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Die Sommerakademie 2017 in Schnellroda (2)

Sommerakademie in Schnellroda 2017- Das war´s (Teil 2)

Dies ist der zweite Teil meines Berichtes von der Sommerakademie des Instituts für Staatspolitik 2017. Der zweite Teil soll euch die Gemeinschaft bei den Akademien etwas Näher bringen, die jedes Jahr wieder einer von vielen Gründen ist, dort hinzufahren.


Der Samstag-  Reden, Rotfront, Rudelbildung



Nachdem die erste Hälfte des Samstags rum ist, steht man, wie jedes Mal, vor der Entscheidung. Sport oder Bücher kaufen und Kaffee trinken?
Ich entschied mich für letzteres. Naja.. Geld für Bücher hatte ich nicht dabei und zuhause liegen eh noch einige ungelesene Schmuckstücke rum. Ich ging trotzdem aufs Rittergut, dem Sitz des Verlags Antaios. Vielleicht konnte man das ein oder andere nette Gespräch ergattern.
Ich sollte Erfolg haben, denn ich konnte mich gut unterhalten bei einer Tasse Kaffee in einer guten Atmosphäre.

Nach dieser großen Pause sollte es nochmal richtig interessant werden. Verschiedene linke Gruppen haben eine Gegendemo angemeldet.
Wir erwarteten Großes… und wurden enttäuscht.
Grade einmal 20 Persönchen fanden den Weg zu uns, um uns „keine Ruhe“ zu lassen.
Naja… das ging schon mal besser, liebe Rotfront. 😉

Nach dieser kleinen Belustigung, wartete auch schon der nächste Vortrag.
Es sollte um den Typus Parteipolitiker gehen. Erfahrungsberichte aus parlamentarischen Gremien gaben einen Einblick in die „Arbeit“ dort. Es wird darüber diskutiert, welche Geschlechter den ein „Gender“- Sternchen verdient haben.
Also für tausende Euro Entlohnung im Monat sollte man doch etwas mehr von unseren Abgeordneten erwarten können..

Aber naja, moderne Welt, moderne Probleme. Oder besser Problem*innen?
Ich frage mal bei den Grünen nach.

 

Eine lebhafte Diskussion entstand aus dem eben beschriebenen Referat.
So soll es sein.

Nach dem Abendessen stand ein Punkt auf dem Programm, den viele schon erwarteten.
Themenabend. Dieses Mal: „Defend Europe“- die identitäre Mission im Mittelmeer.
Mario und Robert, identitäre Aktivisten und Teilnehmer an „Defend Europe“ ließen uns an ihrem Abenteuer teilhaben.
Bilder, lustige und auch weniger lustige Geschichten, nahmen uns mit auf die C- Star und ins Mittelmeer, im Kampf gegen illegale Schleuser NGO´s.
Mein größter Respekt gilt den Jungs, die ihren Arsch dort riskiert haben, um Europa vor unkontrollierter Masseneinwanderung zu schützen.

Dieser Themenabend hat sich wirklich gelohnt.

Jetzt ging es wieder frei zu und ich war wirklich erstaunt.
Es bildete sich ein Stuhlkreis, Liederbücher und Gitarren wurden gezückt und los geht´s.
Ich schloss mich natürlich an und bemühte mich, meine wenig reizende Stimme erklingen zu lassen.

Das nenn ich Gemeinschaft. Immerhin saßen dort Menschen zusammen, die sich zum größten Teil erst wenige Stunden kannten, und sangen trotzdem wie aus einem Mund.

Sowas muss man erlebt haben.

 

Nach einigen Stunden kam dann aber doch der Zeitpunkt, aufzubrechen. Das Bett wartete und am Sonntag sollte es ja auch munter weiter gehen.
Also ab ins Hotel.. gute Nacht.

Sonntag- letzte Stunden und Abschied

Sonntags ist meist eine ruhigere Stimmung angesagt. Zwei Nächte mit wenig Schlaf und bei einigen zeigt sicher auch das Bier seine Spuren.

