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Kino & Fern

Aus dem siebten Amazon Prime-Höllenkreis: Ostzone

Zukünftig werden wir euch hier die Perlen von Amazon Prime und Netflix präsentieren…

Szene aus Ostzone

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Amazon prime bietet viele tolle Filme und Serien, allerdings auch Einiges, das mit dem Wort „Machwerk“ noch nett umschrieben oder in jeder Hinsicht derart schlecht ist, dass man dem Ganzen schon wieder einen gewissen Unterhaltungswert zusprechen muss.

 

Ein solcher Fall ist der deutsche Horrorfilm „Ostzone“ aus dem Jahr 2016. Der Film ist eine low-budget Produktion, was jedoch keine Entschuldigung sein kann und darf. Vielmehr fragt man sich, was das Horror-Genre Regisseur René Rausch angetan hat, dass er es so sehr hasst, diesen Film „produziert“ zu haben.

 

Aber von vorne: Ostzone handelt von einem süßen, jungen SPD-Wählerklientel-Pärchen, welches sich ein Anwesen in der ehemaligen DDR kaufen und dort eine Einrichtung für schwer erziehbare Kinder eröffnen will. Bereits vor der Wende wurde das Gebäude als Kinderheim genutzt und steht seitdem leer, was dem schmalen Budget des Jungpaares entgegenkommt und schließlich zu einer schnellen Kaufentscheidung führt. Die Maklerin fährt kurz nach ihrem Blitzverkauf weg und lässt das Paar mit deren gemeinsamer Freundin in ihrem neuen Heim allein.

 

Für das nächste Drittel des insgesamt nur eine gute Stunde langen Films scheint kein richtiges Drehbuch vorzuliegen, denn die beiden Sozialpädagogen erkunden ziellos wie in einem Improvisations-Theaterstück das Gebäude. Die promiskuitive West-Freundin vergnügt sich derweil mit ihrem Aufriss aus einer nahe gelegenen Kneipe, dem prüden, hinterwäldlerischen Zonen-Dödel, der sie nicht direkt nageln mag und lieber vorher genauer kennenlernen will. Nicht nur die Dialoge sind hierbei auf dem Niveau von einer 5. Klasse-Gesamtschul-Theater-AG, auch die Charaktere sind derart flach, dass der Film eine unfreiwillige Karikatur auf jeden Slasher-Horrorfilm ist.

 

Natürlich sterben alle Figuren in der erwarteten Reihenfolge und am Ende steht ein „plot-twist“, den man auch im Wachkoma hundert Meilen gegen den Wind riechen würde. Garniert wird das Ganze mit den billigsten Ost-Klischees, die mit dem Holzhammer in die Handlung eingebaut wurden und den Eindruck erwecken, der Film spiele im Jahr 1991 und nicht 2016. Abschließend soll nicht vergessen werden, dass jeder Schauspieler für sich genommen eine Zumutung ist, allenfalls die kurzhaarige Sozialpädagogen-Gattin und der ostdeutsche Dörfler sind in der Nähe einer passablen Leistung, die anderen Darsteller dagegen Totalausfälle ohne einen Hauch Talent oder Glaubwürdigkeit. Negativer Ausreißer ist hierbei noch die Maklerin, die so schauspielert, wie andere bei DSDS in der ersten Runde singen.

 

Alles in Allem lässt sich also sagen, der Film ist derart unterirdisch und in allen Belangen grauenvoll, dass er schon wieder einen gewissen Unterhaltungswert mit sich bringt und definitiv ein paar unfreiwillige Lacher erzeugt. Wenn ihr prime-Kunden seid, könnt ihr euch den Spaß machen.

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Dindu Nuffin

dass er schon wieder einen gewissen Unterhaltungswert mit sich bringt und definitiv ein paar unfreiwillige Lacher erzeugt. Wenn ihr prime-Kunden seid, könnt ihr euch den Spaß machen……..
Für sowas, sollte einem die Lebenszeit eigentlich zu kostbar sein?

Es würde sich doch mal lohnen, über den NWO Propaganda Sender Netflix zu berichten? Bei dem kann man ja wirklich sagen, daß ( und das auch nicht mehr besonders subtil) Indoktrination inzwischen wichtiger ist, als Unterhaltung.

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