fbq('track', 'ViewContent');
Verbinde dich mit uns

Unterhaltung

Das Fucken-Meme und was dahinter steckt

Jeder hat es irgendwo schon einmal gesehen, aber was steckt eigentlich wirklich dahinter?

Veröffentlicht

am

Wer genaue Details über die Person, die hinter dem hier thematisierten Bild steht, erfahren möchte, kann die Mannheimer Polizei kontaktieren. Diese veröffentlichte im Januar 2016 einen Fahndungsaufruf, mit dessen Hilfe ein Schwarzafrikaner gesucht wurde, der eine 55jährige Frau sexuell belästigt und geschlagen haben soll. Die Frage nach dem Erfolg dieser Fahndung kann der Autor dieser Zeilen leider nicht beantworten. Fest steht jedoch, dass das Phantombild des Schwarzafrikaners mittlerweile ein Internetphänomen ist und als Meme in allen erdenklichen Variationen durch diverse Soziale Netzwerke geistert.

 

Ob es die bestechende Schönheit oder der intelligente Gesichtsausdruck war, kann heute nicht mehr rekonstruiert werden. Ein Mitglied des Internetportals 4Chan fühlte sich im Februar 2016 jedenfalls dazu inspiriert, den heute als „Fucken“ bekannten Schwarzafrikaner, als Cover-Jungen an einer Packung Kinderschokolade zu illustrieren. Ein Meme entstand, dem noch unzählige folgen sollten. So kennen wir den „Fucken“ heute als LKW-Fahrer, St. Pauli-Fan oder als Moderator beim Öffentlichen Rundfunk.

 

Bildserie Fucken-Memes

 

Oft ist der „Fucken“ auch in Verbindung mit einem gelben Notizzettel zu sehen. Auf diesem Zettel stehen deutsch-arabische Übersetzungshilfen, mit denen wohl gezielt deutsche Frauen angesprochen werden sollten – u. a. mit den Worten: „Große Brüste“, „Ich will fucken“, „Ich töte sie ficken“ und „Ich will töte dich küssen“.

Diese „Anmachsprüche“ wurden nach den sexuellen Übergriffen zum Jahreswechsel 2015/16 in Köln bei dem damals Tatverdächtigen Marokkaner Isam D. gefunden. Laut eigenen Angaben hatte er aber nichts mit den Sex-Attacken zu tun, da er zu Silvester nicht in Köln, sondern in Bonn und ohnehin bereits um 22 Uhr im Bett war. Den Zettel habe er nur gefunden und „zappzarapp“ mache er grundsätzlich auch nicht.

 

 

Doch zurück zum „Fucken“: Auch wenn das Bild oft dazu genutzt wird, den „Typus Flüchtling“ überzeichnet darzustellen, handelt es sich dabei um einen realen Fahndungsaufruf. Es gilt also die Augen offen zu halten!

Werbung
1 Kommentar

Hinterlasse einen Kommentar

1 Kommentar auf "Das Fucken-Meme und was dahinter steckt"

Benachrichtige mich zu:
avatar
2500
Sortiert nach:   neuste | älteste | beste Bewertung
Tamara
Gast

Den kenne ich! Das ist Dindu Naffin.

Werbung

Beliebte Beiträge

Unterstützt Arcadi!

Wenn dir unsere Arbeit gefällt, folge uns oder spende einen Beitrag!