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Bücher

Gab es Germanen? Eine Spurensuche von Andreas Vonderach

Das neue Werk aus dem Hause Antaios beschäftigt sich mit der Frage nach unserer Herkunft.

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Woher kommen wir eigentlich? Stimmt es, was einige Menschen immer wieder behaupten, dass wir keine germanischen Vorfahren hätten, die sich auch als solche gesehen haben? Haben wir es uns nur ausgedacht, dass es sowas wie Völker überhaupt gibt? Fühlt man sich Deutsch und irrt damit, weil es gar nicht sowas wie Deutsch-sein gibt?

Wer waren die Germanen?

Andreas Vonderach geht genau diesen Fragen nach.Sein Buch ist zweigeteilt: Im ersten Teil beschäftigt er sich mit „Historikern“, welche aktiv an einer negativen Argumentation zum Thema Germanen als homogene Volksgruppe arbeiten und lieber die Volksidee als Konsequenz des Nationalismus betrachten, der natürlich keine Daseinsberechtigung hat. Viele interessante Fragen werden dabei aufgeworfen und von Vonderach beantwortet. Wie verhielt sich der Forschungsstand im Laufe der Jahrzehnte? Gab es ein Umdenken? Welche Denkschulen trieben diese Mission voran? Vonderach nähert sicht dem Thema nicht nur über die Geschichtswissenschaft, sondern auch über die Archäologie, der Sprachwissenschaft und der Soziologie.

Germanen kannten Ihresgleichen

Im zweiten Teil rekonstruiert Vonderach das Bild der Germanen. Er kommt zu interessanten Schlüssen und kann – das sei vorab verraten – einige Gedankenkonstrukte indoktrinierter Historiker entkräften und Schwachstellen in ihren Argumentationen festmachen. Es gab sehr wohl Germanen mit einem Bewusstsein für das Eigene. Besonders eindrucksvoll wird dies anhand zahlreicher Beispiele aus der Quellenrecherche. Immer wieder berief man sich auf sein gemeinsames Blut, ging es um die Kriegsführung oder das Schlichten von Problemen. Germanen erkannten ihre artverwandten Stämme und konnten sich ebenfalls mit diesen verständigen.

Fazit

Gab es Germanen? Ja, in der Tat! Vonderach schafft es eindrucksvoll und zugleich spannend, den Leser mit auf eine Reise durch unsere Vorgeschichte zu nehmen. Bildlich und anhand zahlreicher Beispiele konstruiert er ein Bild, welches auch für uns heute sehr interessant sein dürfte. Man kann durchaus sagen, dass hier ein starker Beitrag zur Rehabitilierung des Germanenbildes geleistet wurde. Mit Quellen und Zitaten wurde das weitere Rüstzeug für Diskussionen gleich mitgeliefert!

Yannick Noé ist leitender Redakteur des Arcadi Magazins. Seine Lieblingsthemen sind Politik, Kunst und alle möglichen Bücher. Für Arcadi rezensiert er verschiedene literarische Werke.

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Bücher

Wie verändert sich das Leben durch ein Baby?

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Quelle: Verlag

Was sind das denn für putzige Abbildungen? Den Französinnen Shiva Shaffii und Elisa Bastet gelingt mit ihrem Buch über das Elterndasein ganz großes Kino. Die beiden sind Mütter und haben nicht nur die Schattenseiten ihrer Elternzeit auf Papier gebracht, sondern vor allem auch die Neuerungen durch das neue Familienmitglied. Dies geschieht stets augenzwinkernd und mit einer großen Prise Humor. Jede Doppelseite wartet mit lustigen und skurrilen Abbildungen auf. Aus Rotwein wird Muttermilch, aus Ordnung Chaos und aus Tequila Tee.

 

Im Grunde genommen ist das Buch einfach nur ehrlich. Eine ehrliche Abrechnung damit, was man im Leben noch machen kann und was vielleicht doch weggefallen ist durch ein Kind. Kinobesuche oder mal alleine ins Theater? Das geht alles nicht mehr. Trotzdem macht das Werk großen Mut. Die 192 Seiten zeigen auf, dass es kein Unglück ist, wenn man Papa oder Mama wird. Ein Kind bedeutet vielleicht Einschränkung in gewissen Bereichen, aber die Freude über die neu geöffneten Türen ist um ein vielfaches größer. Wer ist also hier angesprochen mit dem Buch? Junge Eltern, Paare, die es noch werden wollen oder werdende Eltern. Sie alle werden mit diesem süßen Büchlein ihre Freude haben und sich wahrscheinlich auch schon wiedererkennen. Und das ist auch gut so.

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Bücher

Unsere Gelesen-Reihe bei YouTube – Die Leuchtkugeln

Spannend bis zur letzten Seite: Die Leuchtkugeln von Horst Lange.

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Wiederentdeckt: Priestermönch Seraphim Rose: Nihilismus – Die Ideologie des Antichristen

Wieder ein Werk wiederentdeckt!

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Eugene Rose setzte sich in den frühen Sechzigern, beeinflusst durch die Gegenkultur der amerikanischen Westküste, das Ziel, die philosophische Basis für eine gottlose Ära zu schaffen. In seinem Kellerappartement in San Francisco begann er die Arbeit an einem Buch, das einmal den Titel „Das Reich des Menschen und das Reich Gottes“ tragen sollte, jedoch nie fertig gestellt wurde. Der Grund: Er sah sich nach dem Durchschreiten tiefer emotionaler Abgründe gezwungen, zu akzeptieren, dass Gott existiert. Abgetippt und veröffentlicht wurde allein Kapitel sieben, welches uns nun mit diesem Buch vorliegt. „Nihilismus“ ist ein Buch, das einen auch nach dem Lesen noch lange verfolgt, und eine Schrift für all jene, die ihr Weltbild, sei es nun atheistisch oder agnostisch, radikal infrage stellen wollen.

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