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Enderal: Forgotten Stories. Wie gut ist es wirklich?

Wir haben Enderal: Forgotten Stories für euch getestet.

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Nachdem die Skyrim Modifikation „Enderal“ 2016 mit dem „Game Award – best fan creation“ ausgezeichnet wurde, erschien am 14. Februar die Erweiterung: Forgotten Stories. Die unabhängigen Entwickler, die sich ausschließlich mit Spenden finanzieren, versuchen damit ihrem Projekt wieder neue Aufmerksamkeit zu schenken und an alten Erfolgen anzuknüpfen. Dabei enthebelt die Mod genau die Dinge, die das eigentliche Spiel, The Elder Scrolls 5: Skyrim, falsch gemacht hat.

Wer vorher Skyrim gespielt hat und sich nun an Enderal wagt, der wird schnell feststellen, dass nahezu alles verändert wurde: es gibt nur noch vier Rassen, die Karte wurde komplett ersetzt und auch das Universum, in dem Enderal spielt, ist ein völlig anderes als Skyrim. Neben der neuen Handlung wurden auch unzählige neue Spielelement hinzugefügt, die man aus dem Original überhaupt nicht kennt. Denn während man sich in Skyrim unbesorgt Tränke reinhauen und Zauber wirken konnte, funktioniert dies in Enderal nur noch mit gewissen Nebenwirkungen, dem sogenannten Arkanistenfieber, welches uns das gesamte Spiel über begleitet.

In Enderal spielen wir die Rolle eines Sklaven, der ursprünglich aus einem Land namens „Nehrim“ stammt. Dieser schleicht sich mit seinem Freund Sirius als blinder Passagier auf ein Schiff, um aufgrund besserer Zukunftsperspektiven auf den Kontinent „Enderal“ zu gelangen. Blöderweise wurde unser Vorhaben von einer mysteriösen Dame aufgedeckt, woraufhin Sirius vom Kapitän aufgeschlitzt, und der Protagonist an den Strand der Sonnenküste gespült wurde. Von dort aus beginnt auch unsere Reise durch die faszinierende Welt von Enderal.

Im Verlauf der Geschichte finden wir heraus, dass wir nicht nur eine besondere magische Begabung besitzen, sondern auch gelegentlich Visionen haben, in der wir in die Vergangenheit schauen können. Zugegeben, die Grundidee klingt sehr familiär und hat es bereits zur Genüge gegeben, allerdings zaubern die Entwickler daraus wundervolle Dialoge, sinnvolle Handlungsstränge und einen atemberaubenden Handlungsverlauf, welcher durch ein schönes Setting untermauert wird. So klären wir im Verlauf der Geschichte einen Mordfall auf, welcher sich im Dorf „Flusshaim“ abgespielt hat, helfen einer bezaubernden Dame ihre an einen Kult verkaufe Freundin wiederzufinden, oder helfen dem mysteriösen „Bruder Zorn“, sich an dem Anführer einer gefährlichen Sekte zu rächen. Alles in einem sind die Haupt- und Nebenstränge des Spiels sehr abwechslungsreich und bieten dem Spieler einen tiefen Einblick in die umfassende Geschichte von Enderal.

Achtet man auf die Feinheiten, so merkt man schnell, dass die Entwickler die Schwachpunkte von „Skyrim“ aufgreifen und ausbessern. Die Dungeons und Höhlen sehen stehts verschieden aus, die Benutzeroberfläche ist übersichtlich und gut sortiert und auch das Kampfsystem ist deutlich übersichtlicher gestaltet als beim Original. Selbst beim Design der Städte haben sich die Entwickler unglaublich kreativ gezeigt. Während die Hauptstadt Ark ein wenig „Minas Tirith“ ähnelt, liegt „Duneville“ in einer gigantischen Höhle unterhalb der Oberfläche. Untermauert werden diese neuen Entdeckungen mit einzigartigen Soundtracks, die zum Gesicht der Stadt passen. Dabei sind die Haupttore der Städte so gestaltet, dass man direkt beim Eintreten ein waschechtes Panorama geboten bekommt.

Eines der wenigen Kritikpunkte sind jedoch die langen Dialoge und auch die Vielzahl an Quests, die den Protagonisten besonders zu Beginn des Spiels belagern. Durch Langzeitaufgaben wie „sammle alle Seelen in Enderal“ wird das Questmenü unnötig vollgemüllt und unübersichtlich. Auch die Vielzahl an existierenden Bugs und die Performance machen dem Spiel zu schaffen. So haben zum Beispiel die Entwickler beim Design eines Wracks vergessen einen Ausgang einzubauen, sodass der Spieler dem Schiff nur entfliehen kann, wenn er eine Schriftrolle besitzt, mit der man sich teleportieren kann. Während ich in Skyrim mit meiner GeForce 750 Ti auf maximaler Auflösung laggfrei spielen konnte, ist auf Enderal mindestens eine GeForce GTX 1060 notwendig.

Alles in einem wirkt Enderal wie die verbesserte Version von Skyrim. Eine fesselnde Story, kombiniert mit einem durchdachten Kampfsystem, vielen einzigartigen Charakteren und abwechslungsreichen Orten zum Entdecken. Kaum zu glauben, dass ein paar Hobby-Entwickler in ihrem Schlafzimmer mal eben die Arbeit eines gesamten Spieleentwicklers übertreffen.

Bewertung in Zahlen:

 

Grafik: 8/10

Musik: 9/10

Handlung: 9/10

Steuerung: 8/10

Benutzeroberfläche: 7/10

Gesamt: 8/10

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