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Politik

An die AfD: Wolf sein!

Die letzten Tage geben Grund für einen Kommentar.

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Ob Distanzierungsstreit, Kornblumenstreit oder Limonadenstreit, es scheint als hüpfe die AfD einmal mehr über jedes Stöckchen, welches man ihr hinhält. Man fühlt sich in der öffentlichen und internen Debatte scheinbar genötigt auf jede Stichelei entsprechend zu reagieren. Aber warum eigentlich?

Befindlichkeiten


Vielleicht geht es nur mir so, aber ich empfinde die Partei seit einigen Wochen als sehr dünnhäutig und nervös. Man gibt sich zwar offiziell souverän, doch das Bild welches sich abzeichnet ist mitunter ein anderes. Im Streit um irgendwelche blauen Blumen am Revers, springen betreffende Politiker auf nahezu jeden kritischen Kommentar in den sozialen Netzwerken an. Zumeist in rechtfertigender Rolle. Dabei sind die Angreifer wie immer gar nicht an einem Dialog oder einer Klärung interessiert, sondern laden zu diesem Anlass bloß ihren Kübel voll Hass in den Kommentarspalten ab. Emsig versuchen die Betreiber der Seiten diesen Mist beiseite zu schaufeln. Erfolglos.
An anderer Stelle fällt man auf ein offensichtlich gefälschtes Werbeplakat im Coca-Cola Design herein und kontert mit einer ebenso deutlichen Verfälschung des Marktkonkurrenten Pepsi. Aber da das noch nicht reicht und bei all der Amerikanisierung der Ess- und Trinkgewohnheiten unsere Heimat ganz außer Acht gelassen wird, muss auch die in Thüringen angesagte Vita Cola ins Boot geholt werden. Der Konzern wehrt sich natürlich prompt und wieder legt die Partei nach. Es ist ermüdend und lächerlich zugleich, diesen Schlagabtausch ernsthaft zu verfolgen. Viel bedenklicher ist jedoch welche Prioritäten hier und an anderer Stelle, nicht ganz ein Jahr vor den Landtagswahlen gesetzt werden.

Selbstverständnis

Die AfD verhält sich aktuell bei kleinsten Berührungen wie dieser eine vernachlässigte, dünnhäutige Hund aus der Nachbarschaft, welcher jedes Stockgeklimper am Gartenzaun mit Schnappen und lautem Gebell erwidert. Eben dieser Hund, den die meisten Kinder in der Nachbarschaft nicht ernst nehmen, ihn ärgern und sich einen Spaß aus der Provokation machen.

Wo ist die Partei mit dem dicken Fell? Die Partei als Rudel des Widerstandes? Die ungezähmte, manchmal auch wilde Partei, welche Zähne zeigt und in den Angriff übergeht, wenn es darauf ankommt, nicht aber ihre Kräfte vergeudet? Warum soll man sich in die Rolle des domestizierten und zugleich vernachlässigten Hundes drängen lassen?

Wie sehr sehne ich dieses Wolfsrudel herbei.

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