Es gibt noch zwei Vorträge.
Josef Schüßlburner stellt die Frage: „Glauben die Demokraten noch an die Demokratie?“

Gibt es darauf überhaupt eine wirkliche Antwort?
Wenn ich bei der CDU/SPD frage, lautet die Antwort wahrscheinlich: „Natürlich glauben wir an die Demokratie. Wir schaffen das!“
Ob dem wirklich so ist, darf jeder selbst entscheiden, aber nur im Rahmen dessen, was auch gesagt werden darf! Und das entscheidet doch das Maas´sche Meinungskartell. So ist das eben in einer Demokratie.

Den Abschluss der Sommerakademie bildet Henry Nitzsche, ehemals Bundestagsabgeordneter der CDU.
Er erklärt in Stammtisch- Manier, wie die CDU und ihre Mandatsträger Politik macht. Irgendwie höre ich in jedem dritten Satz das Wort Bier.
Bisher hat die CDU- Bierokratie ja blenden funktioniert.

Eines gilt es aber zu verstehen: Ab jetzt wird nur noch blau gewählt.

Und damit verabschiede ich mich aus Schnellroda. Beim nächsten Mal bin ich hoffentlich wieder hier und komme ebenso positiv gestärkt zurück.
Haut rein.

Zum Schluss noch

Statements einiger Teilnehmer:

Jannik, 22: „Dies war meine erste Akademie. Ich bin hergekommen, um Motivation zu sammeln und mich intensiver mit Politik zu beschäftigen.
Mir gefällt hier besonders, dass die Akademien speziell für junge Leute geschaffen sind. Hier trifft man sich und tauscht sich aus. Eine super Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen.“

Ina, 26:  „Ich war schon öfter hier bei den Akademien, aber so viele so junge Menschen waren noch nie hier. Das hat mich wirklich positiv überrascht. Ich habe zwar das Gefühl, dass die Inhalte etwas einfacher geworden sind, aber das ist kein Problem. Wiederkommen ist Pflicht!“

Freya, 20: „Mir hat an diesem Wochenende besonders die Perspektivenvielfalt zu einem festen Thema gefallen. Wo sonst wird ein einziges Thema so detailliert von vielen Seiten beleuchtet? Ich konnte hier viel lernen und neue Kontakte knüpfen. Es hat sich gelohnt.“

Statements der Organisatoren:

Dr. Erik Lehnert (IfS): „Der Zuspruch zur diesjährigen Sommerakademie war nicht nur gut, er war überwältigend. Früher saßen hier 50 Leute, heute 150 und auch nur, weil nicht mehr Platz ist. Wir haben uns vorgenommen, mehr junge Menschen anzusprechen und wenn ich mir hier umschaue, sehe ich, dass wir Erfolg damit hatten. Ich bin mit den Vorträgen und den Teilnehmern sehr zufrieden, obwohl wir den früheren Seminarcharakter bei dieser Teilnehmerzahl nicht mehr halten konnten. Das tut dem Erfolg der Akademie aber keinen Abbruch!“

Andreas Lichert (IfS, AfD): „ Ich sehe viele neue Gesichter, die aufmerksam den Vorträgen zuhören und wohl ihre ersten Eindrücke hier verarbeiten. Das zeigt, dass wir ein attraktives Format für unsere junge Zielgruppe sind. Wir sind froh, dass die junge Generation nachrückt und auch hier ihren Platz einnimmt. Wenn beim nächsten Mal eine lebhaftere und jugendlichere Diskussion entsteht, bin ich vollends zufrieden.“

Götz Kubitschek (Sezession, Verlag Antaios, IfS): „Wir haben uns in diesem Jahr, teils schmerzlich, von älteren Besuchern getrennt, um Platz zu schaffen, für junge und politisch interessierte Menschen. Zusätzlich hat sich unser Schwerpunkt verschoben. Es ist nicht mehr die gleiche Akademie wie zu Beginn. Die Akademien sind mittlerweile zu einem Vernetzungspunkt geworden und es ist gut, wenn vor allem junge Menschen hier herkommen und diese Möglichkeit der Vernetzung nutzen.“

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