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Leben

Darum stehe ich zur klassischen Familie

Ein Plädoyer zur klassischen Familie.

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Er ist in aller Munde, der demographische Wandel. Die einen wirken ihm entgegen, in dem sie eine, zugegeben kinderreiche, aber eben auch virale Kultur der häuslichen Gewalt und Homophobie in Deutschland heimisch machen wollen, die anderen fordern Anreize und Perspektiven, welche bereits hier lebende junge Menschen ermutigen sollen, eine Familie mit mehr als einem Hund und einer Abtreibung zu gründen und wiederum ganz andere feiern die Abnahme heranwachsender Menschen als ein Gesundschrumpfen der Gesellschaft.

 

Doch wie erklärt man einer Generation, die sich im Vergleich zur Vorangegangenen bereits um ein Drittel reduziert hat, in Zeiten, in denen der Wunsch nach Bindung und familiärer Sicherheit immer mehr den Vorzügen von Selbstverwirklichung und sozialer Hängematte weicht, die Gefahren einer immer älter werdenden Gesellschaft mit rückgängigen Geburtenraten?

 

Gefahren des demografischen Wandels

Volkswirtschaftlich gesehen, kann man sicher überlegene Argumente ins Feld führen, die eine negative Bevölkerungsentwicklung rechtfertigen würden. Dabei gerät besonders ein Faktor all zu oft aus dem Auge: Wohlstandsbedingte Bevölkerungsverminderungen funktionieren für die Bewohner des entsprechenden Landes besser, wenn kein Zuwachs einer Kultur stattfindet, welcher die Population der ursprünglichen Bürger zu überholen droht. Was soll man davon halten, wenn Recep Tayyip Erdogan seine hier lebenden Landsleute auffordert, fünf Kinder, anstatt drei zu bekommen, um angeblichen Ungerechtigkeiten zu begegnen? Was hat es, besonders vor diesem Hintergrund, zu bedeuten, wenn regierungsnahe türkische Medien anmerken, dass es in den Niederlanden 400.000 Türken, dafür aber nur 48.000 Soldaten gäbe?
Was kann es für einen westlichen Staat zur Folge haben, wenn er in Scharen wenig moderate Anhänger einer schnell wachsenden Religion aufnimmt, die sich Expansion auf die Fahnen geschrieben hat, Homosexuelle von Häusern wirft, Frauen steinigt und Mädchen in einem Alter verheiratet, in dem man hierzulande das Rechnen mit „großen Zahlen“ lernt? Aus demokratischer Sicht lässt sich das problemlos beantworten: Die Botschafter dieser Kultur werden eines Tages möglicherweise in der Mehrzahl sein und eine Stimmhoheit erlangen, die es erlaubt, jedes im Koran festgehaltene Schariagesetz auf ganz legalem Wege in unseren Alltag zu integrieren.

Vorteile und Feinde der Familie

Man muss nicht erst Ernst Jünger gelesen haben, um zu wissen, dass Familie mehr ist, als finanzielle Absicherung. Von liebevollem und Schutz schenkendem Zusammenleben, über helfende Hände bei Umzügen, bis zu erwachsenem Nachwuchs, der nach einem schaut, wenn man alt und krank ist, entlastet und bereichert eine Familie über alle Anstrengungen, und manchmal auch Entbehrungen, hinweg.

Und doch sind die Verbündeten der „deutschen Familie“ nicht zahlreich. Klar wird das jedem spätestens dann, wenn sich sogar die, sich selbst als konservativ bezeichnende, CDU jedem ernsthaften Schaffen von Anreizen zur Familiengründung in den Weg stellt, wie Sommer letzten Jahres in Brandenburg geschehen, als die Christdemokraten, gemeinsam mit der rot-grünen Landesregierung, ein zinsfreies Elterndarlehen mit Möglichkeit auf Schuldenbefreiung ablehnten.

Zugegeben, junge Menschen zu motivieren sich fortzupflanzen ist schwierig, wenn vom Schulalter an gepredigt wird, dass jede Frau, die sich für Ehe und Anhang statt eine Karriere entscheidet, eine willentliche Anwärterin aufs Mutterkreuz und ein sich der Emanzipation verweigerndes Dummchen, jedes Geschlecht nur ein gesellschaftliches Konstrukt und jeder Mann, der keine Vaterzeit nehmen kann, ein Patriarch und Macho ist.

Die Tatsache, dass viele sich Kinder gar nicht mehr leisten können, kommt hinzu. Schreiben nach Gehör, viergleisige Abiturjahrgänge, begleitete Frühsexualisierung und das geplante Verankern  von Kinderrechten im Grundgesetz, welche es dem Staat ermöglichen, Kinder gegen ihre Eltern in Stellung zu bringen, wirken ebenfalls eher abschreckend, als betörend.

Den Gefahren des demographischen Wandels und dem staatlichen Drangsal, bei der Aufzucht des eigenen Nachwuchses zum Trotz, hält man es am besten mit dem italienischen Freiheitskämpfer Mazzini, der schon im 19.Jahrhundert feststellte: „Familie ist das Vaterland der Herzen.“

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