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Gesichtet

Die 18. Winterakademie in Schnellroda zum Thema Wirtschaft

Wer noch nicht in Schnellroda auf der Akademie gewesen ist, sollte sich diesen Beitrag dazu geben.

Quelle: Sezession

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„Das Konzept der Willensnation legt fest, dass jedes einzelne Land, oder zumindest jedes einzelne Land des Westens, nichts anderes als ein zufälliger Ort auf der Landkarte ist, eine leere Schüssel, die nur dazu da ist, von der ganzen Welt als Ort des Erwerbs von Gütern und der Wahrnehmung von Menschenrechten genutzt zu werden.“

-Fjordman

Vom 19.-21. Januar 2018 fand wie jedes Jahr um diese Zeit die Winterakademie des Instituts für Staatspolitik in Schnellroda, Sachsen-Anhalt, statt. Dieses Mal hatte sich das IfS rund um den rechtskonservativen Verleger Götz Kubitschek, den Institutsleiter Dr. Erik Lehnert sowie den Politikwissenschaftler Benedikt Kaiser für ein sehr prekäres Thema entschieden, nämlich das in rechten Kreisen sehr umstrittene Thema Wirtschaft. Fragestellungen waren unter anderem, wo sich die Rechte in Themen wie der “sozialen Frage“ oder auch in der marktwirtschaftlichen Frage positionieren oder orientieren sollte. Dazu referierte gleich nach Beginn der Eröffnungsrede von Dr. Lehnert der Politwissenschaftler und Kapitalismuskritiker Benedikt Kaiser zum Thema „Kurze Geschichte der Kapitalismuskritik von rechts – Von der Konservativen Revolution zu Alain de Benoist“. Dieser Vortrag sollte Einblick in die Sichtweise herausragender Köpfe konservativen Denkens geben, die sich mit der Frage befassten, inwiefern die Rechte sich den linken „ureigenen“ Themen (Kapitalismus-/Imperialismuskritik, Soziale Frage und Industrialisierung/Digitalisierung) annehmen sollte. Da dieses Thema unter Rechten so gut wie immer zu Reibereien führt, kam es gleich nach Ende des Vortrags unter den jungen Zuhörern zu angeregten Diskussionen.
Danach folgte ein Vortrag Michael Wiesbergs über „die Macht der virtuellen Großkonzerne“ à la Google, Amazon und Facebook, welche durch immer neue digitale Revolutionen und Kartellisierung ihrer Branche Freiheiten nehmen und die Individualisierung ins Unendliche befördern. Dies führte in der folgenden Fragerunde zu sehr erhitzten Diskussionen, die die wirtschaftlichen Standpunkte unter den Zuhörern deutlich machten.
Das Abendessen im „Schäfchen“ danach schmeckte wie immer vorzüglich.
Nachdem alle Teilnehmer sich gestärkt hatten, glitt der Abend vom offiziellen Teil in den freien Abend über, an dem man sich an der Bar oder im Saal noch angeregt mit Kameraden jeder Richtung des „rechten Gedankenguts“ über Gott und die Welt oder vor allem auch Wirtschaft unterhalten konnte. Wem nicht nach Diskussionen zumute war, konnte beim gemeinsamen Singen alter deutscher Liederkunst sein musikalisches und instrumentales Können unter Beweis stellen.

 

Am nächsten Morgen startete gleich nach dem Frühstück Felix Menzel, seines Zeichens Herausgeber und Chefredakteur der „Blauen Narzisse“ und ehemaliger Vorsitzender des Allgemeinen Pennäler Rings, mit seinem Vortrag über „Nachbarschaftliches Wirtschaften“, in welchem er die Konsumgesellschaft und ihre extremen Auswüchse kritisierte und zu einem regionaleren Wirtschaften riet. Meiner Meinung nach könnte dies die Grundfesten unseres Volkes in Fragen der sozialen Verantwortung zum Positiven verändern.
Der darauffolgende Vortrag von Michael Beleites ging nicht minder kritisch mit der kapitalistischen Gesellschaft um und trug folgerichtig den Titel „Ist der Wettbewerb ein Naturgesetz? Biologische Alternativen zum Darwinismus“.
Für den Nachmittag war eine Antifa- Demonstration angekündigt. Ab 14:00 machten sich dann auch schon die ersten linksextremen Fotografen bemerkbar, um uns Rechte aus jeder erdenklichen Pose abzulichten. Lange Zeit merkte man rein gar nichts von einer Demonstration. Einzig die Polizei war anwesend, um eventuelle linksradikale Straftaten zu verhindern und die Demonstration zu bewachen.

