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Kino & Fern

Die besten Filme zum Weihnachtsfest!

Was sind die besten Filme zu Weihnachten?

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Platz 1:  Merry Christmas

Diese Koproduktion mehrerer europäischer Länder beschäftigt sich mit den Ereignissen rund um den Weihnachtsfrieden anlässlich der ersten Kriegsweihnacht des Ersten Weltkriegs.

Mit dabei sind bekannte Schauspieler aus aller Herren Länder. Von Diane Krüger, Benno Fürmann, Gary Lewis, Ian Richardson über Daniel Brühl und Dany Boon sind hochkarätige, europäische Schauspieler vertreten.

Dieser manchmal etwas sehr kitschige Streifen bearbeitet allerdings ein Thema, das im europäischen Bewusstsein viel präsenter sein sollte, zeigt es doch, dass auch in Zeiten dieses gewaltigen Völkerringens der gemeinsame Nenner aller europäischen Nationalstaaten das christliche Abendland war und bis heute ist.

 

Platz 2: Die Geister, die ich rief

Auf Platz 2 soll es etwas weniger kitschig zugehen, sondern eher zum Lachen sein, da Weihnachten auch das Fest der Freude ist. Deshalb sichert sich Bill Murray als moderne Variante von Charles Dickens Ebenezer Scrooge einen verdienten zweiten Platz.

Dieser Film ist als Familienfest des gesamten Ensembles produziert worden, da Regisseur und Hauptdarsteller zahlreiche Familienangehörige in kleinen Rollen untergebracht haben, was ja sehr gut zur familiären Atmosphäre auch in  deutschen Wohnzimmern passt.

Auch für den Kritiker der Mainstreammedien ist der Film zu empfehlen, da er die Denkweise in Einschaltquoten der modernen Massenmedien humoristisch, aber auch kritisch, aufs Korn nimmt.

 

Platz 3: Stirb langsam

Der wohl unbesinnlichste Weihnachtsfilm aller Zeiten, und nichtsdestotrotz ein Klassiker, auch wenn manche sich weigern den ersten Film der Kult-Reihe mit Bruce Willis als Weihnachtsfilm anzuerkennen. Das Konzept der Reihe ist so einfach wie genial; der Held ist stets zur falschen Zeit am falschen Ort und genau so gerät Willis hier an Heiligabend auf dem Weg zu seiner Familie in einen gerissenen Raubüberfall von (im englischen Original deutschen) Verbrechern, die er dann als Einzelkämpfer ausschalten muss, um den Tag zu retten.

Platz 4: Kevin allein…

Hier wollte sich die Redaktion nicht für einen der beiden Filme mit Macauly Culkin entscheiden, da beide unangefochtenen Kultstatus genießen. Die Handlung ist wahrscheinlich jedem Leser bekannt, daher nur ein Hinweis auf Cameo-Auftritte des Regisserus und seiner Familie, sowie des kommenden US-Präsidenten Donald Trump.

 

Platz 5: Versprochen ist versprochen

Zum Abschluss dieses Rankings soll sich noch einmal Arnold Schwarzenegger in einer seiner weniger bekannten Rollen die Ehre geben. Diesmal verkörpert er nicht einen eisenharten Ex-Soldaten, wilden Krieger oder Cop, sondern einfach nur einen vorweihnachtlich gestressten Familienvater und Geschäftsmann, der seinem Sohn zu Weihnachten die neueste Action-Figur versprochen hat, allerdings an Heiligabend in Zeitnot gerät.

Um doch noch einen Turbo-Man zu ergattern folgt eine verrückte Schnitzeljagd durch Minneapolis, wobei er sich gegen renitente Omas, einen verrückten Postboten, Spielzeugfälscher und diensteifrige Polizisten durchsetzen muss, um natürlich zu einem weihnachtlichen Happy End zu kommen.

Dieser Film ist für alle zu empfehlen, die Arnie mal nicht als grimmigen Hau-drauf, sondern als Grimassen-schneidenden Tollpatsch sehen wollen und dennoch auf ein wenig Action nicht verzichten wollen. Insgesamt eine gelungene Parodie auf den vorweihnachtlichen Stress bei gleichzeitig besinnlicher Botschaft.

