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Politik

#120 Dezibel – die bessere #Metoo Bewegung

Vor wenigen Tagen startete die #120db Bewegung. Wir haben einen genaueren Blick darauf geworfen.

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Die #metoo-Kampagne, welche seit Oktober letzten Jahres zunächst in den USA, nun aber auf der ganzen Welt für Schlagzeilen sorgt, wird oft als zweischneidiges Schwert betrachtet. Zunächst als eine Möglichkeit für Frauen gesehen, sich nicht mehr für ihre Vergewaltigung schämen und nicht mehr verschweigen zu müssen, hat sie sich jedoch ganz schnell zu einem Werkzeug der Radikal-Feministinnen gewandelt, welches fast den Charakter der berühmten „Keulen“ in der politischen Diskussion hat.

Nicht nur deswegen wurde am 1. Februar mit einem Manifest auf Facebook die 120-Dezibel-Bewegung ins Leben gerufen, unter dessen offiziellen Hashtag #120db nun Frauen aufgerufen sind, ihre Erlebnisse zu sexueller Gewalt durch Migranten und „Flüchtlinge“ zu schildern. Der Name spielt dabei symbolisch auf die übliche Lautstärke eines Taschenalarms an. Schon in den letzten Tagen des Januars wurde der Hashtag selbst auf Twitter eingeführt und verbreitet.

Fünf Tage #120db – Wo stehen wir?

Bereits jetzt hat es die Aktion insbesondere auf Twitter zu enormer Resonanz gebracht – hunderte Tweets wurden seit Donnerstag und auch schon davor veröffentlicht. Zu finden ist darunter alles: Berichte über neue Straftaten, Vorfälle aus erster Hand, Hilfeschreie, Angstbeichten usw. Auch einige recht einfallslose Seelen aus dem politisch linken Spektrum versuchten mehr oder weniger erfolgreich die Kampagne anzugreifen. Üblicher Whataboutismus, der aus genau diesem Spektrum meist „Rechten“ unterstellt wird, ist natürlich wieder zahlreich vertreten.

Es zeigt sich jedoch, dass die Kampagne bereits jetzt einen wunden Punkt getroffen hat und deutlich zielorientierter ist als der feministische Kampfslogan #metoo. Bei #120db steht nicht die Ideologie, sondern die europäische Frau im Vordergrund, die tagtäglich aufs Neue erfahren muss, was die importierte Kriminalität alles verursachen kann.

Ein gleichzeitig veröffentlichtes YouTube-Video, in dem Frauen ohne Effekte oder sondergleichen vor der Kamera sitzen und berichten, wurde ebenfalls bereits tausendfach angesehen und auf den verschiedensten Kanälen neu hochgeladen. Das Video ist jedoch von Löschungen seitens YouTube betroffen, zum Teil durch „Hassrede“ begründet. Ein weiteres Indiz, dass es sich um die Wahrheit handelt. Re-Uploads des Videos sind erlaubt und sogar erwünscht. Das Original ist auf Martin Sellners VLOG-Kanal zu finden. International berichtete die ActuDirect in Frankreich und Breitbart in den USA bereits nach nur einem Tag von der Kampagne. Auch eine dänische Facebook-Gruppe existiert die schon von über fünfzig Personen genutzt wird. Auf Twitter konnte die Bewegung auch schon viele andere Länder, unter anderem sogar Australien erreichen.

Inzwischen werden aus der ganzen Welt im Minutentakt Tweets mit dem Hashtag geposted – die Kampagne ist also bereits sehr erfolgreich angelaufen.

Identitär oder nicht identitär – Wer steht dahinter?

Gründer der Kampagne ist niemand anderer als Martin Sellner, einer der wichtigsten Figuren im Spektrum der Identitären Bewegung in Österreich. Auch die offizielle Domain ist auf Ihn und die Adresse des Sitzes der IB in Wien registriert. Dieser Fakt, der leider schon wenige Stunden nach der Gründung bekannt wurde, dürfte einigen Damen und Herren des linken Spektrums wie zu erwarten sauer aufgestoßen haben. Schließlich würden nun auch die Schicksale von Frauen zu politischen Zwecken instrumentalisiert, und das „auch noch von den rechtsextremen Hipsternazis“. Sellner äußerte sich dazu, dass er die Aktion unterstütze, sie jedoch nicht im Zusammenhang mit der IB stehe.

