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Stil & Mode

Der Kånken von Fjällräven

Wir haben uns mit dem Rucksack einer Generation auseinandergesetzt.

Quelle: https://twitter.com/rektorhamid

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Der Kanken von was? Die Rede ist von DEM Rucksack der emanzipierten Mainstreamgöre. Er ist ubiquitär. Der kleine bunte Kastenrucksack begegnet einem überall.

Vermehrt tritt seine Ballung an Schulen und Universitäten auf

Ich stehe an der Bushaltestelle, da huscht ein rustikales Damenrad vorbei. Die Radlerin trägt einen Kånken. Ich stehe in der Mensa, da zwengt sich eine zarte Dame vorbei. Mit einem Kånken. Ich stehe im Supermarkt, greife nach zwei Dosen 40Cent Bier und sehe ein junges Mädel, das in das Veggieregal greift. Mit Kånken versteht sich.

Er lässt mich nicht los. Er ist überall präsent.

Aber die Verbindung aus vermeintlicher Individualisierung und junger, selbstbestimmter Frau irritiert mich. Ist es einfach der „schnieke“ schwedische Beutel? Ist es Skandinavienaffinität? Ist es der Schnäppchenpreis von 80€ ? Oder ist es der allgemeine gesellschaftliche Trend, den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen und sich zu kleiden wie alle es tun?

Egal was es ist. Diese Beziehung aus Mädel und diesem Rucksack ist von Doppelmoral nur so durchtränkt. Beginnen wir beim Logo der Marke. Ein eingerollter Polarfuchs, der zugleich Namensgeber ist und in Skandinavien vom Aussterben bedroht ist. Das juckt die konsumgesteuerte Dame nicht. Hat ja auch nichts mit der Tasche zu tun.

Zudem ist der Rucksack mit einem Hauptfach, zwei Seitenfächern und einem Reißverschlussfach auf der Vorderseite, bei diesem stolzen Preis, nicht nur ziemlich schlicht gestaltet, sondern hat auch keinerlei Neuigkeitswert, der den aktuellen Wirbel erklären würde.

Früher entwickelt für die schwedischen Schulkinder, sind die heutigen Abnehmer in Europa Studenten mit Dutt und Vollbart.

Doch laut Berliner Modebloggern gibt es Gefahr für den alten Schweden – der „little America“ von Herschel – „der neue Kånken“, so heißt es.

„Es ist so, wie bei vielen Trends. Erst wundert man sich über diesen eckigen Rucksack und findet ihn gar nicht so schön. Aber plötzlich laufen überall Leute damit herum und man will das Ding auch unbedingt haben“, sagt die 22-Jährige, die selbst in ihrem Blog „Moderationisthekey“ über Lifestyle, Sport, Essen „und ab und zu auch über Mode“ schreibt.

Da haben wir es. Egal wie scheiße etwas ist, Alle haben es und ich brauch es auch. Da die Lebenseinstellung der Besitzer des Kånken oder des Herschels eher linksliberal bis links ist, stellt sich eine Zwietracht zum Individualismus auf.

Fazit

Der Rucksack ist kacke und die junge Frau nur vermeintlich emanzipiert. Trends kommen, Trends gehen. Tradition aber bleibt bestehen!

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Snafu
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Snafu

Bin stramm konservativ und patriotisch – habe aber auch einen – oh Schande. So schlimm sieht er nicht aus und ist auch recht praktisch. Seien wir moderne Patrioten, die auch mal einen Trend mitmachen.

Xerorx
Gast
Xerorx

Eigentlich taugt die Marke gar nicht so, für die p.c Fraktion:

https://www.fjallraven.de/bekleidung/aktivitat/jagdbekleidung

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