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So gut ist die deutsche Serie „Babylon Berlin“

Es lohnt sich!

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Im Moloch der Berliner Großstadt hebt Gereon Rath, Kommissar der Sittenpolizei, einen illegalen Pornoring aus. Im Auftrag von ganz oben ermittelt der gebürtige Kölner in einem Erpressungsfall. Doch in der schillernden Hauptstadt der Weimarer Republik der Goldenen Zwanziger wird der idealistische Polizist nicht nur mit menschlichen Abgründen konfrontiert, sondern findet sich rasch in den Spannungen zwischen einem demokratischen Staat unter Legitimationsdruck und radikalen Bewegungen von links und rechts wieder.

Was auffällig ist: Es handelt sich bei der Serie um eine deutsche Produktion. Was noch auffälliger ist: Babylon Berlin muss sich keinesfalls hinter US-Serien verstecken, im Gegenteil: Das reichlich geförderte Projekt wartet mit einer spannend erzählten Story auf, vermittelt ein glaubwürdiges historisches Panorama und steckt so generische Netflix-Produktionen locker in die Tasche! Kein Wunder also, dass sich Netflix selbst die Vertriebsrechte der Serie für die USA gesichert hat.

Die Serie basiert auf den Krimis von Volker Kutscher, der in seinen Romanen historische und fiktive Ereignisse kombiniert. Mit insgesamt 40 Millionen Euro soll die auf zwei Staffeln angesetzte Verfilmung die bislang teuerste nicht englischsprachige Serie werden.

Geschichtsbegeisterte und Fans der Goldenen Zwanziger werden hier sicher auf ihre Kosten kommen. Es darf die Hoffnung ausgesprochen werden, dass mit Babylon Berlin das Eis für weitere historische Adaptionen gebrochen wird. Gerade in den ambivalenten und deshalb interessanten Zeiten der Weimarer Republik gibt es noch einige historische Romane und Geschichten, die zu erzählen sich lohnen würde. Bleiben wir gespannt.

Fotos: Babylon Berlin

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Alien: Covenant – Die Frage nach der Existenz

Jetzt gibt es Alien: Covenant endlich als DVD und Blu-Ray. Deswegen könnt ihr heute unsere Kritik lesen:

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Nachdem Ridley Scott mit „Prometheus: Dunkle Vorzeichen“ versuchte, neue Wege zu gehen, besinnt er sich im neuen „Covenant“ auf die alten Stärken der Alien-Reihe. Weniger Rahmenhandlung, weniger die großen Fragen, mehr Action, mehr Klaustrophobie, mehr Horror. Und doch schwingen im Subtext einige grundlegende Fragen mit, deren Beantwortung er dem geneigten Zuschauer überlässt.

Zunächst zum Inhalt:

 

In der Einführungsszene sieht man einen weißen Raum, in dem ein Mann sich von dem Androiden David (Michael Fassbender) bedienen lässt, der diesen Vater nennt. Er bittet ihn, Wagners „Einzug der Götter nach Walhall“ auf dem Klavier zu spielen. David fragt den Mann: „Wenn Sie mich erschufen, wer hat dann Sie erschaffen?“ Eine Antwort auf diese Frage bekommt David nicht. Diese Szene fällt völlig aus dem dystopischen Stil der Alien-Reihe. Der Raum ist hell erleuchtet und gepflegt, der Kameraausschnitt weit und alles ist in puritanischem Ambiente gehalten. Das Rheingold dient hier als Verweis, die Frage nach dem Verhältnis zwischen Schöpfer und Schöpfung, die im Film immer wieder aufgeworfen wird.