Um 15:30 startete der Initiator eines wohl sehr gewagten und zukunftsträchtigen Projekts seine Präsentation.
Oliver Hilburger, Betriebsrat der Daimler AG in Stuttgart, stellte die vor kurzem gegründete Patriotische Gewerkschaft vor, die das Monopol der Linken auf Arbeitervertreter in Zukunft zusammen mit „Ein Prozent“ aufzubrechen versucht und dabei bis jetzt schon einiges geleistet hat. Es handelt sich hierbei um ein Projekt, das sich jeder patriotische Arbeitnehmer und Arbeitgeber genauer ansehen sollte.
Während des Vortrags von Simon Kaupert (Ein Prozent) machten sich dann doch noch 15-20 linksradikale Demonstranten bemerkbar und sorgten mit ihrer Armseligkeit für so manchen Lacher.
Danach kam der letzte Vortrag des Tages von Prof. Dr. Lothar Fritze, der am Hannah- Arendt- Institut für Totalitarismusforschung an der Aufklärung des Kommunismus und seiner Verbrechen arbeitete. Dieser Vortrag sollte jedem, der mit dem Kommunismus/ Marxismus liebäugelt, eines Besseren belehren.
Danach konnten sich noch die Beleseneren unter uns an Denkzirkeln mit Teilnahme einiger Vortragender zum Thema der Winterakademie teilnehmen. Ich schlug diese Gelegenheit nicht aus und meldete mich für den Theoretischen Zirkel an.
Dabei konnte man sehr viele Eindrücke aus jeglicher patriotischer Richtung gewinnen.
Hierzu sei eine Buchempfehlung von mir ausgesprochen: „Querfront“ von Benedikt Kaiser könnte einigen auch Antworten zu diesem Thema liefern.
Während die meisten anderen den Abend noch feucht-fröhlich begossen, begab ich mich ins Zimmer zu meiner schwangeren Verlobten, um den Tag gemeinsam Revue passieren zu lassen.

Der Morgen des letzten Tages begann mit Peter Feists „200 Jahre Marx – Leistungen und Fehler“. Hierbei muss ich zugeben, dass zwei Vorträge über Marxismus, auch wenn sie Karl Marx kritisch beurteilen, dann doch etwas zu viel waren und ich meine Gedanken auf die kommende Rede des Fraktionsvorsitzenden der AfD im Brandenburger Landtag, Andreas Kalbitz, vorbereitete.
Kalbitz enttäuschte nicht. In seiner Ansprache bezog er ganz klar Stellung gegen die antideutsche Politik in sozialen und wirtschaftlichen Bereichen und betonte, dass er und seine Partei sich in Zukunft genau den Problemen des demographischen Wandels, der sozialen Gerechtigkeit und der Familienstärkung widmen werden. Die Reaktion der jungen Patrioten war tosender Beifall.  Abschließend hatte man noch die Möglichkeit, sich am Rittergut mit der nötigen Literatur des Verlages Antaios einzudecken.

Die 18. Winterakademie war für mich eine sehr erbauende, da wieder unter Beweis gestellt wurde, dass wir als Rechte in jeder Art und Weise nicht Phrasen dreschen, sondern uns mit der Materie auseinandersetzen und somit die wirklich beste Lösung für unsere Probleme finden.
Dies entspricht genau unserem Habitus.

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