Dies reichte aber bereits, dass sich auf der Facebook-Seite viele wütende Progressive und auch Antifas inklusive Trollen und Bots versammelten und mit zum Teil zusammenhangslosen und unangebrachten Kommentaren ihrer Erbostheit Luft machten. Gleich mehrmals wurde Sellner als „Urinator“ bezeichnet und dies mit recht eindeutigen Fotos gestützt. Auch in unglücklichen Situationen aufgenommene AfD-Politiker wurden zum Argument aufgewertet. Was die Blasenschwäche eines Mannes und die AfD mit einer Kampagne zu tun haben, die sich explizit an Frauen richtet, einzig und allein die sexuelle Gewalt gegen diese durch Migranten ins Gespräch zu bringen und zumindest offiziell in keiner Verbindung zur AfD steht, erschließt sich nicht. Auch als „neue Einnahmequelle“ für Sellner wurde die Aktion mehrmals bezeichnet. Inzwischen wurden diese Kommentare jedoch gelöscht.

Zudem veröffentlichte Sellner bereits zwei VLOGs gemeinsam mit den 120db-Aktivistinnen Franziska und Ariana.

Der ohnehin schon dubiose „Faktenfinder“ (Ironie!) der Tagesschau hat den Hashtag ebenfalls schon in seine Datenbank aufgenommen und kontert u.A. mit einer Statistik zur sexuellen und körperlichen Gewalt in Deutschland aus dem Jahr 2004. Peinlicher Zynismus ist daher die Antwort der öffentlichen Medien. Sellner behandelte exakt diesen Bericht in seinem VLOG mit Ariana.

 

Eine letzte Chance? – Wie können wir helfen?

Es ist daher nicht übertrieben, diese Kampagne als vielleicht letzte richtige Chance anzusehen, einen Ruck durch Deutschland gehen zu lassen, bevor die neuen, von der GroKo durchgewunkenen Zensurgesetze greifen. Heiko Maas brütet sehr wahrscheinlich schon seit Wochen über einem idealen Gesetz, um genau solche Aktionen jetzt und auch in der Zukunft zu verbieten.

Da es sich um keine wirklich zentralisierte Aktion handelt, sondern sie einzig und allein von der Benutzung des Hashtags abhängt, ist es zu empfehlen, diese bei den tagtäglichen Berichten über Straftaten durch Migranten zu nutzen. Nichts spricht sich außerdem gegen Öffentlichkeitsarbeit aus – es sind insbesondere Frauen aufgerufen, dies zu tun. Schließlich ist der Kontakt von Frau zu Frau noch immer deutlich enger als zwischen Frau und Mann, insbesondere in sensiblen Themen wie einer Vergewaltigung. Auch mehr Seriösität wird dadurch ausgestrahlt.

Hoffen wir, dass die Aktion Erfolg haben wird!

 

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Robert WagnerXerorx Recent comment authors
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Xerorx
Gast
Xerorx

Dieser Fakt, der leider schon wenige Stunden nach der Gründung bekannt wurde,

Dann hätte man das ganze wohl etwas schlauer aufziehen müssen? Der direkte Link zur IB, war aus strategischer Sicht, tatsächlich nicht besonders klug. So hat eine Sache, die eigentlich eine unpolitische sein sollte, jetzt doch wieder eine politische Schlagseite bekommen und ja, die Hauptarbeit bei der Sache, muß bei den Frauen liegen. Aber ihr seit ja inzwischen alle groß, stark und emanzipiert, das schafft ihr also auch einmal alleine.

Robert Wagner
Gast
Robert Wagner

Diese ganze ominöse #120db-Aktion wäre viel überzeugender, wenn sie nicht offensichtlich rassistisch motiviert wäre. Dort wird der Eindruck erweckt, sexuelle Gewalt gegen Frauen ginge ausschließlich von dunkelhäutigen Männern außereuropäischer Abstammung (den bösen Migranten) aus und beträfe nur die europäische weiße Frau, während zeitgleich aufgedeckt wird, wie überall auf der Welt, vor allem in der Film-, Musik- und Modeindustrie, aber auch in staatlichen bzw. übernationalen Organisationen wie der UNO, Frauen ganz unabhängig von ihrer Hautfarbe nahezu systematisch sexueller Gewalt ausgesetzt sind und von solchen egomanischen Alphamännchen wie Dieter Wedel oder Kevin Spacey hemmungslos sexuell ausgenutzt werden. Aber nein, so etwas wird… Read more »

Xerorx
Gast
Xerorx

Zensur, steht niemandem gut!

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