Viel Später, genau 2104: Der Androide Walter ( Michael Fassbender) weckt die Crew des Populationsschiffes „USCSS Covenant“ aus dem Hyperschlaf, da es an Bord zu Turbulenzen kam, nachdem das Sonnensegel des Schiffes beschädigt wurde. Bei der Instandsetzung des Schiffes entdecken sie ein Signal, welches mit einer menschlichen Stimme „Take me home, country roads…“ singt. Der Planet, von dem dieses Signal kommt, eignet sich auf den ersten Blick deutlich besser zur Besiedlung durch die Menschen als der eigentlich ausgewählte. Zudem könnte man diesen in viel kürzerer Zeit erreichen. Die Crew diskutiert, der Captain entscheidet sich jedoch dafür, dem Signal auf den Grund zu gehen. Was nun folgt ist in vielerlei Hinsicht alter Wein in neuen Schläuchen. Horror- und Splatterelemente sind sichere Zugpferde des Altmeisters. Die wirklich atemberaubenden Bilder auf dem Planeten ( gedreht wurde unter Anderem in Neuseeland) und die tolle Kameraführung, mit der es Ridley Scott wieder schafft, eine extrem dichte Atomsphäre zu konstruieren, können jedoch nicht über die eher maue Handlung hinwegtäuschen. Der Film hat interessante Ansätze, die Frage nach der Herkunft des Menschen, die Frage, was einen letztendlich als Schöpfer über die Schöpfung stellt und was ist, wenn letztere den selben übertrumpft? Der kulturelle Verweis auf Richard Wagner, der diese Frage in ähnlicher Weise bereits 150 Jahre zuvor aufgeworfen hat, wenn auch eher mit mythologischer Stoßrichtung, verleiht dem Film zusätzliche Klasse, die in Kombination mit der beinharten Gewaltdarstellung das Potenzial zu einem Klassiker hätte. Dass er das nicht wird, liegt vor Allem daran, dass der Dreh- und Angelpunkt des Films, Michael Fassbender in seiner Rolle als Android vom Regisseur nicht so platziert wird, wie er durchaus hätte platziert werden können. Die Undurchsichtigkeit seiner wahren Motive bleibt handlungstragendes Element das aber zu wenig genutzt wird, den Plot Twist ganz am Ende des Films riecht man zudem, selbst als nicht-Fan der Reihe, hundert Meilen gegen den Wind.

Auch wenn das jetzt überrascht: Trotzdem ist „Alien: Covenant“ sehenswert. Nicht nur, aber auch wegen der tollen Bilder. Die Handlung enttäuscht nicht so sehr, weil sie über die Maßen schlecht wäre, sie enttäuscht vor Allem, weil man, wie ein Lehrer bei einem intelligenten Klassenclown, das Potenzial erkennt und das Ergebnis sieht. Das ist immer noch in Ordnung, aber eben nicht sehr gut. Die Frage, die der Film stellt und auch immer wieder aufgreift, ist die nach der Existenz. Wann existiert der Mensch und welche Moralstandards kann er überhaupt noch setzen, wenn es nur noch um seine Existenz geht? Was macht den Mensch eigentlich zum Mensch? Ist „Menschlichkeit“ hierbei ein intersubjektives Charakteristikum? Wer ist der Schöpfer? Was ist, wenn der Mensch selbst zum Schöpfer wird? Wenn diese Schöpfung wiederum eine Art paternalistisches Schöpferverhältnis zu einem dem Menschen dezidiert feindlich gegenüberstehenden Wesen aufbaut?  Diese Fragen und alle ihre Implikationen machen den Film trotz der genannten Schwächen sehenswert. Die Frage nach der Existenz jedenfalls wird man sich 2104 genauso stellen wie heute.

Fotos: Copyright 2017 Twentieth Century Fox

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Game of Thrones: Staffel 7 – Folge 4 Kriegsbeute (Spoiler)

Das war Folge 4:

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Mit der vierten Folge der siebten Staffel ist nun (leider) die Halbzeit der Staffel erreicht. Doch im Gegensatz zu früheren Staffeln, wird gerade hier das Tempo richtig angezogen! Aber Vorsicht, wer weiter ließt muss mit großen Spoilern zu vierten Folge der siebten Staffel Game of Thrones rechnen!

 

Cersei im Siegesrausch

 

Nach dem die Weite nun wieder ganz unter Kontrolle der Lannisters ist, sieht man nun, warum die Eroberung von Rosengarten so wichtig war für Cersei. Ein ganzer Karren voller Tyrellgold befindet sich nun auf dem Weg nach Königsmund, damit Cersei ihre Schulden bei der Eisernen Bank begleichen kann. Auch Bronn (Jerome Flynn) geht nicht leer aus, und bekommt reichlich Gold, auch wenn dieser am liebsten Rosengarten zu seinem neuen Heim gemacht hätte. Derweil plant Cersei schon wie sie ganz Westeros wieder unter ihre Kontrolle bringen kann. Ob sie das schafft wird sich in den nächsten Folgen zeigen.

