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Politik

13. Februar in Dresden – Zwischen Champagner & Behördenversagen

Ein Gastbeitrag von Jonas Dünzel

Veröffentlicht

  am

Kein Tag wird in Dresden heftiger diskutiert als der 13.2. Wie soll man an die Zerstörung der Stadt
erinnern? Dass diese Fragen nicht nur die Bürger Dresdens beschäftigt, zeigte u.a. das Fußballspiel
zwischen St.Pauli & Dynamo Dresden am 12.2.2017. Dort hielten die „Fans“ von St. Pauli ein Banner
mit den Worten: „Schon eure Eltern haben für Dresden gebrannt“ hoch. Am 10. 2. 2019 wurde die
Gedenkstätte am Dresdener Heidefriedhof beschmiert. Wer jetzt denkt, dass es geschmackloser
nicht mehr geht, den muss ich enttäuschen. Linksradikale „feiern“ am 13. Februar u.a. mit
Champagner und Feuerwerk. Für Sie sind die Verstorbenen keine Opfer, sondern Täter. Auch der
Dresdener Oberbürgermeister, Dirk Hilbert, hat mit seinem Zitat:“ Dresden war keine unschuldige
Stadt“ bewiesen, dass er auf der Seite der Bomber-Harris-Freunde steht. Diese Aussage stützt sich
auf die Argumentation, dass Dresden ein kriegswichtiges und damit zulässiges Angriffsziel war. Das
Angriffsziel war aber ausschließlich die historische Altstadt, die zu diesem Zeitpunkt voll mit
geflüchteten Menschen aus Schlesien war. Dass gerade die Linken den Tod von tausenden wirklichen
Flüchtlingen bagatellisieren, zeigt alles über deren Doppelmoral, wenn es um deutsche Opfer geht.

Wir von der Jungen Alternative setzen uns jedes Jahr für ein würdiges Gedenken ein, weil die Folgen
des Bombardements bis heute zu spüren sind. Die Frauenkirche, als wieder aufgebautes Mahnmal,
erinnert uns alle an die Zerstörung unserer Heimatstadt. Aber auch umliegende Ruinen wurden erst
in den letzten Jahren wieder aufgebaut. So ist die Wiederauferstehung von Elbflorenz für uns
allgegenwärtig. Das ist einer der Gründe, warum Dresdner Ihre Stadt & Ihre Heimat so sehr lieben.
Dieser Lokalpatriotismus ist in Deutschland einzigartig. Umso erstaunlicher ist es, dass die Stadt
diesem Erinnern nur sehr wenig Aufmerksamkeit schenkt. Während Sie fragwürdige „Kulturvereine“
mit mehreren hunderttausend Euro unterstützt, warten die Dresdener bis heute vergebens auf ein
anständiges Denkmal. Das offizielle Gedenkschild auf dem Altmarkt ist zwischen McDonalds Tüten
und Starbucks Bechern vor der Kulisse eines Einkaufszentrums kaum sichtbar.

Immer wieder erschreckend ist auch der Umgang mit denjenigen, die Abends an diesem „Denkmal“
stehen und Ihre Kränze niederlegen wollen. Auch hier versagt die Stadt wieder auf ganzer Linie. Wie
kann es sein, dass linksradikale Gegendemonstrationen jedes Jahr nur wenige Meter entfernt Parolen
wie „Bomber Harris hilf uns doch, Dresden gibt es immer noch“ skandieren und die friedlichen
Teilnehmer angreifen können? Oder dass die abgelegten Kränze über Nacht beschädigt werden? So
wurde auch in diesem Jahr die Schleife der AfD – Bundestagstagsfraktion abgeschnitten. Dass die
Stadtverwaltung keine Möglichkeit findet diese zu schützen ist ein Armutszeugnis.
Fazit: Die linke Gedenkkultur der Selbstverachtung muss ein Ende finden. Den Bürgern unserer Stadt
muss ein angemessenes Denkmal gegeben werden, um diesem Schicksalstag würdig Gedenken zu
können.

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