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Politik

Distel #2 – das steht drin!

Lohnt sich auch ein Blick für Nichtmitglieder?

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Die Distel ist wieder da! Nachdem wir das erste Heft hier besprochen haben, wollten wir euch auch das letzte Heft für dieses Jahr nicht vorenthalten.

Mit dem Distel-Magazin Nummer 2 beschreitet die Redaktion rund um Carlo Clemens die Themen „Regionalismus“ und „Europa der Regionen“. Bereits auf einer Konferenz am 09.06.2018 in Dinslaken kamen Vertreter einiger europäischer Jugendorganisationen zusammen und diskutierten über Europa nach einem möglichen Zusammenbruch der EU. Darunter sind hier zu erwähnen: Vlaams Belang Jongeren (Belgien), Young Independence (Großbritannien), Lega Nord (Italien), Junge Schweizer Volkspartei (Schweiz) und Generátion Nation (Frankreich). Neben einem Bericht zur gelungenen Veranstaltung finden sich auch Informationen zu den oben erwähnten Gruppierungen. Die kleinen Infotexte sind wirklich informativ und zeigen auf, mit wem man da auf europäischer Ebene eigentlich zusammenarbeitet bzw. mit wem sich eine Zusammenarbeit lohnt.

Provokant und informativ. So könnte man die Reise nach Syrien des MdL Dr. Christian Blex titulieren, der hier in Distel #2 interviewt wird.

„Die Stimmung war gut. Das Leben in Syrien geht ja weiter.“

(Dr. Christian Blex)

 

Naomi Seibt kann wohl als junge Hoffnung innerhalb der JA angesehen werden. Ihr intelligenter Beitrag „Provokation! Intelligent bitte“ ist ein Mahnruf, sich nicht plump und stumpfsinnig um Skandale zu bemühen und auf diese Weise Aufmerksamkeit zu erregen. Mit ihren 18 Jahren ist die Autorin jetzt schon so vorausschauend und versteht, dass dumme Provokation nur dem Gegner in die Karten spielt. Hier darf sich gerne der ein oder andere Kandidat auf AfD oder JA Parteitagen eine Scheibe abschneiden.

Verstand statt Ideologie

Eduard Schneider geht den Ursprüngen der JA mit seinem Artikel zum Slogan der Jugendorganisation nach, während Matthias Helferich Mut macht, JAler in die Kommunalparlamante 2020 zu entsenden. Hier müssen sich junge Leute bereits jetzt vorbereiten. Auch eine Pro und Kontra Diskussion zum Thema Abtreibung findet sich. Allerdings wird diese von zwei Männern geführt. Mich persönlich hätte es mehr interessiert, wie Frauen an dieser Stelle dazu denken. Gerne auch verschiedener Altersklassen.

Jan-Erik Kreutz schreibt über die Vorteile von Grenzen. Von Grenzen? Ja! Die haben auch Vorteile, auch wenn ihr das in den Massenmedien nicht oft lesen werdet. Thorn Niklas Pauer verteidigt dagegen in seinem Beitrag den Kapitalismus und erklärt uns die Nullzinspolitik und was dahintersteckt. Peter Kayser verteidigt den Diesel und erklärt aus konservativer  und wissenschaftlicher Sicht, wieso das Gerade zum Feinstaubaustoß sinnfrei ist. Marco Schild zeigt in seinem Reisebericht zu Sizilien, warum sich eine Reise dahin auf jeden Fall lohnt und Zacharias Schalley umreisst die Aktualität von Klassikern wie „1984“ und „Schöne neue Welt“.

Rezensionen machen den Abschluss

Zum Abschluss des Heftes werden vier Rezensionen zum Besten gegeben. Darunter „Junges Europa“ von Stein / Menzel“, „Deutschland im Blaulicht“ von Tania Kambouri sowie „Die Hierarchie der Opfer“ und „Nationalmasochismus“ von Ley und Lichtmesz. Die ausgewählten Bücher gehören zum großen Teil zu den Werken, die bei jedem AfD Stammtisch schon mal thematisiert worden sind. Hier ist mit dem Werk zum „Jungeuropa“ ein einziges Werk besprochen worden, was ich als mutiger ansehen würde, da es weit über das hinausgeht, was auf Parteilinie sagbar ist. Der Jungeuropa Verlag setzt sich für ein europäisches rechtes Erbe ein, was aus heutiger Sicht schwer zu verstehen und vorstellbar sein mag.

Ich hätte mir hier auch deutlich kritischere Rezensionen gewünscht. Ist das Meckern ohne Substanz? Nein, ein konkreter Vorschlag von mir für dieses Heft wäre „Warum Europa eine Republik werden muss“ gewesen, welches aus linksliberaler Sicht die EU kritisiert und ihr einen europäischen Superstaat als utopie entgegenstellt. Selbst die Linken haben in diesen Zeiten noch Träume. Damit sollte man sich auseinandersetzen. Die Distel ist auf einem spannenden Weg. Ich hoffe, dass sie in Zukunft weiterhin neue Impulse setzen wird.

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Yannick Noé ist leitender Redakteur des Arcadi Magazins. Seine Lieblingsthemen sind Politik, Kunst und alle möglichen Bücher. Für Arcadi rezensiert er verschiedene literarische Werke.

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