gesehen eigene Merkmale (ihre magischen Fähigkeiten), sondern pflegen eine eigene Kultur und haben mit ihrem Zaubereiministerium einen eigenen Staat. Um diesen aufrecht zu erhalten gibt es eine klare Trennung zu der Welt der normalen Menschen. Muggles ist der Zutritt verboten. Gibt es Kinder wie Harry Potter, die in unserer Welt aufwachsen, so werden diese von Zuhause isoliert in der Zaubererschule Hogwarts jahrelang einem harten Assimilationsprozess unterworfen.

Für unsere heutigen Linken müssen die Zauberer damit also böse Rechtspopulisten sein, die sich abgrenzen und ihre Möglichkeiten, Menschen durch Magie zu helfen, für sich behalten. Es offensichtlich, dass viele Traditionen und kulturellen Eigenarten der Magierwelt verloren gehen würden, wenn die Zauberer sie für alle Menschen öffnen würden. Macht vielleicht gerade das Harry Potter zu einem Rückzugsraum für Millionen junger Leser auf der ganzen Welt? Dass es wenigstens in dieser Fiktion noch eine gelebte Tradition gibt, die nicht bereit ist sich Ökonomismus und Multikulturalismus zu unterwerfen?

 

Die Unbestechlichen

Hier beginnt der Ansatz der Fanfiction des bekannten patriotischen Autors Manfred Kleine-Hartlage. Nach wichtigen und erfolgreichen politischen Büchern wie „Warum ich kein Linker mehr bin“ und „Die Sprache der BRD“ versucht sich Kleine-Hartlage an einen Roman.

Seine Fanfiction „Harry Potter- Die Unbestechlichen“ ist als Abschluss der originalen Bücherreihe gedacht. Es fängt zu dem Zeitpunkt an als „Albus Potter“, der Sohn von Harry Potter, zur Bahn nach Hogwarts gebracht wird, um eingeschult zu werden. Mittlerweile ist Hermine Zaubereiministerin geworden. Hier versucht sie ihr ehrgeiziges Projekt durchzusetzen, die Welt der Magie für alle Menschen zu öffnen. Dabei verwendet sie den Tagesprophet um den öffentlichen Diskurs zu ihrem Vorteil zu manipulieren. Doch es gibt eine kleine Gruppe an Slytherin Schülern die versucht sich Hermine in den Weg zu stellen. Aber werden sie damit Erfolg haben?

Die Unbestechlichen ist ein vollwertiges Buch und kann als Ebook kostenlos heruntergeladen oder als Hörbuch auf Youtube angehört werden.

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Hans
Gast
Hans

Danke für die Empfehlung von „Die Unbestechlichen“, ich habe jetzt schon 10% am Stück gelesen und finde es wahnsinnig gut!

Herold
Gast
Herold

Habe 20% gelesen und der Plot ist mir zu langweilig. Es könnte spannender geschrieben sein. Die Idee ansich ist ja gut.

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