Die Starks auf Winterfell

 

In Winterfell kommt es unter dessen zu einer tollen Szene nach der anderen. Alles beginnt mit einem interessanten Gespräch zwischen Bran (Isaac Hempstead-Wright) und Petyr Baelish (Aiden Gillen) wo Kleinfinger versucht sich beim jungen Stark beliebt zu machen und schenkt ihm sogar den Dolch, mit dem er in Staffel Eins getötet werden sollte. Dieser allerdings gibt unbeeindruckt zu erkennen, dass er alles über Kleinfingers Machenschaften weiß. Kurz darauf kommt es dann zum lang ersehnten Wiedervereinigung der Starks, als Arya (Maisie Williams) endlich Winterfell erreicht. Nach einem emotionalem Gespräch zwischen ihr und Sansa (Sophie Turner) in der Krypta, und dem eher trockenem Wiedersehen mit Bran, zeigt sie dann noch ihre neuen Fähigkeiten und schafft es sogar Brienne (Gwendoline Christie) ordentlich einzuheizen!

 

Höhlenexpedition auf Drachenstein

 

Auf Drachenstein macht Jon (Kit Harington) eine interessante Entdeckung und zeigt sie direkt Daenerys Targaryen (Emilia Clarke). So sieht man Höhlenmalereien der Kinder des Waldes, wie sie gemeinsam mit den ersten Menschen die weißen Wanderer bekämpfen. Die Mutter der Drachen bietet daraufhin an den Norden zu verteidigen, beharrt aber immer noch darauf, dass der König des Nordens sein Knie beugt, was dieser immer noch ablehnt. Kurz darauf erfährt Daenerys von ihren Niederlagen und beschließt nach kurzer Rücksprache mir ihren Beratern selbst ins Feld zu ziehen. So verpasst sie den kurz darauf eintreffenden Theon Graufreud (Alfie Owen-Allen), welcehr dafür von Jon Schnee in Empfang genommen wird. Diese hat natürlich noch nicht vergessen, was Theon seiner Familie angetan hat.

Feuer und Blut

 

Dann kommt es dazu, worauf wahrscheinlich alle Fans seit Staffel 1 am warten sind. Die Mutter der Drachen reitet auf ihrem größten Sohn Drogon in den Krieg zusammen mit den ihr ergebenen Dothraki. Auf dem Schlachtfeld trifft sie auf die Lannister Armee unter dem Kommando von Jamie Lannister (Nikolaj Coster-Waldau). Während Daenerys ihrem Familienmotto gerecht wird und das Schlachtfeld in ein Meer aus Feuer und Blut verwandelt, arbeiten Jamie und Bron an einem Plan den Drachen vom Himmel zu holen. Als ihnen das auch mit etwas Glück gelingt, versucht Jamie im Alleingang den Drachen zu töten, entgeht dann aber nur knapp einem Flammenmeer. Ob er überlebt hat, wird sich wahrscheinlich nächste Woche zeigen.

 

Beste Szene und Fazit

 

Die beste Szene hatten diese Folge Ser Davos ( Liam Cunningham) und Jon. So entgeht dem Zwiebelritter nicht, dass Jon ein Auge auf die Mutter der Drachen geworfen hat. Dieser allerdings antwortet nur mit „Für so was ist keine Zeit“. Dennoch dürften mit dieser Szene etliche Zuschauer (inklusive mir) Schnappatmung bekommen haben. Eine romantische Beziehung zwischen dem König des Nordens und der Mutter der Drachen ist doch das, was so viele Fans gerne hätten.

 

Die Folge kippt das Mächtegleichgewicht wieder mehr in Daenerys Richtung und im Norden kommt es zur großen Wiederverneigung. Dazu sieht man endlich was ein ausgewachsener Drache bewirken kann in einer Schlacht. Was kann sich ein Game of Thrones Fan mehr wünschen als das? Vielleicht nur noch das endlich die weißen Wanderer wieder auftauchen!

 

Die Foklge bekommt von mir 8,5 von 10 Punkten!

 

Anbei noch der Trailer für Folge 5!

 

Foto: HBO

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